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Vier von fünf IT-Studierenden sind männlich

Frauenquote in der IT-Branche

Vier von fünf IT-Studierenden sind männlich

Die Frauenquote in Studiengängen der Informatik liegt durchschnittlich bei nur 19,4 Prozent. Eine Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt nun, welche regionalen Quotenunterschiede es gibt und welche Maßnahmen umgesetzt werden, um mehr Abiturientinnen für ein Studium im IT-Bereich zu begeistern.

Den höchsten Frauenanteil bei Studierenden der Informatik findet man derzeit in Berlin und Brandenburg mit jeweils 21,3 Prozent. Die niedrigste Quote hat Mecklenburg-Vorpommern mit 14,6 Prozent. Die Frauenquote ist nicht nur von der Region, sondern auch vom Teilgebiet der Informatik abhängig: sie ist bei Studiengänge der Medizin- oder der Bioinformatik mit 44,3 beziehungsweise 37,2 Prozent vergleichsweise hoch.

Einen Grund für die niedrige Zahl der Frauen in IT-Studiengängen könne man dem CHE zufolge in der auch heute noch bestehenden Geschlechterstereotypisierung sehen, die Frauen eher in kreativen, kommunikativen und sozialen Arbeitsbereichen verortet. Um diesem Trend entgegenzuwirken versuchen die Autoren der Überblicksstudie „Frauen in Informatik“ herauszufinden, wie der Frauenanteil in IT-Studiengängen erhöht werden kann.

Mehr Infos

Centrum für Hochschulentwicklung
www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2157&getCB=398&getLang=de

abi>> 24.08.2018

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