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Studentenwohnungen werden immer teurer

Mietspiegel

Studentenwohnungen werden immer teurer

2,8 Millionen Studierende waren im Wintersemester 2017/18 an einer deutschen Hochschule eingeschrieben – knapp ein Drittel mehr als noch 2010. Das erhöht den Druck auf den Wohnungsmarkt, weshalb die Mietkosten bundesweit explodieren.

Im Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) lässt sich diese Entwicklung ablesen. Extrembeispiel ist weiterhin München: In der bayerischen Landeshauptstadt kostete eine 30-Quadratmeter-Wohnung mit normaler Ausstattung im Schnitt 634 Euro im Monat warm – mehr als in jeder anderen deutschen Stadt und gut 40 Prozent mehr als acht Jahre zuvor. Zum Vergleich: Laut Deutschem Studentenwerk haben Studierende durchschnittlich 860 Euro pro Monat zur Verfügung.

In Berlin waren die Monatsmieten für Studierende 2018 mit 385 Euro zwar deutlich günstiger als in München, dafür sind sie in keiner anderen Stadt so rasant gestiegen: 51 Prozent mehr zahlen Studierende als noch 2010. Auch in typischen Universitätsstädten ist Wohnen deutlich teurer geworden: In Göttingen sind die Mieten seit 2010 um 31 Prozent gestiegen, in Bamberg um 30 Prozent und in Köln um 25 Prozent. Lediglich das Ruhrgebiet und Magdeburg verzeichnen mit Preissteigerungen von 13 beziehungsweise 11 Prozent nur moderate Mietanstiege – auch ist das Wohnen dort mit 280 beziehungsweise 240 Euro im Monat vergleichsweise günstig.

Mehr Infos

Institut der Deutschen Wirtschaft (IW)

www.iwd.de/artikel/studentenwohnungen-sind-rar-und-teuer-406469/

abi>> 10.10.2018

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