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Studentenwohnungen werden teurer

Mietpreise

Studentenwohnungen werden teurer

Keine guten Nachrichten für wohnungssuchende Studierende: Die Wohnkostenbelastung steigt weiter. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

In vielen deutschen Städten ist Wohnraum knapp. Für Studierende ist es oft besonders schwierig, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die neue Studie des IW zeigt, dass sich die Situation in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert hat.

Insgesamt analysierten die Forscher den studentischen Wohnungsmarkt in 15 Universitätsstädten. Das Ergebnis: Im Durchschnitt müssen Studierende fast 10 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche bezahlen. Am vergleichsweise günstigsten sind die Wohnungen in Leipzig und Bochum. Dort lagen die Mieten im Schnitt noch unter 6,50 Euro. Für eine typische Studentenwohnung mit einer Größe von 30 Quadratmetern müssen Leipziger Studierende rund 322 Euro ausgeben. In der teuersten Stadt, München, kostet eine vergleichbare Wohnung mit 634 Euro fast doppelt so viel. Die größte Mietsteigerung gab es in Berlin. Dort sind die Mieten innerhalb von sechs Jahren im Schnitt um 57 Prozent gestiegen. Aber auch in kleineren Städten wurde der Wohnungsmarkt deutlich teurer.

Mehr Infos

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
www.iwkoeln.de 

abi>> 19.04.2017

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