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Studierende lassen Auto öfter stehen

CHE-Studie

Studierende lassen Auto öfter stehen

Immer mehr Studierende gehen zu Fuß oder kommen mit dem öffentlichen Nahverkehr zu Vorlesungen und Seminaren – der Anteil der Autofahrer sinkt dagegen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).

Die Studie verglich Befragungen von 2003 und 2018. Vor 15 Jahren traten noch 36 Prozent den Weg zur Hochschule mit dem PKW an. 2018 ist es nur noch jeder Vierte. Am häufigsten nutzen Studierende nach wie vor den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV; 2003: 53 Prozent/2018: 56 Prozent). Jeweils rund ein Drittel fährt mit dem Fahrrad (35 Prozent) oder geht zu Fuß (29 Prozent).

Die Einführung von Semestertickets, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und campusnaher beziehungsweise gut angebundener Wohnraum könnten für den deutlichen Rückgang von Autos und Motorrädern auf dem Weg zur Hochschule verantwortlich sein. Die Ergebnisse spiegeln laut CHE infrastrukturelle Merkmale des Hochschulstandorts wider. In kleineren Hochschulstandorten wie Minden oder Bernburg ist die Nutzung von PKWs mit mehr als 80 Prozent nach wie vor hoch. In großen Städten wie Berlin, Hamburg oder München bleibt der ÖPNV am häufigsten genutztes Fortbewegungsmittel.

Mehr Infos

CHE-Studie: Verkehrsmittel für den Weg zur Hochschule (PDF)

www.che.de/downloads/Im_Blickpunkt_Verkehrsmittel_fuer_den_Weg_zur_

Hochschule.pdf

abi>> 04.10.2018

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