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Früh orientieren

Ein Abiturient lässt sich in einer Agentur für Arbeit hinsichtlich seiner Studienwahl beraten.
Die Berater der Agenturen für Arbeit helfen bei allen Fragen, die im Zusammenhang mit der Studien- und Berufswahl entstehen.
Foto: Martina Striegl

Studien- und Berufswahl online: Erfahrungsbericht

Früh orientieren

In einem Jahr wird Thomas Schleimer sein Abitur in der Tasche haben. Für die Zeit danach hat der 18-Jährige konkrete Pläne: Er will ein duales Studium im Bereich Wirtschaftswissenschaften beginnen. Was genau dahinter steckt, welche Betriebe und Hochschulen kooperieren und welche Berufsaussichten er hat, weiß er unter anderem aus dem Internet.

Thomas Schleimer genießt zum letzten Mal als Schüler die Sommerferien: In weniger als einem Jahr wird er sein Abitur haben. Danach will er etwas mit Wirtschaft studieren, am liebsten dual – in einem Unternehmen seiner Heimat, der Region Trier. Viele Bewerbungen hat der 18-Jährige bereits versendet, jetzt wartet er auf Antworten.

In der zehnten Klasse hat Thomas Schleimer sich zum ersten Mal konkret damit beschäftigt, wie es nach dem Abi weitergehen soll. Damals besuchte er mit seiner Klasse ein Berufsinformationszentrum, wo er unter anderem das Portal BERUFENET kennenlernte. Jeder sollte Informationen zu einem bestimmten Beruf zusammentragen; er entschied sich für den Bankkaufmann. Das Portal fand Thomas Schleimer sehr hilfreich, weil er dort viele Informationen fand – von Zugangsvoraussetzungen über Inhalte bis zu Verdienstaussichten. Über die Filme auf BERUFE.TV bekam er zudem einen Einblick in den Berufsalltag.

Frühes Interesse für die Wirtschaftswelt

Ein Porträt-Foto von Thomas Schleimer

Thomas Schleimer

Foto: Privat

Weil er sich schon während seiner Schulzeit für Wirtschaft interessierte, nahm Thomas Schleimer in der zwölften Klasse am Projekt „Schülerfirma“ teil. Mit seinen Mitschülern gründete er ein Unternehmen, das Wollmützen mit reflektierenden Bommeln produzierte, die nachts mehr Sicherheit geben. Und zwar so erfolgreich, dass das Projekt beim „Junior“-Bundeswettbewerb in Berlin mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde. „Während dieser Zeit sammelte ich spannende Erfahrungen.“

Von den Möglichkeiten und Chancen, die ein duales Studium bietet, hat er unter anderem von einer Berufsberaterin einer Agentur für Arbeit erfahren, die seine Schule besuchte. Über studienwahl.de informierte er sich über den Unterschied zwischen einem praxis- und ausbildungsintegrierenden dualen Studium und entschied sich für letzteres, da er neben dem Bachelor auch eine Ausbildung abschließen wollte. Nach der Recherche wurde ihm klar: „Wer dual studieren will, muss früh anfangen, sich zu orientieren und die Bewerbungsfristen im Blick behalten.“ Aus der abi>> bewerbungsbox wusste er, dass er sich möglicherweise auf eine anstrengende Bewerbungsphase einstellen muss, da zum Auswahlverfahren auch Einstellungstest und Assessment-Center gehören können.

Positive Erfahrungen von Freunden

Potenzielle Partnerbetriebe in der Region entdeckte er auf dualehochschule.rlp.de. Ganz genau schaute er sich die Internetauftritte der Unternehmen an. Ein Grund, warum er gern in einem Betrieb aus der Region seine Ausbildung machen will: Ihm gefällt das Angebot einiger Firmen und Banken, über das er sich bereits bei einem Infotag, dem sogenannten Bank Day in Trier, informiert hatte. Mit einigen Mitarbeitern hatte er zudem über sein Schülerfirmen-Engagement Kontakt und er hat mit Freunden gesprochen, die dort eine Ausbildung absolvierten und zufrieden sind.

Sollte er mit seinen Bewerbungen nicht erfolgreich sein, kann er sich vorstellen, einen Termin mit einem Berufsberater einer Agentur für Arbeit zu vereinbaren, um sich weitere Tipps zu holen. Von einem Freund weiß er, dass das hilfreich sein kann: Er hat mithilfe der Beratung seinen Partnerbetrieb gefunden.

abi>> 18.08.2015