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Gelungener Einstieg in die Finanzbranche

Eine Bankkauffrau führt ein Gespräch mit einer Kundin
Bennett Gerloff (20) hat sich vor seiner Ausbildung gut über den Beruf informiert.
Foto: Frank Pieth

Freiwilliges Praktikum in der Schulzeit

Gelungener Einstieg in die Finanzbranche

Bennet Gerloff absolviert eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Hamburger Sparkasse. Das ist weder Zufall noch Schicksal, denn der 20-Jährige sicherte seine Berufsentscheidung mit Praktika in der Schulzeit ab.

Ein Schülerpraktikum bei der Hamburger Sparkasse (Haspa) bietet laut Online-Ausschreibung eine prima Abwechslung zum Schulalltag und verspricht einen Einblick in das Berufsleben. Was in der Praxis dahinter steckt, durfte Bennet Gerloff erfahren. Der Mathematik-Begeisterte hat während seiner Schulzeit Praktika in zwei verschiedenen Filialen der Regionalbank absolviert.

Freie Zeit sinnvoll nutzen

Ein Porträt-Foto von Bennett Gerloff

Bennet Gerloff

Foto: privat

„Das erste Praktikum während der neunten Klasse ging effektiv nur fünf Tage. Das war mir nicht genug“, erzählt der 20-Jährige. „Ich hatte Blut geleckt und wollte mehr und auch tiefere Einblicke in die Arbeitswelt einer Bank erhalten. Deshalb habe ich mich in der Oberstufe um ein weiteres Praktikum in den Sommerferien bei der Haspa bemüht.“

Tipp: Für seine Wunschpraktikumsstelle sollte man sich rechtzeitig bewerben, bei der Haspa mit mindestens einem halben Jahr Vorlaufzeit, denn die Plätze sind begrenzt – und begehrt. Bennet Gerloffs Bewerbungsunterlagen bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisnoten überzeugten. Das Auswahlverfahren in der Haspa-Zentrale, das einen kleinen Wissenstest und eine Gruppendiskussion umfasst, meisterte er ebenso.

Am Schalter und im Backoffice

Endlich konnte es mit dem Abenteuer Bank losgehen: Während der zwei Wochen als Praktikant schnupperte der Hamburger Schüler in alle Bereiche der Bank hinein, sprich in den Service und die Beratung. „Am Bankschalter durfte ich nach einiger Zeit auch selbstständig Aufgaben erledigen, wie zum Beispiel einen Dauerauftrag einrichten. Dass man mir als Praktikant Verantwortung übergeben und somit auch Vertrauen geschenkt hat, war schon ein cooles Gefühl“, erinnert er sich. Besonders gut gefiel es ihm, bei Beratungsgesprächen mit Kunden dabei zu sein, bei denen es etwa um Finanzierungsmöglichkeiten oder Vorsorgestrategien ging.

Den Grundstein gelegt

Durch das Praktikum war klar, dass Bennet Gerloff nach dem Abitur eine Ausbildung in einer Bank machen möchte. Schließlich hatten die Kurzbesuche zu Schulzeiten sehr viel Spaß gemacht und er erhielt am Ende gutes Feedback. Mehr noch: „Die Praktika hatten den großen Vorteil, dass nicht nur ich meinen potenziellen Ausbilder kennenlernen konnte, sondern die Haspa umgekehrt auch mich. Das hat mir vor gut zwei Jahren bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sicherlich in die Hände gespielt“, sagt der junge „Teilzeit-Azubi“.

Bennet Gerloff nutzt nämlich das Angebot der Haspa, neben der Ausbildung zum Bankkaufmann ein berufsbegleitendes Studium an der Hochschule Fresenius im Fach Wirtschaftspsychologie zu absolvieren. Zwei Abschlüsse in vier Jahren? Wenn das mal nicht das nächste Sprungbrett in eine erfolgreiche Karriere als Banker ist.

abi>> 13.08.2018