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Kochen, testen, beraten

Auf einer Küchenarbeitsplatte liegt Gemüse zur Verarbeitung bereit.
Rund um unsere Ernährung gibt es viele berufliche Möglichkeiten.
Foto: Thomas Lohnes

Ich will was machen mit Ernährung – Übersicht

Kochen, testen, beraten

Wer etwas mit Ernährung machen möchte, hat eine Reihe an Ausbildungs- und Studienberufen zur Auswahl. abi>> stellt Möglichkeiten vor, die für Abiturienten besonders interessant sind.

Studienberufe

Ökotrophologe/Ökotrophologin

  • Zugangsvoraussetzung: abgeschlossenes Studium im Bereich Ernährungswissenschaft/Ökotrophologie
  • Aufgaben: über Ernährung sowie Nahrungsmittel und deren Zusammensetzung informieren und beraten; wissenschaftliche Forschung
  • Mögliche Arbeitgeber: Einrichtungen der Gesundheitsberatung, Verbraucherorganisationen, Hochschulen und Berufsfachschulen, ernährungswissenschaftliche Forschungseinrichtungen, Lebensmittelindustrie, Einrichtungen des Gesundheitswesens wie z.B. Kliniken oder Heime, Catering-Unternehmen und Hotels, Dienstleistungsunternehmen für hauswirtschaftliche Versorgung

Mehr zum Studienberuf „Ökotrophologe/Ökotrophologin“ auf BERUFENET >>

Gesundheitsförderer/-förderin, -pädagoge/-pädagogin

  • Zugangsvoraussetzung: abgeschlossenes Studium im Bereich Gesundheitsförderung, -pädagogik
  • Aufgaben: gesundheitsfördernde Maßnahmen initiieren, planen, durchführen und bewerten; Beratung von Einzelpersonen, Gruppen, Betrieben und Organisationen zu Themen aus den Bereichen Prävention und Rehabilitation, vor allem zu Ernährung, Bewegung und Lebensführung
  • Mögliche Arbeitgeber: Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Kliniken, Gesundheitszentren; Krankenkassen und Krankenversicherungen; Gesundheitsämter und-beratungsstellen; Hochschulen; Verbände und Organisationen des Gesundheitswesens; Einrichtungen der Erwachsenenbildung; Sport-, Wellness- und Freizeiteinrichtungen

Mehr zum Studienberuf „Gesundheitsförderer/-förderin, -pädagoge/-pädagogin“ auf BERUFENET >>

Lebensmittelchemiker/in

  • Zugangsvoraussetzung: abgeschlossenes Studium im Bereich Lebensmittelchemie, für die Bezeichnung als „Staatlich geprüfte/r Lebensmittelchemiker/in“ bzw. in Hamburg „Lebensmittelchemiker/in“ i.d.R. ein Hochschulstudium der Lebensmittelchemie mit Abschluss der Ersten Staatsprüfung bzw. mit Master- oder Diplomabschluss sowie eine einjährige berufspraktische Ausbildung mit abschließender Prüfung (Zweite Staatsprüfung)
  • Aufgaben: chemische Zusammensetzung von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen sowie die Wechselwirkungen ihrer Inhaltsstoffe untersuchen und bewerten, Wissenschaft und Lehre, Entwicklung, Qualitätssicherung, Beratung
  • Mögliche Arbeitgeber: Institute der Lebensmitteluntersuchung und -überwachung, Laboratorien der Nahrungsmittelindustrie, Hochschulen, Verbraucherorganisationen, Gesundheits- und Umweltämter, Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie

Mehr zum Studienberuf „Lebensmittelchemiker/in“ auf BERUFENET >>

Ausbildungsberufe

Diätassistent/in

  • Zugangsvoraussetzung: abgeschlossene Berufsausbildung als Diätassistent/in und Berufserlaubnis nach dem Diätassistentengesetz, im Umgang mit Lebensmitteln Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes, für die Erbringung von Leistungen für die Krankenkasse z.T. Nachweis entsprechender Weiterbildungszertifikate, für Arbeitgeber ggf. Schutzimpfungen
  • Aufgaben: Diät- und Ernährungspläne für Personen erarbeiten, die sich gesund ernähren wollen oder eine bestimmte Diät einhalten müssen; Umsetzung ärztlicher Diätverordnungen; Konzeption individueller Diättherapien, Zubereitung spezieller Diätkostformen, Beratung und Schulung in Ernährungsfragen
  • Mögliche Arbeitgeber: Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, ambulante Schwerpunktpraxen, als Selbständige in einer eigenen Praxis

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Süßwarentechnologe/-technologin

  • Zugangsvoraussetzung: i.d.R. abgeschlossene Berufsausbildung als Süßwarentechnologe/-technologin, im Umgang mit Lebensmitteln Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes
  • Aufgaben: Süßwaren aller Art herstellen, Bedienung und Überwachung industrieller Anlagen, die nach vorgegebenen Rezepten Teige und Mischungen herstellen; Überprüfung der Qualität der Produkte
  • Mögliche Arbeitgeber: Industriebetriebe, die Süßwaren herstellen

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Koch/Köchin

  • Zugangsvoraussetzung: i.d.R. abgeschlossene Berufsausbildung als Koch/Köchin, im Umgang mit Lebensmitteln Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes
  • Aufgaben: unterschiedliche Gerichte zubereiten und anrichten, Organisation von Arbeitsabläufen in der Küche, Aufstellen von Speiseplänen, Einkaufen und fachgerechte Lagerung von Zutaten
  • Mögliche Arbeitgeber: Küchen von Restaurants, Hotels, Kantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Catering-Firmen; Hersteller von Fertigprodukten und Tiefkühlkost in der Nahrungsmittelindustrie; Schifffahrtsunternehmen

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abi>> 05.07.2018