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Fachhochschule als erste Wahl

Ein Windrad in einer flachen Landschaft
Im Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement beschäftigt sich David Köthing unter anderem mit regenerativen Energien.
Foto: Martin Rehm

Schulabschlüsse – Fachhochschulreife

Fachhochschule als erste Wahl

Bereits an der Fachoberschule wählte David Köthing die Fachrichtung Technik. Nach seinem Abschluss und einer Ausbildung entschied sich der heute 28-Jährige für den Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement an der Hochschule Mittweida.

Während seiner Ausbildung zum Mechatroniker konnte David Köthing sein Faible für Technik ausleben. „Ich wollte jedoch, dass sich meine künftigen Aufgaben nicht nur auf technische Tätigkeiten begrenzen, sondern mich in den Bereichen Umwelt, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit einbringen. Dank meines Studiums verspreche ich mir hier gute berufliche Möglichkeiten.“

Dass er bei seiner Studienwahl eingeschränkt war und nicht an einer Universität studieren konnte, spielte für ihn keine Rolle: „Ich wusste von vornherein, dass ich an einer Fachhochschule studieren möchte, vor allem wegen des hohen Praxisbezugs, der dieser Art von Hochschule zugeschrieben wird. Schließlich kam ich aus der Praxis und möchte später wieder in die Industrie.“

Praktische Erfahrungen sammeln

Ein Porträt-Foto von David Köthing und Prof. Ralf Hartig

David Köthing (links) und Prof. Ralf Hartig (rechts)

Foto: Torsten Schwarz und Clemens Albert

David Köthing entschied sich für den Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement an der Hochschule Mittweida – University of Applied Sciences – in Sachsen. Inzwischen hat er das sechste und damit letzte Semester erreicht. Er berichtet von einer abwechslungsreichen Zeit: „Wir hatten Vorlesungen, Seminare und bei Bedarf Tutorien, je nach Fach auch Praktika im Labor. Besonders geschätzt habe ich die kleinen Seminargruppen und die individuelle Betreuung.“ Viele Dozenten kamen direkt aus der Wirtschaft.

In den ersten beiden Semestern wurden vor allem Grundlagen in naturwissenschaftlichen Fächern vermittelt. Auf dem Stundenplan standen außerdem fachbezogene Einführungen, etwa in das Thema regenerative Energien. Im dritten bis fünften Semester erfolgte die Fachvertiefung unter anderem in Energietechnik und Umweltmanagement. Während eines Praxissemesters konnte der Student praktische Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln, das sich auf die Herstellung von Wälzlagern und Radlagereinheiten spezialisiert hat.

Momentan schreibt David Köthing seine Bachelorarbeit zum Thema „Integration der Energiedatenerfassung in das Prozessleitsystem“. Pläne für die Zeit nach dem Abschluss hat er bereits: „Da ich nach der Ausbildung schon vier Jahre gearbeitet und Geld verdient habe, möchte ich nach dem Bachelor wieder ins Berufsleben und gern ein passendes Masterstudium in Teilzeit absolvieren – welches genau, wird sich noch zeigen.“

abi>> 17.05.2017