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Gut zu wissen, wonach man sucht!

Zwei Schüler arbeiten an einem Tablet
Das Internet spielt für die Berufsorientierung eine immer größere Rolle.
Foto: Thomas Riese

Studien- und Berufswahl online – Erfahrungsbericht

Gut zu wissen, wonach man sucht!

Endspurt Abitur: Noch zwei Prüfungen, dann hat Jan Goller (18) seine Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche. Erste Ideen für die Zeit danach hat er bereits. Damit daraus konkrete Pläne entstehen, machte er sich im Internet auf die Suche nach hilfreichen Informationen. Für abi>> berichtet er von seinen Erfahrungen.

Seit zwei Jahren arbeite ich neben der Schule als freier Mitarbeiter bei einer Lokalzeitung, schreibe meistens über Schulveranstaltungen: Konzerte, Theater, aber auch über Jubiläumsfeiern oder Veranstaltungen wie etwa eine Musiknacht. Mich interessiert aber nicht nur die Zeitungsbranche, auch andere Medien fände ich als Arbeitgeber spannend.

Wenn ich mich mit Mitarbeitern der Zeitung über Wege in den Journalismus unterhalte, gibt es im Groben zwei Positionen: Die einen befürworten ein Journalistik-Studium, weil man dort das Handwerkszeug vermittelt bekommt. Die andere Seite plädiert für ein Studium, in dem man Fachwissen auf einem anderen Gebiet erwirbt, zum Beispiel Politik oder Wirtschaft. Zum anderen baut man sich ein weiteres berufliches Standbein auf, zum anderen kann man sich als Fachjournalist spezialisieren. Nach dem Studium führt dann in der Regel ein Volontariat bei einem Verlag oder einer Zeitung in den Beruf.

Einen ersten Überblick verschaffen

Ein Porträt-Foto von Jan Goller

Jan Goller

Foto: Manfred Goller

Um mir erst einmal einen Überblick zu verschaffen, welche Berufe es im Bereich Journalismus gibt, fand ich die Seite BERUFE.TV hilfreich: Dort kann man sich kurze Filme ansehen, die einem bequem einen ersten Einblick geben. In einem Übersichtsfilm wird dort etwa die Medienbranche vorgestellt. In dem Film „Journalistik“ geht es dann um verschiedene Wege in den Journalismus.

BERUFE.TV ist unter anderem mit dem Portal studienwahl.de verlinkt. Da habe ich dann einfach nach Studiengängen gesucht und nach Orten gefiltert. Ich habe mir angeschaut, welche Studiengänge mit Schwerpunkt Sprache, aber auch im Bereich Journalistik in meiner Region angeboten werden. Anhand der Trefferliste habe ich mir dann die Internetauftritte der Hochschulen angesehen. Wie ist der Studiengang genau aufgebaut? Welche Inhalte werden vermittelt?

Journalistik oder Sprachen?

Ich tendiere im Moment eher dazu, nicht Journalistik zu studieren, sondern ein sprachwissenschaftliches Studium aufzunehmen. Schließlich habe ich am Gymnasium mit Englisch, Französisch und Spanisch genau diesen Zweig gewählt und möchte das Wissen auch nutzen. Neben dem Studium möchte ich aber gerne weiter für die Zeitung arbeiten.

Nach dem Abitur möchte ich aber erst einmal etwas anderes machen: Auf abi.de und in den abi>> Magazinen, die an meiner Schule ausliegen, habe ich von Abiturienten gelesen, die über ihr Auslandspraktikum oder ein Auslandsjahr berichtet haben. Das würde mich auch reizen. Deshalb habe ich in einer freien Internetrecherche nach Praktikumsplätzen bei Zeitungen im europäischen Ausland gesucht und einige Angebote gefunden. Von einer deutschen Zeitung in Spanien an der Costa Blanca bei Alicante habe ich bereits eine Zusage, dort werde ich im Sommer arbeiten. Die Rückmeldungen auf meine Bewerbungen für ein weiteres Praktikum in Frankreich stehen noch aus.

abi>> 18.07.2018

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