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Die Möglichkeiten entdecken

Vier Studenen stehen auf einer Brücke in Ansbach.
Wer über den Tellerrand blickt, entdeckt Neues.
Foto: Katharina Kemme

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Chemie, Grundschullehramt, Ingenieurwesen – welchen Berufsweg willst du nach der Schule einschlagen? abi» hat sich unter Oberstufenschülern umgehört und festgestellt, dass sich junge Frauen und Männer nach ihren Interessen und Fähigkeiten entscheiden – und nicht nach Klischee.

Marie Schäfer (17) ist Schülerin der elften Klasse am Gymnasium Dresden-Plauen in Dresden:

Ein Porträt-Foto von Marie Schäfer

Marie Schäfer

Foto: Privat

„Ich war schon in der Grundschule sehr neugierig und habe gerne Sachen untersucht und hinterfragt. Daher freute ich mich, als ich am Gymnasium endlich Chemieunterricht hatte. Chemie interessiert mich sehr, besonders gern beschäftige ich mich mit der Frage, woraus bestimmte Lebensmittel und Kosmetika bestehen und welche Zusatzstoffe darin enthalten sind. Ich achte nämlich auf eine gesunde Lebensweise. Daher liegt mein Berufsziel Lebensmittelchemikerin nahe, denn als solche werde ich Substanzen praktisch untersuchen und mich auch theoretisch damit befassen, wie verschiedene Inhaltsstoffe zusammenwirken. Nach der Schule möchte ich zunächst ein Freiwilliges Ökologisches Jahr machen, das möglichst naturwissenschaftlich ausgerichtet sein soll, zum Beispiel in einem Wasserwerk, wo ich in der Wasseranalytik mitarbeiten kann. Nach dem Studium sehe ich verschiedene Einsatzmöglichkeiten: Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, in der staatlichen Lebensmittelkontrolle zu arbeiten oder in der Kosmetikindustrie.“

Johannes Doehring (18) besucht die zwölfte Klasse am Lilienthal-Gymnasium in Anklam:

„Wo meine Fähigkeiten genau liegen, kann ich eigentlich schwer sagen. Ich bin in mehreren Fächern etwa gleich gut. Doch ich weiß, was mich interessiert: In der Schule sind das die Gesellschaftswissenschaften und privat ist es der Sport. Da ich einen Taekwondo-Trainerschein besitze, trainiere ich seit einigen Jahren Kinder in dieser Kampfsportart. Dabei fiel mir auf, dass ich gut mit Kindern arbeiten kann, und ich könnte mir auch vorstellen, das beruflich zu tun. Ob es Lehramt an der Grundschule oder am Gymnasium sein soll, habe ich noch nicht entschieden. Wenn mein Abischnitt mir die Zulassung ermöglicht, würde ich gerne direkt nach der Schule ein Lehramtsstudium aufnehmen. Sonst könnte ich zwei Wartesemester mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr an einer Schule überbrücken. Ich finde den Beruf des Lehrers toll, weil man dabei Kindern und Jugendlichen etwas beibringen kann. Bei einigen unserer Lehrkräfte spüre ich, wie viel Spaß ihnen das macht. Natürlich sollte man mit Menschen umgehen können und die Schulfächer wählen, die einen wirklich interessieren.“

Sophia Lehne (17) besucht die elfte Klasse des Gymnasiums Dresden-Plauen in Dresden:

„Technik hat mich schon immer interessiert. Seit einiger Zeit fasziniert mich besonders die Luftfahrt. Über meinen beruflichen Weg nach der Schule bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Jedoch hilft mir eine Jahresarbeit im Fach Physik zum Thema „Angewandte Flugphysik und Mechanik“, bei der ich mich selbstständig in ein Fachgebiet einarbeiten und eine Fragestellung bearbeiten muss, im Berufsorientierungsprozess voranzukommen. Außerdem ist Modellbau eines meiner Hobbys. Daher würde ich in meinem späteren Berufsleben gerne auch praktisch arbeiten. Was ich mir entsprechend gut vorstellen könnte, wäre Maschinenbau zu studieren und später meinen Weg in Richtung Luftfahrt fortzusetzen. Ich plane hierbei auf jeden Fall auch ein Auslandssemester oder Auslandspraktikum ein, da auf dem Gebiet, das mich interessiert, viel international zusammengearbeitet wird.“

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abi>> 19.04.2016