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Warum studiere ich … ?

Vier Studenen stehen auf einer Brücke in Ansbach.
Wer über den Tellerrand blickt, entdeckt Neues.
Foto: Katharina Kemme

abi>> Blogs

Warum studiere ich … ?

Drei abi» Blogger berichten, warum sie sich für ihren Studiengang entschieden haben.

Westslawistik

Ferdinand:

Ein Porträt-Fot von Ferdinand Hauser

Ferdinand Hauser

Foto: Privat

„Dass ich Westslawistik in Leipzig studieren will, wurde mir während meines Auslandsjahres in Prag klar. Ich will noch mehr über unser so oft unterschätztes Nachbarland lernen und meine Sprachkenntnisse ausbauen. Als ich Anfang des Semesters das erste Mal in meinem Tschechisch-Kurs saß, merkte ich es schnell: Dort sitzen ausschließlich Kommilitoninnen. Diese Beobachtung zieht sich seitdem durch mein ganzes Studium: In Lehrveranstaltungen wie slawische Literaturwissenschaft oder Sprachwissenschaft sind wir höchstens fünf Männer, und diese werden auch ausschließlich von Dozentinnen und Professorinnen veranstaltet. Ob ich neben einem Mann oder neben einer Frau in der Vorlesung sitze, spielt für mich aber keine Rolle, mir geht es um das Fach.“

Maschinenbau

Katha:

Ein Porträt-Foto von Katha Hartz

Katha Hartz

Foto: Privat

„Mir war von Anfang an klar, dass ich mit meiner Studienwahl eine ‚untypische‘ Entscheidung treffe. Und zwar weniger deshalb, weil ich mir selbst Gedanken über den niedrigen Frauenanteil in Maschinenbau mache, sondern vielmehr, weil andere mich ständig darauf ansprechen. Mein Ziel ist es, später im Bereich der Energieforschung zu arbeiten. Ich werde zwar oft etwas irritiert oder sogar beeindruckt angeschaut, wenn ich von meinen beruflichen Plänen erzähle, habe mich im Studium bislang aber nie unwohl oder gar benachteiligt gefühlt. Mit Maschinenbau als Grundlage bin ich meiner Einschätzung nach für einen Job in der Forschung sehr gut aufgestellt, und genau das ist es, was ich möchte.“

Ressortjournalismus

Christoph:

Ein Porträt-Foto von Christoph Zörkler

Christoph Zörkler

Foto: Privat

„Nach dem Gymnasium hatte ich keine Ahnung, was danach einmal folgen sollte. Nach verschiedenen Praktika zur Berufsorientierung, die ich alle eher im wirtschaftlichen Bereich bei größeren Firmen machte, stand für mich schnell fest: Das ist nichts für mich! Aber was dann? Ich überlegte, wofür ich mich eigentlich interessiere, und kam immer wieder auf ein Ergebnis: Sport, vor allem Fußball. So reifte in mir der Traum, eines Tages Journalist zu werden und über die großen Sportereignisse in der Welt zu berichten. Arbeiten und dabei richtig Spaß zu haben; sozusagen das Hobby zum Beruf machen. Ich hatte nach intensiver Recherche den Studiengang Ressortjournalismus in Ansbach ausfindig gemacht. Und mein Plan ging auf: Nach zwei bangen Monaten des Wartens erhielt ich eine Zusage.“

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www.abi.de/blogs

abi>> 25.02.2016