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Persönlich und fachlich weiterentwickeln

Ein junger Dozent sitzt in einem Hörsaal, im Hintergrund ist eine Tafel zu sehen.
Als studentische Hilfskraft unterstützt man Dozenten und Professoren zum Beispiel als Tutor für Studierende, beim Korrigieren von Klausuren oder Sammeln von Informationen für die Lehre.
Foto: Axel Jusseit

Studentische Hilfskraft

Persönlich und fachlich weiterentwickeln

Christoph Ackermann (27) arbeitet als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Steuer- und Wirtschaftsprüfung der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern. Doch nicht nur der finanzielle Aspekt spielt für den BWL-Studenten eine wichtige Rolle.

„Ich wollte einen Nebenjob, der mich beruflich weiterbringt“, erzählt Christoph Ackermann. „Neben dem finanziellen Aspekt war deshalb auch das Interesse am Fachgebiet ausschlaggebend für meine Bewerbung.“ Zudem erhofft er sich, dadurch gute Kontakte innerhalb der Universität zu knüpfen.

Der 27-Jährige studiert im dritten Mastersemester Betriebswirtschaftslehre. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Controlling, internationales Management sowie Steuer- und Wirtschaftsprüfung. Durch das Stellenportal der TU Kaiserslautern erfuhr er, dass in der Professur für Steuer- und Wirtschaftsprüfung eine studentische Hilfskraft gesucht wird. Nach einer schriftlichen Bewerbung wurde der Student zunächst zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. „Als ich dann die Zusage erhielt, habe ich nicht lange gezögert“, erinnert er sich.

Abwechslungsreiche Tätigkeit

Ein Porträtbild von Christoph Ackermann

Christoph Ackermann

Foto: privat

Seit dem Sommersemester 2018 unterstützt Christoph Ackermann zehn Stunden pro Woche den verantwortlichen Professor in organisatorischen Dingen, recherchiert Hintergrundinformationen zu aktuellen Themen und hält einmal pro Woche Tutorien für die Bachelorstudierenden im Bereich Steuer- und Wirtschaftsprüfung. Sein Stundenlohn liegt bei 11,79 Euro.

„Einen typischen Arbeitstag zu beschreiben, ist schwierig. Letztes Sommersester war nur der Donnerstag immer gleich, dann hielt ich nämlich von 10 bis 11.30 Uhr mein Tutorium.“ Auch während der einzelnen Arbeitswochen gab es unterschiedlich viel zu tun. Besonders die Zeit nach den Prüfungen war sehr arbeitsintensiv: „Dann mussten die Klausuren korrigiert und die Ergebnisse an das Prüfungsamt weitergeleitet werden.“

Warum es sich lohnt

Die Arbeit als studentische Hilfskraft bringt viele Vorteile, findet Christoph Ackermann. Zum einen gefällt ihm der persönliche Kontakt zu Professoren und anderen Lehrstühlen der TU Kaiserslautern: „An unserem Fachbereich herrscht ein sehr harmonisches und fast schon familiäres Klima.“ Zum anderen ist sich der Student sicher, dass ihm seine Aushilfstätigkeit für seinen späteren Berufsweg von Nutzen ist. „Mein Professor hat mir von Anfang an viel Verantwortung übertragen. Ich glaube das sowie die Tutorien, die ich gehalten habe, machen sich gut im Lebenslauf.“ Wie jeder Job birgt auch dieser einen kleinen Wermutstropfen: „Ich muss neben meinem Studium viel Zeit in den Nebenjob investieren. Da ich das aber vermutlich bei jedem anderen Job ebenfalls tun müsste, ist es gar nicht so ein großer Nachteil für mich.“

Und dann gibt es noch einen persönlichen Gewinn für Christoph Ackermann: „Ich habe mich durch das verantwortungsvolle und selbstständige Arbeiten persönlich weiterentwickelt, sei es durch das Üben des freien Redens oder der Vertiefung von wissenschaftlichen Themen – das freut mich am meisten.“ Auch eine neue Zukunftsperspektive hat sich ihm dadurch eröffnet: „Ich könnte mir nun vorstellen, auch nach dem Studium an der Hochschule zu arbeiten“, sagt der 27-Jährige.

abi>> 18.01.2019