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Ein unkomplizierter Start

Hörsaal mit Studierenden
Wer regelmäßig die Vorlesungen besucht, findet schnell Kontakt zu anderen Studierenden.
Foto: Martin Rehm

Erste Tage an der Hochschule – Erfahrungsbericht „Erste Woche“

Ein unkomplizierter Start

Für den Bachelorstudiengang Tourismuswirtschaft an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven hat sich Saskia Dietrich (23) entschieden. Mittlerweile studiert sie im siebten Semester und erinnert sich für abi>> an ihre ersten Wochen an der Hochschule.

An meinen Start an der Jade Hochschule kann ich mich noch gut erinnern. Da ich vor Vorlesungsbeginn an den Vorbereitungswochen teilgenommen habe, lief die erste Woche sehr unkompliziert ab und war bis auf die Begrüßung der Erstsemester und einen „Campus Walk“ recht unspektakulär. Super fand ich, dass während der Vorbereitung Workshops zur Stundenplangestaltung angeboten wurden. Dadurch wusste ich genau, wo ich am ersten Tag sein muss.

Unser Campus ist recht klein und übersichtlich, da es nur vier Gebäude gibt, die nah beieinander stehen und grob nach Studiengängen aufgeteilt sind. Die meisten Veranstaltungen im Bereich Wirtschaft und Tourismuswirtschaft finden im Südgebäude statt. Es gibt eine Cafeteria im Hauptgebäude sowie eine Mensa und eine Bibliothek im Südgebäude, in welchem auch die Büros meiner Dozenten sind. Im Hauptgebäude befinden sich außerdem allgemeine Einrichtungen wie das Prüfungsamt. Somit sind alle wichtigen Räume, die ich als Tourismuswirtschaftsstudentin kennen muss, auf gerade einmal zwei Gebäude verteilt.

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Ein Porträt-Foto von Saskia Dietrich

Saskia Dietrich

Foto: privat

Tourismuswirtschaft ist einer der größeren Studiengänge an der Jade Hochschule. Gestartet bin ich mit 120 Studierenden. Im Vergleich zu anderen Unis oder Fachhochschulen, wo in den Vorlesungen oft mehrere hundert Studierende sitzen, ist es aber immer noch ein kleiner Studiengang. Das hat den Vorteil, dass man schnell viele Kommilitonen kennenlernt. Grundlegende Fächer der Wirtschaft haben wir gemeinsam mit den Wirtschaftsstudierenden. Trotzdem sind die Vorlesungsräume nicht maßlos überfüllt, da in einem Modul meistens mehrere Lehrveranstaltungen angeboten werden. Wichtig ist, dass man die Anmeldefristen einhält und das Studium nicht auf die leichte Schulter nimmt. Es ist nicht alles total kompliziert, aber wenn man es nicht ernstnimmt, kann man in manchen Fächern schnell auf die Nase fallen.

Da mein Zimmer erst zum Vorlesungsbeginn frei war, wohnte ich übergangsweise bei Verwandten in Oldenburg. Das hieß, dass ich während der beiden Vorbereitungswochen mit dem Zug zur Uni pendeln musste. Meinen ersten Kontakt zu einer Kommilitonin habe ich im Zug geknüpft. Sie saß neben mir und zeigte genauso unsicher wie ich den Studienausweis als Semesterticket vor. Dadurch sind wir ins Gespräch gekommen und haben die Begrüßungsveranstaltung und die Vorbereitungswochen gemeinsam besucht.
Die anderen Kontakte kamen automatisch in den Vorlesungen zustande, wenn ich Mitstudierende nach ihren Lösungen gefragt habe oder wir in Gruppen zusammenarbeiten sollten. Es gab auch eine Kneipenrallye zum Kennenlernen, an der ich damals allerdings nicht teilgenommen habe. Das kann man aber auch noch, wenn man in einem höheren Semester ist. Die Rallye finde ich heute super, um in kleinen Gruppen loszuziehen und gemeinsam zu feiern.

Auch mal eine Pause machen

Wilhemshaven ist keine typische trubelige Studentenstadt, aber man kann einiges unternehmen. Außerdem ist die Lage an der Nordsee toll. Auf jeden Fall sollte man nicht nur lernen, sondern sich auch mal eine Pause gönnen und einen Kaffee trinken gehen. Lernen und gute Noten sind wichtig, aber soziale Kontakte ebenso! Ich würde deshalb jedem Ersti raten – selbst, wenn jemand eher schüchtern ist so wie ich –, den Mut zu fassen und direkt zu Beginn Kontakte zu Kommilitonen zu knüpfen. So macht das Studieren und Lernen viel mehr Spaß!

abi>> 04.03.2019