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Durchblick im Dokumenten-Dschungel

Eine junge Studentin sitzt im Hörsaal einer Hochschule und schreibt mit.
Vor und auch während des Studiums musst du einigen Papierkram erledigen - von der Bewerbung über das Erstellen deines Stundenplans bis hin zur Prüfungsanmeldung.
Foto: Erler

Ran an den Papierkram

Durchblick im Dokumenten-Dschungel

Mit dem Abitur in der Tasche kann es endlich mit dem Studium losgehen. Aber halt, da war doch noch was: jede Menge Papierkram – analog und digital! Das merkte auch Erstsemesterstudentin Lisa Genz, als sie sich für das Lehramtsstudium an Gymnasien an der Uni Greifswald bewarb.

Wie funktioniert eine Studienbewerbung? Ist mein Wunschstudiengang zulassungsbeschränkt? Und welche Unterlagen fordert die Hochschule meiner Wahl ein? Anfangs hatte sich Lisa Genz gesorgt, dass sie in diesem Dokumenten-Dschungel nicht zurechtkommt. Sie hatte das Lehramtsstudium in den zulassungsbeschränkten Fächern Geschichte und Geografie an der Universität Greifswald ins Auge gefasst.

Doch sie fand die Infos leichter als gedacht: „Auf der Homepage der Uni Greifswald ist genau aufgeführt, welche Unterlagen für die Bewerbung und die Immatrikulation eingereicht werden müssen – das ist für Studienbewerber übersichtlich und gut verständlich aufbereitet“, findet sie.

Ran an die Bewerbung

Ein Porträtfoto von Lisa Genz

Lisa Genz

Foto: privat

Derart gut informiert konnte sich die 19-Jährige Schritt für Schritt an ihre Bewerbung machen, die an der Uni Greifswald zunächst online erfolgt: „Als Erstes sollte ich einen Online-Bewerbungsbogen ausfüllen, in dem nach der Abiturnote und den Noten einiger sprachlicher und sozialwissenschaftlicher Fächer gefragt wurde. Das war unkompliziert“, erinnert sie sich. Nachdem sie diesen abgeschickt hatte, erhielt sie eine Bestätigung der Universität samt einer Bewerbernummer und einem digitalen Antragsformular, das anhand ihrer Angaben erstellt worden war.

Das ausgedruckte und unterschriebene Formular sowie einige Dokumente musste Lisa Genz daraufhin per Post an die Uni schicken: „Ich brauchte zusätzlich eine Bescheinigung der Krankenkasse über meine Mitgliedschaft, eine beglaubigte Kopie des Abiturzeugnisses, eine Kopie meines Personalausweises sowie ein Passfoto für den Studierendenausweis.“

Für das Lehramtsstudium war zudem ein CCT-Test zu absolvieren. CCT steht für „Career Counselling for Teachers“, zu Deutsch Laufbahnberatung für Lehrer/innen. Dieser Test für angehende Lehramtsstudierende prüft unter anderem, ob sie charakterlich für die spätere Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen geeignet sind. „Dieser Onlinebogen ist für meinen Studiengang zwingende Voraussetzung – wenn man diese Bescheinigung nicht hat, wird es nichts mit dem Lehramtsstudium“, betont die Studentin.

Nach der Zulassung an der Uni einschreiben

Die 19-Jährige hatte gewissenhaft gearbeitet und die Studienbedingungen erfüllt: Die Uni Greifswald teilte ihr mit einem Bescheid mit, dass sie für das Lehramtsstudium zugelassen wird.

Erst mit der Zulassung in der Tasche konnte sie sich an die Immatrikulation, also die Einschreibung machen: „Hierfür musste ich den fünfseitigen Immatrikulationsbogen ausfüllen. In diesem werden Kontaktdaten, Fächerkombination, Abiturnote und mehr eingetragen. Auch einen Lebenslauf mit den wesentlichen Eckdaten habe ich anfertigen müssen“, berichtet die 19-Jährige. Nachdem sie den Semesterbeitrag an die Uni überwiesen hatte, war sie startklar fürs Studium.

Durch die Studienordnung ackern

In ihrer ersten Woche stellte Lisa Genz ihren Stundenplan fürs erste Semester zusammen: „Das ist viel Papierkram“, erinnert sich die Lehramtsstudentin. „Ich musste dafür die Studien- und die Prüfungsordnung durchackern, die jeweils rund 24 Seiten umfassen. Diese habe ich für jedes Fach ausgedruckt, in meinem Fall also jeweils für Geschichte, Geografie und Bildungswissenschaften.“

Den Stundenplan konnte sie online im Hochschulinformationssystem erstellen. „Das war dann nicht mehr mit Papier verbunden – da war ich sehr erleichtert“, sagt sie.

Tipp: Keine Panik!

Mittlerweile ist Erstsemesterstudentin Lisa Genz angekommen an der Uni. Rückblickend kann sie sagen, dass sie den Bewerbungsprozess und die ersten Schritte im Studium gut meistern konnte.

Ihr Tipp für angehende Studierende? „Man sollte sich schon vor der Bewerbung um einzelne Dokumente kümmern. Auf die Bescheinigung der Krankenkasse beispielsweise habe ich fast vier Wochen lang warten müssen.“ Ist man früh genug dran, steht einer stressfreien Studienbewerbung nichts mehr im Wege.

abi>> 14.11.2018