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Von Au-Pair bis Workcamp

Eine junge Frau zeigt Kindern ein Bilderbuch.
Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ist nur eine Möglichkeit, nach dem Bachelorabschluss eine Auszeit einzulegen.
Foto: Hans-Martin Issler

Auszeit zwischen Bachelor und Master: Übersicht

Von Au-Pair bis Workcamp

Was tun in der Zeit zwischen Bachelor und Master? Eine Übersicht der gängigsten Überbrückungsmöglichkeiten.

Au-Pair

Als Au-Pair in einer Gastfamilie erhält man freie Kost und Unterkunft sowie ein Taschengeld. Für die Suche nach einer Gastfamilie gibt es Vermittlungsagenturen, die auf die Einhaltung von Qualitätsstandards achten.

Auslandspraktika

Praktika im Ausland sind meist unbezahlt. Wer sich nicht selbst auf die Suche nach einem Platz machen will, kann sich an Vermittlungsagenturen wenden, die Praktikums-Pakete inklusive Übernachtung und Verpflegung anbieten. Zum Teil gibt es Stipendien für die Praktika.

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Den Bundesfreiwilligendienst kann man im sozialen, ökologischen, kulturellen, sportlichen Bereich sowie in der Integrationsarbeit absolvieren. Altersgrenze für eine Vollzeittätigkeit sind 27 Jahre. Man erhält ein monatliches Taschengeld, die Sozialbeiträge übernimmt die Einsatzstelle.

Freiwilligendienst im Ausland

Zu den geförderten Programmen gehören das Freiwillige Soziale (FSJ) beziehungsweise Ökologische Jahr (FÖJ) im Ausland, der Europäische Freiwilligendienst (EFD) und der entwicklungspolitische Freiwilligendienst „weltwärts“. Hier wird man finanziell unterstützt, die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und zum Teil auch für die Anreise werden übernommen. Allerdings gibt es nur wenige Plätze, bewerben muss man sich oft ein Jahr vorher.

Praktika

Wenn möglich, sollte man sich ein bezahltes, sozialversicherungspflichtiges Praktikum suchen. Praktikumsbörsen und Stellenausschreibungen helfen bei der Suche. Es lohnt aber auch, das Wunschunternehmen eigeninitiativ anzusprechen.

Sprachreisen

Bei Sprachreisen bezahlt man für ein Leistungspaket, das zumeist Sprachkurs, Unterkunft und eventuell Verpflegung umfasst. Die Kosten können sich auf mehrere hundert Euro pro Woche belaufen, hinzu kommt die Anreise. Eine günstigere Option sind (Intensiv-)Kurse im Inland.

Work & Travel

Mit einem speziellen Visum kann man bis zu zwölf Monate ein Land bereisen und darf dort auch arbeiten. Beliebte Ziele sind Australien, Neuseeland, Kanada und die USA. Man kann diesen Auslandsaufenthalt selbst organisieren – von der Beantragung eines Visums bis zur Jobsuche vor Ort. Teurer, aber dafür unkomplizierter ist es, die Organisation einem professionellen Anbieter zu überlassen.

Workcamps

Workcamps sind weltweite Kurzzeitfreiwilligendienste für junge Leute, meist zwischen 18 und 25 Jahren. Hier kann man für ein paar Wochen bei einem gemeinnützigen Projekt helfen und so interkulturelle Erfahrungen sammeln. Eine Bezahlung erhält man nicht, dafür aber freie Unterkunft und Verpflegung.

abi>> 21.01.2016