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„Die Fachberatung hat mir den Weg aufgezeigt“

Der Studienberater berät eine junge Frau.
Bei Problemen im Studium kann eine Studienberatung zu neuen Erkenntnissen führen.
Foto: Jens Oellermann

Studienfachberatung an der Hochschule

„Die Fachberatung hat mir den Weg aufgezeigt“

Spitzensport und Studium sind zwei Dinge, die nicht leicht miteinander in Einklang zu bringen sind. Diese Erkenntnis machte auch Pauline Liebig (24), die im Segeln unter anderem schon Deutsche Meisterin wurde. Für abi>> berichtet sie, wie ihr die Studienfachberatung weiterhalf.

Für internationale Wettkämpfe bin ich mindestens 60 Tage im Jahr unterwegs. Hinzu kommen von montags bis samstags mindestens zwei Stunden Training pro Tag. Während des Bachelorstudiums der Elektro- und Informationstechnik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) konnte ich das zunächst problemlos unterbringen und die ersten drei Semester habe ich noch nach Studienverlaufsplan studiert.

Doch im Laufe des vierten Semesters wurde mir klar, dass das nicht mehr lange funktionieren würde. Mir blieb zu wenig Zeit zum Lernen und für alle Lehrveranstaltungen. Zum Glück hatte ich mich bereits im ersten Semester umfassend über die Beratungsangebote und Ansprechpartner an der CAU informiert. Daher kannte ich die Sprechzeiten der Studienfachberatung und machte einen Termin aus, als es problematisch wurde.

Welche Kurse bauen aufeinander auf?

Ein Porträt-Foto von Pauline Liebig

Pauline Liebig

Foto: Studioline Photography / Anja

Mich beschäftigte vor allem die Frage, wie ich weiter studieren kann, wenn ich in einem Semester nicht alle Kurse schaffe, denn viele Module bauen aufeinander auf. Bei einigen ist das einfach zu erkennen, weil sie beispielsweise Teil 1 und Teil 2 heißen. Aber dass der aufbauende Teil für „Leitungstheorie“ „Hochfrequenztechnik“ heißt, zeigt sich erst, wenn man es studiert. Außerdem hat der Studienfachberater natürlich den Überblick und weiß, was sich hinter den Modulnamen verbirgt.

Mit ihm habe ich mir den Studienverlaufsplan angesehen und geprüft, welches Modul für welches Semester vorgesehen ist. Er kreiste die Module ein, die ich zuerst machen musste. Letztendlich habe ich die Lehrinhalte des fünften und sechsten Semesters auf insgesamt vier Semester aufgeteilt. Auf diese Weise konnte ich mein Ziel erreichen, das Studium mit einer Regelstudienzeit von sieben Semestern in neun Semestern abzuschließen.

Die Studienfachberatung hat mich beruhigt

Dank dieser Beratung konnte ich alles unter einen Hut bringen und organisieren. Sie hat mich beruhigt und mir den richtigen Weg aufgezeigt. Auch wenn ein Fall wie meiner eher selten vorkommt, einen Bonus als Spitzensportlerin hatte ich bestimmt nicht. Sicherlich würden andere Studierende genauso beraten werden, die zum Beispiel alleinerziehend oder aus anderen Gründen zeitlich stark ausgelastet sind.

Zurzeit befinde ich mich im dritten Mastersemester. Und auch wenn meine Leidenschaft Segeln weiterhin meinen Alltag prägt – ich möchte gerne bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio starten – ist es jetzt etwas einfacher geworden, Sport und Studium zu vereinbaren. Ich kann nun alle Module unabhängig voneinander belegen, da die Grundlagen bereits vorhanden sind. Mit meinem Studienabschluss stehen mir beruflich viele Möglichkeiten offen. Aktuell tendiere ich zum Bereich Satellitenkommunikation.

abi>> 17.07.2018

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