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Forschungs-ABC

Eine Frau untersucht Muscheln unter einem Mikroskop.
Den Durchblick behalten: Bei den vielen Fremdwörtern rund um Forschung kann Studierenden schnell der Kopf rauchen.
Foto: Sven Tränkner Senckenberg

Glossar

Forschungs-ABC

Von A wie angewandte Forschung bis W wie wissenschaftlicher Mitarbeiter: Im Glossar erklärt abi>> die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Forschung.

Angewandte Forschung: Darunter versteht man Forschung, deren Ziel es ist, praxisbezogene Probleme aus dem technischen, wirtschaftlichen, sozialen oder industriellen Bereich zu lösen.

Drittmittel: Das sind Gelder, die Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder auch einzelnen Forschern außerhalb der Grundfinanzierung zufließen – beispielsweise von Stiftungen oder Unternehmen.

Exzellenzinitiative: Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder fördert seit 2006 herausragende Forschungsprojekte und Forschungseinrichtungen an deutschen Hochschulen. Ziel ist es, Spitzenforschung sichtbar zu machen und den Wissenschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zu stärken.

Graduiertenschulen: An den Hochschulbetrieb gekoppelte Einrichtungen, die der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen. Sie bieten häufig eine finanzielle Förderung sowie eigene Vorlesungen und Seminare an.

Grundlagenforschung: In der Grundlagenforschung werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen und die Basis für weitergehende Forschung gelegt. Diese Art von Forschung wird hauptsächlich im Hochschulbereich und innerhalb von Forschungsinstitutionen betrieben.

Habilitation: Die höchste Hochschulprüfung in Deutschland, Österreich, Frankreich, Liechtenstein, der Schweiz und einigen osteuropäischen Ländern. Im Rahmen des akademischen Prüfungsverfahrens wird die Lehrbefähigung in einem wissenschaftlichen Fach festgestellt. Dabei wird geprüft, ob der Wissenschaftler sein Fach in voller Breite in Forschung und Lehre vertreten kann.

Postdoktorand: Der Postdoktorand, auch Post-Doc genannt, ist ein Wissenschaftler, der nach Abschluss seiner Promotion den Doktorgrad erlangt hat und nun an einer Universität oder einem Forschungsinstitut befristet angestellt ist und an Forschungsprojekten arbeitet. Post-Doc-Stellen werden oft durch Drittmittel finanziert.

Promotion: Die Verleihung des akademischen Grades „Doktor“ in einem bestimmten Studienfach. Die Promotion gilt als Nachweis der Befähigung zur vertieften wissenschaftlichen Arbeit und beruht auf einer selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit, der sogenannten Dissertation oder auch Doktorarbeit, sowie einer mündlichen Prüfung.

Stipendium: Eine finanzielle Unterstützung für Studierende oder Wissenschaftler, die meist an herausragende akademische Leistungen gekoppelt ist und in Deutschland häufig von politischen oder kirchlichen Stiftungen vergeben wird.

Studentische Hilfskraft: Studierende, die neben ihrem Studium an der Hochschule arbeiten. Sie unterstützen das hauptberufliche wissenschaftliche Personal in Forschung und Lehre. Als studentische Hilfskräfte werden meist Studierende bezeichnet, die noch keinen berufsqualifizierenden Abschluss haben.

Wissenschaftliche Hilfskraft: Auch hierbei handelt es sich um Studierende, die unterstützende Dienstleistungen in Forschung und Lehre und damit zusammenhängende Verwaltungstätigkeiten erbringen. Im Gegensatz zu den studentischen Hilfskräften haben wissenschaftliche Hilfskräfte in der Regel einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss und übernehmen teils verantwortungsvollere Aufgaben.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Angestellter oder Beamter an einer Hochschule, einem Forschungsinstitut, einer Bundes- oder Versuchsanstalt, der wissenschaftliche Tätigkeiten ausübt. Wissenschaftliche Mitarbeiter sind oft Nachwuchswissenschaftler, die an ihrer Dissertation arbeiten. An Hochschulen übernehmen sie zudem Aufgaben in der Lehre.

abi>> 25.07.2016