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Lehrveranstaltungen statt Schulunterricht

Zwei Studenten sitzen mit ihren Schulunterlagen an einem Tisch und lernen.
Lerngruppen sind nur eine Lernform, um den Prüfungsstoff im Studium zu pauken.
Foto: Hans-Martin Issler

Richtig lernen an der Hochschule: Übersicht

Lehrveranstaltungen statt Schulunterricht

Wer Klassenraum gegen Hörsaal eintauscht, wird schnell Unterschiede feststellen. Zum Beispiel wird der klassische Unterricht durch Vorlesungen, Seminare, Übungen und Projektarbeiten ersetzt. Um bei allen Neuerungen nicht den Überblick zu verlieren, folgt hier eine Aufzählung der wichtigsten Lehr- und Lernformen.

Der Klassiker: Vorlesungen

Eine Vorlesung ähnelt dem Frontalunterricht: Einer spricht, viele hören zu. Vorlesungen finden in Hörsälen statt, je nach Größe der Hochschule können dort über 1.000 Studierende Platz finden. In den Vorlesungen ist nicht Mitarbeit gefragt, sondern Zuhören und Mitschreiben. Manchmal werden auch Skripte ausgegeben, in denen die Themen bereits zusammengefasst sind.

Die Vertiefung: Seminare

Die Module im Bachelorstudium bestehen überwiegend aus Vorlesungen, zu denen Übungen und Seminare gehören. In den Seminaren geht es um aktive Mitarbeit. Es sind in der Regel Veranstaltungen, die in kleineren Gruppen stattfinden, in denen diskutiert wird und Vorträge und Referate gehalten werden.

Die Anwendung: Übungen

In den Übungen wird der Stoff aus einer Vorlesung anhand konkreter Aufgaben angewendet. Ingenieure und Naturwissenschaftler rechnen, Juristen arbeiten an Falllösungen und Philologen analysieren Texte.

Die Begleiter: Tutorien

Diese Lehrveranstaltungen werden von Studierenden aus höheren Semestern geleitet und sollen helfen, Grundkenntnisse eines Fachs zu festigen und zu vertiefen.

Der Praxisfall: Projektarbeiten

In kleinen Teams werden Problemstellungen, wie sie auch in der Praxis auftreten können, in Form eines konkreten Falls behandelt. Das Team muss je nach Projekt selbstständig die Aufgaben verteilen, Pläne und Konzepte erstellen und umsetzen.

Der Ausflug: Exkursionen

Auf Exkursionen werden Unternehmen besucht, je nach Studiengang auch Baustellen besichtigt oder geologisch interessante Orte in Augenschein genommen.

Die Eigeninitiative: Lerngruppen

Meist finden sich in den ersten beiden Semestern Kommilitonen, die den Lernstoff gemeinsam erarbeiten und diskutieren.

abi>> 19.10.2015