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Vorlesung, Übung, Projekt und Co.

Mehrere Studierende sitzen in einem Seminarraum.
In einem Seminar regt der Dozent die Diskussion zu einem Thema an, in einer Vorlesung dagegen spricht der Lehrende alleine und meist vor einer viel größeren Gruppe an Studierenden. Je nach Lerntyp, kann dir die eine oder andere Art besser liegen.
Foto: Hellwig

Richtig lernen an der Hochschule – Übersicht

Vorlesung, Übung, Projekt und Co.

Wer mit dem Studium beginnt, lernt viele neue Veranstaltungsformen kennen. Auf dem Stundenplan stehen unterschiedliche Blöcke wie Seminare, Vorlesungen oder Tutorien. abi>> erklärt dir, was die Veranstaltungen ausmacht und was du erwarten kannst.

Vorlesung

In einer Vorlesung referiert ein Dozent, die Studierenden hören zu. Meist verläuft eine Vorlesung wie ein langes Referat. Die Studierenden können sich Notizen machen, mittlerweile stellen die meisten Dozenten aber in Online-Portalen Zusammenfassungen ihrer Vorlesungen zur Verfügung.

Seminar

In Seminaren gibt es meist weniger Teilnehmer als in Vorlesungen. Das Ziel der Dozenten ist es, über ein Thema gemeinsam mit den Studierenden zu diskutieren und Fragen im direkten Gespräch zu klären. Teilnehmer sollen sich aktiv beteiligen.

Blockveranstaltung

Normalerweise finden die Studienveranstaltungen jede Woche zu einem festen Zeitpunkt statt. Es gibt aber auch Blockangebote, bei denen man sich etwa an einem oder an mehreren Wochenenden trifft und sich den ganzen Tag über einem Thema widmet. Der Vorteil: Man kann einen Leistungsschein innerhalb kürzester Zeit erwerben. Der Nachteil: Blockseminare sind sehr intensiv und können daher ziemlich anstrengend sein.

Übung

Gerade Vorlesungen und Seminare sind oft sehr theorielastig. Übungen sollen helfen, das Wissen konkreter zu verstehen und anzuwenden. Dazu gehören etwa Übungen zu Mathevorlesungen oder Sprachkurse. Übungsleiter sind Lehrende.

Tutorium

Offene Fragen aus Seminaren und Vorlesungen sollen in Tutorien geklärt werden. Dafür stehen häufig wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende aus höheren Semestern als Tutoren bereit. Diese erklären den Studierenden den Stoff individuell und vertiefend. Die Gruppe wird dafür bewusst klein gehalten, in Vorlesungen mit vielen Teilnehmern werden daher gegebenenfalls mehrere Tutorien angeboten.

Lerngruppe

Manche Hochschulen bieten feste Termine für Lerngruppen an, oft organisieren sich Studierende aber selbst und treffen sich in kleinen Gruppen. Dort können sie gemeinsam lernen, Fragen klären und sich gegenseitig helfen.

Exkursion

Ein Besuch an der Frankfurter Börse, eine Führung durch einen Photovoltaik-Park oder Bodenproben im nahe gelegenen Wald nehmen: Je nach Fachgebiet gibt es verschiedene Möglichkeiten für Exkursionen. Bei diesen lernt man praxisnah mögliche Arbeitgeber kennen oder wendet praktische Methoden an.

Praxisprojekt

Das Modell eines Gebäudes anfertigen, an einem Roboter tüfteln, ein Gemälde malen – in einem Praxisprojekt widmen sich Studierende über mehrere Wochen hinweg einer Aufgabe. In manchen Studiengängen sind solche Projekte Pflicht.

abi>> 02.11.2017