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„Englisch ist unsere Konzernsprache“

Spielsteine mit aufgedruckten Buchstaben liegen auf einem Holzbrett und bilden das Wort Englisch.
Gerade in internationalen Unternehmen ist Englisch oft die Konzernsprache und somit ein Einstellungskriterium.
Foto: Tim Wraneschitz

Studieren auf Englisch: Personalerstatements

„Englisch ist unsere Konzernsprache“

Wie wichtig sind Englischkenntnisse im Beruf? abi» hat sich unter Personalverantwortlichen international agierender Konzerne umgehört.

Steffen Brinkmann, Koordinator für Personalthemen bei der Continental AG:

Ein Foto von Steffen Brinkmann

Steffen Brinkmann

Foto: privat

Als internationales Unternehmen sind wir mit über 208.000 Mitarbeitern in über 50 Ländern präsent. Englisch ist die Voraussetzung, um weltweit miteinander in Kontakt zu treten und zu arbeiten. Englisch ist unsere Konzernsprache. Kenntnisse der englischen Sprache sind daher wichtig. Ein Beispiel: Unsere Ingenieure arbeiten in Projektteams mit Kollegen aus verschiedenen Ländern und entwickeln gemeinsam eine Lösung für die individuelle Mobilität der Zukunft. Wir suchen die Talente, die am besten zu uns passen und zu denen Continental am besten passt. Dabei sind Nationalität, Alter, Geschlecht oder ähnliches zweitrangig. Wir begrüßen es, wenn deutsche Studierende sich etwa durch englischsprachige Studiengänge auf die Herausforderungen im Job vorbereiten.

Michael Friedrich, Sprecher Personalthemen bei der Siemens AG:

Ein Foto von Michael Friedrich

Michael Friedrich

Foto: privat

Englisch spielt bei uns als international agierendem Unternehmen eine große Rolle. Für viele Kollegen ist es in der täglichen Arbeit die Basis für die Kommunikation miteinander. Das heißt nicht, dass jede E-Mail auf Englisch geschrieben wird, aber in Konferenzen und Besprechungen entscheidet man sich für die Sprache, die für alle Beteiligten am besten ist. Gerade bei internationalen Projekten ist das dann Englisch. Die meisten unserer Mitarbeiter haben einen technischen oder ingenieurwissenschaftlichen Studienhintergrund. Bei uns arbeiten aber auch Fachkräfte aus anderen Bereichen, etwa Informatiker. Sehr gute Englischkenntnisse sind vor allem bei allen administrativen Tätigkeiten und Projekten wichtig, bei denen Mitarbeiter verschiedener Länder zusammenkommen. Bewerber, die in Deutschland einen englischsprachigen Studiengang absolviert haben, sind bei uns gern gesehen. Immerhin ist das ein Pluspunkt und zeigt, dass jemand idealerweise verhandlungssicher in dieser Sprache ist. Ein englischsprachiges Studium ist allerdings nicht zwingend erforderlich – das hängt im Endeffekt von dem genauen Stellenprofil ab, auf das sich jemand bewirbt.

Bernd Schmitz, Leiter des Personalmarketings bei der Bayer AG:

Ein Foto von Bernd Schmitz

Bernd Schmitz

Foto: Bayer

Wir arbeiten in unseren Projekten sehr viel mit Kollegen in anderen Ländern zusammen und haben auch hier in Deutschland zahlreiche Mitarbeiter, die wenig oder gar kein Deutsch sprechen. Gute Kenntnisse der englischen Sprache sind daher heute für die meisten Positionen bei Bayer eine wesentliche Voraussetzung; Englisch ist zudem unsere offizielle Konzernsprache. Da wir sowohl altersbedingt als auch durch die gute interne Weiterentwicklungspraxis regelmäßig Positionen nachzubesetzen haben, benötigen wir in so gut wie allen Fachbereichen neue Mitarbeiter. Englischkenntnisse sind dabei fast immer ein Muss. Die Nationalität spielt keine Rolle, wichtiger sind der passende Studiengang und gute Englischkenntnisse. Wenn man als deutscher Student sein Englisch in einem englischsprachigen Studiengang weiter ausgebaut und in der Praxis erprobt hat, ist das aber sicher hilfreich.

abi>> 07.03.2016