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Kriminalpolizei, Bundeswehr oder Arbeitsagentur?

Ein Mann sichert und kontrolliert Fingerabdrücke und Fasern im Labor.
Im öffentlichen Dienst gibt es viele spannende Berufsmöglichkeiten - zum Beispiel beim Bundeskriminalamt.
Foto: Alex Becker

Studieren im öffentlichen Dienst – Teil 1

Kriminalpolizei, Bundeswehr oder Arbeitsagentur?

Eine Karriere im öffentlichen Dienst erscheint vielen Abiturienten als attraktive Berufsoption: abwechslungsreiche Aufgaben, verbunden mit Verantwortung, aber auch vergleichsweise hoher Arbeitsplatzsicherheit. Der Weg zu Bund, Ländern, Kommunen und Anstalten des öffentlichen Rechts führt meist über ein Studium.

„Abiturienten steigen in der Regel in den gehobenen nicht-technischen Dienst ein, auch drittes Einstiegsamt genannt. Die Ausbildung dafür erfolgt in Form eines dualen Studiums“, erklärt Sandra Kothe, Vorsitzende der dbb jugend, der Jugendorganisation von dbb Beamtenbund und Tarifunion. Die meisten Bachelor- und Diplom-Studiengänge, die in den öffentlichen Dienst beim Bund, im Landesdienst oder in der Kommunalverwaltung führen, werden an den Hochschulen des Bundes und der Länder für öffentliche Verwaltung angeboten (siehe dazu auch den Überblick auf studienwahl.de und folgende grafische Darstellung. Darunter ist zum Beispiel auch der Studiengang „Kriminaldienst des Bundes“ zu finden, den Jana S. derzeit absolviert. (Lies hierzu die Reportage „Auf dem Weg zur Kriminalkommissarin“)

Bundeskriminalamt oder Auswärtiger Dienst

Ein Porträt-Foto von Sandra Kothe

Sandra Kothe

Foto: © dbb

Für Absolventen der Hochschule des Bundes ergeben sich je nach gewähltem Studiengang als Einsatzfelder etwa das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, der Verfassungsschutz, der Bundesnachrichtendienst, der Zoll, der Auswärtige Dienst und viele weitere Ministerien und Behörden des Bundes. „Während des dreijährigen Studiums sind die Studierenden Beamte auf Widerruf und erhalten Anwärterbezüge, bekommen also eine Vergütung“, schildert Sandra Kothe. Wer das Studium beziehungsweise den Vorbereitungsdienst erfolgreich abschließt, hat in den meisten Fällen gute Übernahmechancen, da die Behörden in der Regel nach Bedarf ausbilden. Alle, die in die Beamtenlaufbahn übernommen werden, arbeiten zunächst als Beamte auf Probe, bevor sie auf Lebenszeit verbeamtet werden können.

Studieninteressierte müssen eine Hochschulreife vorweisen, außerdem in den für den Studiengang wichtigsten Schulfächern mindestens die Note befriedigend. Jeder, der eine Beamtenlaufbahn anstrebt, muss dienstfähig, also körperlich und psychisch gesund sein. (Ausführliche Informationen zu den Studiengängen an den Hochschulen des Bundes und der Länder für öffentliche Verwaltung, zu Zugangsvoraussetzungen, Auswahlverfahren, Ablauf und Arbeitsmarkt findest du im Thema der Woche „Studieren im öffentlichen Dienst – Teil 1“)

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abi>> 27.07.2015

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