Abseits ausgetretener Pfade

Ein junger Mann spricht mit einem indischen Mönch.
Indien, Thailand, Nepal? Solch eher außergewöhnliche asiatische Zielländer können für deutsche Studierende interessant sein, die etwa Regionalwissenschaften studieren oder als Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler später weltweit tätig sein möchten.
Foto: Sonja Brüggemann

Studieren in Asien

Abseits ausgetretener Pfade

Eine Reise nach Fernost steht bei so manchem Studierenden auf der Wunschliste. Doch wem ein Aufenthalt in China oder Japan nicht abenteuerlich genug ist, für den könnten exotischere Länder wie Thailand, Indien oder die Mongolei interessant sein.

Nach Europa ist Asien die zweitbeliebteste Region deutscher Studierender für einen Auslandsaufenthalt: Laut der Studie „Wissenschaft Weltoffen 2016“ reisten 13 Prozent aller deutscher Studierenden im Ausland nach Süd-, Südost- oder Ostasien. Besonders hoch im Kurs stehen dabei China, Japan und Südkorea.

Doch es gibt viele weitere, weniger frequentierte Länder in Asien, in denen ein Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum während des Studiums möglich ist. Dazu zählen etwa Indien, Thailand, Vietnam, Indonesien, die Mongolei oder Nepal.

„Diese Länder kommen für zwei Gruppen von Studierenden infrage“, erklärt Dr. Manja Hussner, Leiterin des Internationalen Büros der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: „Zum einen für jene, die ethnologische, sprachliche oder interkulturelle Studiengänge studieren, die sich genau mit diesen Ländern und ihren Sprachen beschäftigen. Das trifft auch auf angehende Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler zu, die sich auf eine internationale Karriere vorbereiten möchten. Zum anderen für jene, die bei weltweiten Experten ihres Fachgebiets lernen möchten. In Indien sind beispielsweise sehr gute Professoren im Bereich Bioinformatik tätig.“

Beraten lassen und selbst informieren

Porträtbild von Dr. Manja Hussner

Dr. Manja Hussner

Foto: Uni Halle-Wittenberg

Generell gilt für einen Studienaufenthalt in Asien: So unkompliziert wie über das Erasmus+-Programm läuft es nicht. „Kooperationen zwischen deutschen und asiatischen Hochschulen bestehen immer auf Grundlage eigens abgeschlossener Verträge. Besonders wichtig ist es daher für Studierende, im Vorfeld mit dem Internationalen Büro der Heimatuni zu klären, ob die im Ausland erbrachten Studienleistungen später angerechnet werden können“, rät Manja Hussner. Dies betrifft noch stärker all jene, die sich als sogenannte Freemover selbst um ihren Studienaufenthalt kümmern und nicht über eine Hochschulkooperation ins Ausland gehen möchten. (Mehr über Freemover liest du in der Reportage „Gastspiel im Land des Lächelns“.)

Für mehrmonatige Aufenthalte außerhalb Europas sind zudem eine Auslandskrankenversicherung sowie ein Visum vonnöten. Immerhin: „Als deutscher Staatsbürger ist man von vielen Visabestimmungen befreit. Für spezifische Informationen der Zielländer sind die Internetseiten der Konsulate und Botschaften gute Anlaufstellen“, sagt die Expertin.

Kosten für Reise, Aufenthalt und Gebühren stemmen

Nächste wichtige Frage: Wie wird der Aufenthalt finanziert? Hier kann es sogar von Vorteil sein, nach Asien zu gehen: „Klar, Japan ist sehr teuer. Aber in Thailand oder Indien lässt es sich sehr preiswert leben“, weiß Manja Hussner. Dem gegenüber stehen meist hohe Reisekosten sowie Studiengebühren.

„Die Finanzierung ist ein wesentliches Thema bei uns in der Beratung“, berichtet die Leiterin des Internationalen Büros der Uni Halle-Wittenberg. Eine Möglichkeit sind Stipendien, die von der eigenen Hochschule, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) oder privaten Organisationen vergeben werden. „Und was viele nicht wissen: Das Auslands-BAföG steht auch jenen Studierenden offen, die kein Inlands-BAföG bekommen würden, denn es greifen andere, leichter zu erfüllende Kriterien.“ (Um die Teilnahme an Forschungsreisen sowie die Finanzierung geht es in „Heuschrecken aufspüren in der Wüste Gobi“.)

Auch mit Widrigkeiten klarkommen

Egal, aus welchem Fachbereich oder aus welcher Motivation heraus sich Studierende für einen Aufenthalt in einem eher ungewöhnlichem asiatischen Land entscheiden, eines sollten sie laut Manja Hussner alle gemein haben: „Abenteuerlust. Zwar ist Asien definitiv sicherer als etwa Afrika oder Südamerika, doch man muss auch mal mit Widrigkeiten klarkommen. Die Ausstattung an den Hochschulen ist nicht immer top. In einigen Ländern sind die hygienischen Standards niedriger. Und außerdem haben Asiaten einen geringeren Komfortabstand als wir Europäer. Da kann es durchaus passieren, das man aus nächster Nähe angestarrt oder gar angefasst wird – das kann einen auch mal belasten.“

Doch wer sich durchbeißt, kann daran wachsen: „Studierende können sich selbst und auch künftigen Arbeitgebern zeigen, dass sie sich etwas zutrauen und selbst mit ungewohnten oder schwierigen Situationen zurechtkommen.“

Mehr Infos

BERUFENET

Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 aktuellen Berufsbeschreibungen in Text und Bild.

www.berufenet.arbeitsagentur.de

JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit

www.jobboerse.arbeitsagentur.de

studienwahl.de

Infoportal der Stiftung für Hochschulzulassung in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Hier kannst du dich etwa über das Studieren im Ausland informieren oder im „finder“ nach Studiengängen in ganz Deutschland suchen.

www.studienwahl.de

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)

Informationen rund um Ausbildung, Studium, Praktikum und Arbeiten im Ausland; in erster Linie auf Europa bezogen, aber auch außereuropäisches Ausland

www.ba-auslandsvermittlung.de

rausvonzuhaus.de

Kostenloses Infoportal rund um das Thema Auslandsaufenthalte

www.rausvonzuhaus.de

Internationale Hochschulkooperationen

Informationen über Kooperationen deutscher Hochschulen im Ausland mit Filtern unter anderem nach Hochschulen und Staaten

www.internationale-hochschulkooperationen.de

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Infos rund ums Studium im Ausland: Studien- und Fördermöglichkeiten, Praktika, Sprachkurse, Länderinformationen etc.

www.daad.de

Auslandsförderung nach BAföG

www.bafög.de/de/auslandsfoerderung-384.php

 

Freemover in Thailand

Gastspiel im Land des Lächelns

Für ein Auslandssemester wollte Fahrzeugtechnik-Student Marius Heuel unbedingt nach Thailand. Statt über eine Hochschulkooperation ging der 25-Jährige als Freemover an die Kasetsart-Universität Bangkok, organisierte sich also einen Großteil seines Aufenthalts selbst – und kehrte begeistert zurück.

Das Fernweh hat Marius Heuel während seiner Ausbildung zum KfZ-Mechatroniker gepackt, als er ein dreiwöchiges Praktikum auf Fuerteventura machen durfte. „Ein neues Land, neue Menschen, eine neue Kultur – das war eine tolle Erfahrung“, erinnert sich der heute 25-Jährige. Nach der Ausbildung nutzte er sein Abitur, nahm ein Bachelorstudium der Fahrzeugtechnik an der FH Dortmund auf – und wollte sobald wie möglich wieder ins Ausland.

Eigeninitiative und Hilfe einer Agentur

Inspiration lieferte ihm eine Freundin, die ein Auslandssemester in der thailändischen Hauptstadt Bangkok absolvierte: „Ich besuchte sie dort und es hat mir unglaublich gut gefallen. Da jedoch in meinem Fachbereich keine Kooperation mit Thailand bestand, entschied ich mich dazu, als sogenannter Freemover mein Auslandsemester selbst zu organisieren.“

Ein Porträtbild von Marius Heuel

Marius Heuel

Foto: privat

Unterstützung fand er bei der Agentur „Asia Exchange“. „Ich bewarb mich bei dieser um ein Semester an der Kasetsart-Universität in Bangkok. Dafür reichte ich mein ‚Transcript of Records‘ – eine auf Englisch übersetzte Notenübersicht –, ein Empfehlungs- sowie ein Motivationsschreiben ein. Außerdem musste ich eine Auslandskrankenversicherung nachweisen und 75 Euro Bewerbungsgebühr bezahlen“, erklärt er. Tags darauf erhielt er bereits die Zusage und die Agentur kümmerte sich um die Anmeldung an der Uni. Die Studiengebühr inklusive der Vermittlungspauschale der Agentur kostete den Studenten 1.650 Euro.

Um das Visum kümmerte sich Marius Heuel selbst und wurde dafür im Generalkonsulat Thailands in Essen vorstellig. „Ich beantragte ein ‚Multiple Entry Tourist Visa‘, das mir innerhalb eines Jahres den Aufenthalt sowie das Reisen in andere Länder und die Wiedereinreise nach Thailand ermöglichte. Die Gebühr betrug 150 Euro“, erzählt er. Außerdem suchte er sich von Deutschland aus auf eigene Faust ein möbliertes Zimmer in einer privaten Wohnanlage, für das er 230 Euro im Monat bezahlte.

Beeindruckender Campus, gute Betreuung

Ende Juli 2017 und damit zwischen seinem dritten und vierten Semester ging die Reise los. Die Kasetsart-Universität Bangkok ist eine der größten des Landes, der riesige Campus im Norden der Hauptstadt beeindruckte Marius Heuel: „Der Campus ist so groß wie die gesamte Dortmunder Innenstadt! Es gibt eigene Buslinien und vier Mensen mit einem hervorragenden, vielfältigen Angebot. Auch die Fachräume sind top ausgestattet und die Betreuung durch die Professoren fand ich sehr gut.“

In seinem Auslandssemester belegte er die Module Thermodynamik und Automotive Technologies. Die je fünf ECTS-Punkte wurden ihm – nach einigen Absprachen – an der FH Dortmund anerkannt. „An der Kasetsart-Uni gibt es nur Vorlesungen, keine Seminare. In Übungen und in selbst organisierten Lerngruppen werden dann Beispiele durchgerechnet. Mir gefiel sehr gut, dass man eine Mid-Term-Prüfung hat, die 40 Prozent der Note ausmacht. So ist der Druck bei der Abschlussklausur nicht so hoch wie in Deutschland“, sagt er. Und obwohl auf Englisch gelehrt wurde, nutzte der Freemover die Gelegenheit, einen Thai-Sprachkurs zu absolvieren.

„Die Thai sind unglaublich freundlich“

Kontakt zu den einheimischen Studierenden hatte der Deutsche allerdings wenig. „Die Thai-Kommilitonen sind dafür zu schüchtern“, erklärt Marius Heuel. „Dafür waren wir Studierenden aus dem International Program wie eine Familie. Ich habe nun Freunde aus aller Welt, zum Beispiel aus Mexiko, Skandinavien, den Philippinen oder Indonesien.“ Mit einigen von ihnen unternahm er Reisen durch Thailand, Laos, Malaysia und Singapur.

Einen weiteren Freund gewann der Student quasi vor der Haustür: Gon, der Besitzer eines kleinen Restaurants gegenüber seines Wohnhauses. „Ich hatte schon öfters dort gegessen, tolles, sehr scharfes Thai-Food. Eines Tages lief ich vorbei, als Gon mit seiner Familie zu Abend aß. Er lud mich spontan ein“, erzählt er – der Beginn einer bis heute anhaltenden Freundschaft. „Wir kochten daraufhin öfters gemeinsam und wenn ich mal ein Problem hatte, setzte er alle Hebel in Bewegung, um mir zu helfen. Die Thai sind unglaublich freundlich.“

Bereichernde Zeit

Fünf Monate dauerte sein Auslandssemester im Land des Lächelns. „Es war eine tolle, bereichernde Zeit. Ich bin offener und noch selbstständiger geworden“, findet der 25-Jährige. Die insgesamt 6.870 Euro, die er durch Erspartes, einen Studienkredit sowie die Hilfe seiner Eltern finanzierte, haben sich aus seiner Sicht definitiv bezahlt gemacht.

Nun, wieder zurück an der FH Dortmund, möchte er seinen Bachelor in Fahrzeugtechnik abschließen und entweder direkt in die Berufswelt einsteigen oder einen Master anhängen. Und das Fernweh? „Für mich stellt sich nicht die Frage, ob ich wieder ins Ausland gehe – sondern wann.“

Mehr Infos

Agenturen wie „Asia Exchange“, „GoStralia!“ oder „TravelWorks“ organisieren gegen Gebühr Auslandsaufenthalte für Studierende. Sie kümmern sich etwa um die Suche nach passenden Hochschulen und Studiengängen, den Kontakt mit den ausländischen Hochschulen oder das Visum.

Es gibt auch kostenlose Beratungsstellen und Vermittler: Öffentliche Anbieter sind etwa die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit und der Deutsche Akademische Austauschdienst, private etwa „College Contact“ oder „International Education for Global Minds“.

 

Forschungsreise in der Mongolei

Heuschrecken aufspüren in der Wüste Gobi

Dreimal durfte die Biologiestudentin Lara-Sophie Dey an Forschungsreisen der Uni Halle-Wittenberg in die Mongolei teilnehmen. Die 22-Jährige lernte dabei nicht nur mehr über ihre Forschungsobjekte – die dort heimischen Heuschrecken –, sondern auch über Gastfreundschaft in der Einsamkeit.

Hier ist ein guter Platz: Nach mehr als 100 Kilometern Fahrt durch die Weiten der mongolischen Steppe halten die Geländewagen der Forschungsgruppe auf Bitte von Lara-Sophie Dey an. Rund zehn Wissenschaftler steigen aus und gehen gemeinsam auf Heuschreckenjagd. So beschreibt die Biologiestudentin eine von vielen Szenen, die sie auf Forschungsreisen in der Mongolei erlebt hat.

Das zentralasiatische Land ist ein eher untypisches Ziel für einen Auslandsaufenthalt im Studium. „In meinem ersten Bachelorsemester an der Uni Halle-Wittenberg lernte ich Tierbestimmung bei Dr. Annegret Stubbe. Sie erzählte Anekdoten von ihren Expeditionen in die Mongolei und ich war total fasziniert. Ich informierte mich direkt über Möglichkeiten, dort im Studium hinzukommen, aber das Land ist so abgelegen – ich dachte nicht, dass das was wird“, erinnert sich die 22-Jährige.

Gute Zusammenarbeit mit mongolischen Kollegen

Porträtbild von Lara-Sophie Dey

Lara-Sophie Dey

Foto. Lucie Baltz

Doch dann, in ihrem vierten Semester, ging es ganz schnell: „Frau Dr. Stubbe fragte mich, ob ich zu einer Forschungsreise in die Wüste Gobi mitkommen möchte. Zwei Semester zuvor hatte ich bereits angefangen, in einem Praktikum mit Heuschrecken zu arbeiten. Diese Tiere sollte ich nun in freier Wildbahn untersuchen. Schon zwei Wochen später, im Juli 2015, ging es los.“ Zuvor erhielt sie eine Packliste mit Dingen wie Zelt, Luftmatratze und Reisepass sowie Tipps für Kleidung. „Ein Visum brauchte ich nicht, da ich unter vier Wochen im Land war; eine Auslandskrankenversicherung dagegen schon.“

In der Hauptstadt Ulan Bator traf die deutsche Delegation auf die Studierenden und Wissenschaftler der National University of Mongolis, die mit ihnen in der Wüste forschten. „Die Zusammenarbeit war sehr angenehm und ich konnte von den Kollegen viel über die dortige Flora und Fauna lernen. Gesprochen wurde auf Englisch oder Deutsch“, erzählt Lara-Sophie Dey. „Ich fand besonders die Beziehung zwischen Prof und Studi interessant: Dort wird der Prof behandelt wie ein Held, er wird bedient und der Studierende stellt seine eigenen Bedürfnisse hintenan.“

Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten

Insgesamt dreimal nahm die Studentin an jeweils vierwöchigen Expeditionen ihrer Hochschule in die Wüste Gobi teil. Der Ablauf war jeweils recht ähnlich: Entlang einer festen Reiseroute legte die Gruppe täglich einige hundert Kilometer zurück, fernab der Zivilisation. War das Lager aufgeschlagen, ging jeder auf die Suche nach seinem Forschungsgegenstand – ob Pflanze, Säugetier oder Insekt. Außerdem halfen sich die Kollegen gegenseitig.

„Ich beobachtete die sogenannten Oedipodinen, eine Unterfamilie der Heuschrecken, in ihrem Lebensraum: Wie verhalten sie sich? Weshalb hat eine Art lange Beine entwickelt, eine andere grüne Flügel? Ich sammelte zudem einige Exemplare, um sie später genetisch untersuchen zu können“, beschreibt die Biologiestudentin. Mit den Daten ihrer beiden Aufenthalte im Jahr 2017 verfasste sie ihre Bachelorarbeit, ordnete hierfür die Heuschrecken aus der Mongolei in den weltweiten Kontext der Arten ein.

Vor- und Nachteile abwägen

In ein solch entlegenes Land zu reisen, hat auch Nachteile: Rund 2.000 Euro für Reise und Verpflegung musste die Studentin pro vierwöchigem Aufenthalt aufbringen. „Den ersten Trip finanzierte ich durch ein Stipendium der Gesellschaft für Wild- und Jagdforschung und eigenes Erspartes, den zweiten fast komplett durch ein Promos-Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und den dritten mithilfe einer Förderung des International Offices der Uni Halle“, zählt Lara-Sophie Dey auf.

Doch die Vorteile überwogen aus ihrer Sicht bei Weitem. Auf ihren Reisen erlebte sie zum Beispiel, wie gastfreundlich die Mongolen sind: „Eines Tages sollten die Fahrer und ich Wasser besorgen. Also fuhren wir zur nächsten Jurte und gingen einfach rein. Die Bewohner gaben uns eine Wegbeschreibung zum nächsten Brunnen und luden uns noch zum Essen ein – obwohl sie uns gar nicht kannten. Das fand ich sehr beeindruckend“, erzählt sie.

Auch fachlich profitiert die angehende Biologin: „Mittlerweile stehe ich kurz vor meinem Masterabschluss und arbeite für meine Abschlussarbeit an einer neuen Studie über Oedipodinen. Außerdem verfasse ich einen Artikel für eine Schriftenreihe für Flora und Fauna der Mongolei – natürlich über Heuschrecken.“

Forschen und Wissen vermitteln

Gerne würde Lara-Sophie Dey der Forschung treu bleiben und eine Promotion anschließen. „Anschließend kann ich mir gut vorstellen, in einem Naturkundemuseum zu arbeiten: Dort könnte ich die Forschung damit verbinden, Menschen die Biodiversität näherzubringen.“


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Stand: 22.09.2019