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Uni, FH oder duale Hochschule?

Ein junger Mann sitzt auf einer Parkbank und arbeitet am Laptop.
Eine praxisorientierte Hochschule oder doch lieber eine traditionelle Universität? Jeder muss für sich selbst herausfinden, welcher Hochschultyp besser passt.
Foto: Julien Fertl

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Uni, FH oder duale Hochschule?

Die Hochschullandschaft in Deutschland ist vielfältig, jede Hochschulart hat ihre Eigenheiten – da fällt die Entscheidung nicht immer leicht. Drei Studierende berichten, warum sie sich für ihre Hochschule entschieden haben.

Janina Brandes (21) studiert an der Fachhochschule Bielefeld Maschinenbau im vierten Semester:

Ein Porträt-Foto von Janina Brandes

Janina Brandes

Foto: Privat

Für mich stand fest, dass ich nach dem Abitur Maschinenbau studieren möchte. Zunächst wusste ich nicht, ob ich mich für eine Universität oder eine Fachhochschule entscheiden soll. Besonders wichtig war mir der Praxisbezug des Studiums, sodass meine Wahl schließlich auf eine FH fiel. Schließlich habe ich mich sogar für ein duales Studium entschieden, damit ich das, was ich gelernt habe, auch gleich in der Praxis in einem Betrieb anwenden kann. Mit dieser Entscheidung bin ich super glücklich! Außerdem sind die Kurse an der Fachhochschule Bielefeld klein: Wir sind nur rund 30 Leute pro Veranstaltung, da ist der Kontakt zu den Dozenten viel enger.

Christian Steinmeyer (22) studiert im siebten Semester Angewandte Informatik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg:

Ein Porträt-Foto von Christian Steinmeyer

Christian Steinmeyer

Foto: Privat

Mehrere Faktoren waren ausschlaggebend, dass ich an einer Universität studiere. Zum einen haben meine Eltern beide an einer Universität studiert, also war ich da schon vorgeprägt. Zum anderen hat mir in der Schule gerade die Theorie immer viel Spaß gemacht. Das wollte ich gerne fortführen, was also auch für ein Uni-Studium gesprochen hat. Als ich das Abitur in der Tasche hatte, habe ich mich trotzdem zunächst an allen möglichen Hochschulen über Angebot, Abschlüsse und Besonderheiten informiert. Da ich mehr machen wollte als reine Informatik, fiel meine Wahl auf den Studiengang Angewandte Informatik. An der Universität Bamberg bin ich fündig geworden und daher von Rheine in Nordrhein-Westfalen nach Bayern gezogen. Mit dieser Entscheidung bin ich sehr zufrieden.

Laura Möckel (24) absolviert den dualen Studiengang BWL – Dienstleistungsmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und beim Nordbayerischen Kurier. Sie ist im ersten Semester.

Ein Porträt-Foto von Laura Möckel

Laura Möckel

Foto: Ronald Wittek

Nach dem Abitur habe ich mich zunächst für eine Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth entschieden. Schon damals habe ich auch mit einem Studium geliebäugelt. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob es eine gute Entscheidung ist, meinen Ausbildungsbetrieb für ein Studium komplett zu verlassen. Als ich von meinem Chef gegen Ende meiner Ausbildung das Angebot bekam, ein duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zu machen, fand ich das super. So kann ich Berufspraxis und Studium verbinden, verdiene weiterhin Geld und auch die Abwechslung gefällt mir sehr gut: Drei Monate lang bin ich an der Hochschule und dann arbeite ich wieder drei Monate im Betrieb. Auch wenn so ein duales Studium vielleicht anstrengender ist als ein normales – für mich war das die beste Wahl!

abi>> 17.03.2016

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