Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Ulm

Ulmer Münster. Im Vordergrund sitzen und laufen Menschen durchs Bild.
Nicht nur am Schwörmontag hat man in Ulm von der Donau aus einen herrlichen Blick auf das Ulmer Münster und den Metzgerturm.
Foto: Katharina Bill

Hochschulpanorama

Ulm

Mit knapp 125.000 Einwohnern ist Ulm zwar eine recht kleine Unistadt, kann aber in puncto Lebensqualität mit den Großen locker mithalten. „Und beim Coolness-Faktor sowieso“, erzählt Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch. Zusammen mit Neu-Ulm bildet die Stadt eines der länderübergreifenden Doppelzentren Deutschlands.

Stadtinfo

Icon: Wegweiser Bundesland: Baden-Württemberg

Einwohnerzahl: 124.781

Anteil Studierende: ca. 12 Prozent

Mietpreis: ca. 8 - 10 €/qm

Homepage: www.ulm.de

Geschichte der Stadt

Icon: TurmUm das Jahr 850 wurde die Ulmer Königspfalz gegründet und gewann schnell an Bedeutung. Der Königshof von Staufer-Kaiser Friedrich I. Barbarossa zog Handwerker und Kaufleute an, wodurch sich die Stadt zu einer blühenden Handelsmetropole entwickelte. Nach bürgerkriegsähnlichen Unruhen zwischen der Bevölkerung und den herrschenden Patriziern wurde den mittelalterlichen Handwerkszünften 1397 im großen „Schwörbrief“ die Mitwirkung am politischen Geschehen eingeräumt. Dieses Ereignis feiern die Ulmer noch heute mit einem stadteigenen Feiertag, dem Schwörmontag, der die Schwörwoche im Juli beendet. 1810 wurde Ulm dem Königreich Württemberg zugesprochen. Der kleinere, aber wirtschaftlich wichtigere Teil der Stadt blieb bayerisch und bildete den Grundstock der künftigen Stadt Neu-Ulm.

Besonderheiten der Stadt

Icon: SprechblasenDie Stadt Ulm ist bekannt für ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 Metern der größte der Welt ist. Die Bundesfestung in Ulm, an deren Errichtung 10.000 Arbeiter tätig waren, zählt zu den größten Festungsanlagen Europas. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten Ulms gehören Albert Einstein, der hier geboren wurde, und Sophie Scholl, die einige Jahre in der Stadt lebte. „Ulm ist eine lebendige, pulsierende Stadt, die sich immer neu erfindet“, erzählt Oberbürgermeister Czisch.

Kultur & Freizeit

Icon: Kontakte + Musik„Ulm ist stolz darauf, eine weltoffene Stadt zu sein. Wir sehen Internationalität, auch die unserer Einwohner, als Bereicherung. Unser Reichtum steckt in den Köpfen der Menschen, die hierher kommen, um Ulmerinnen und Ulmer zu werden", fasst Oberbürgermeister Gunter Czisch die Vorzüge zusammen. Das größte Ulmer Fest ist der „Schwörmontag“. Nach einer Art Bootskarneval auf der Donau verwandelt sich die gesamte Stadt abends in eine Partymeile mit Live-Musik und Cocktailbars. „Zum Weggehen bietet sich Ulm mit vielen Kneipen und einem vielfältigen Musikangebot an. Besonders interessant sind in dieser Hinsicht vor allem die Hochschulpartys, auf denen man sehr schnell neue Kontakte knüpfen kann“, erklärt Student Farid Mohamed.

Kosten / Geld

Icon: MünzenEin Zimmer im Wohnheim kostet zwischen 215 und 330 Euro im Monat. Zu den Jobmöglichkeiten kann Joachim Bartos, Berufsberater der örtlichen Argbeitsagentur, sagen: „Studierende finden Nebenjobs in der Gastronomie oder im Verkauf, seltener auch als Lagerhelfer, oder Reinigungskraft.“ Der Student Farid Mohamed erklärt: „Viele Unternehmen und Konzerne haben sich in der Nähe der Universität niedergelassen, die zahlreiche Jobs für Studierende anbieten. Auch die Hochschulen bieten den Studierenden die Möglichkeit, durch den Job als studentische Hilfskraft den Geldbeutel etwas aufzustocken.“

Hochschule

Icon: ehrwürdiges GebäudeIn Ulm kannst du an diesen staatlichen Hochschulen studieren (einschließlich Musik- und Kunsthochschulen):
 

Studienmöglichkeiten/Schwerpunkte

Icon: DoktorhutOberbürgermeister Gunter Czisch erklärt: „In Städterankings, in denen es um Wirtschaftsdaten und Innovationsstärke geht, belegt Ulm seit Jahren Top-Plätze; die Uni rangiert im weltweiten Ranking der ‚jungen Universitäten‘ auf Platz 13. Ein wichtiger Grund dafür ist aus meiner Sicht, dass bei uns die Rahmenbedingungen und das Umfeld stimmen.“ Berufsberater Joachim Bartos ergänzt: „Das Fächerspektrum von Uni und Hochschule mit Ingenieurwissenschaften, Medizin, Informatik, Wirtschaft, Naturwissenschaften spiegelt sich in der regionalen Wirtschaftsstruktur.“

abi>> 01.06.2017