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Krefeld

Burg Linn in Krefeld
Rund um die Burg Linn in Krefeld findet jedes Jahr der Flachsmarkt statt.
Foto: Axel Jusseit

Hochschulpanorama

Krefeld

Krefeld wird an seinem östlichen Rand vom Rhein begrenzt. Mehr als die Hälfte des Stadtgebietes sind Grünflächen, darunter einige Parks, der Botanische Garten sowie der Stadtwald. „Zwischen Gründerzeithäusern und moderner Architektur, mitten im Grünen, lebt der Krefelder mit einem ausgeprägten Sinn für Kultur und Sport“, beschreibt Ulrich Cloos, Leiter des städtischen Fachbereichs Marketing und Stadtentwicklung die Stadt und ihre Bewohner.

Stadtinfo

Icon: Wegweiser Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Einwohnerzahl: 234.213

Anteil Studierende: ca. 6 Prozent

Mietpreis: ca 6,40 €/qm

Homepage: www.krefeld.de

Geschichte der Stadt

Icon: Turm

Im 1. Jahrhundert n. Chr. erbauten die Römer am Rhein auf dem Gebiet des heutigen Krefelder Stadtteils Gellep das Kastell Gelduba. Im Mittelalter wuchs die dortige Bauernsiedlung und erhielt 1361 mit dem neuen Namen „Crefeld“ die Stadtrechte. Im 17. Jahrhundert wurde Krefeld zum Zufluchtsort für Mennoniten, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Diese frommen Menschen waren tüchtige Handwerker und Geschäftsleute und brachten der Stadt großen Wohlstand. Damit kam auch die Samt- und Seidenweberei in die Stadt. Die sogenannten „Seidenbarone" erschlossen Fabriken und Hauswebereien, deren textiles Erbe noch heute ersichtlich ist. Bis zu 80 Prozent aller in Deutschland gefertigten Krawatten kommen nach wie vor aus Krefeld.

Besonderheiten der Stadt

Icon: SprechblasenIm Stadtteil Linn steht das Deutsche Textilmuseum, das eine der international wichtigsten Sammlungen von historischen Textilien beherbergt: Etwa 30.000 Objekte von der Antike bis zur Gegenwart werden hier ausgestellt. Der bekannte Architekt Ludwig Mies van der Rohe baute in Krefeld das „Haus Lange“ und das „Haus Esters“, die heute beide als Museen für zeitgenössische Kunst dienen.

Kultur & Freizeit

Icon: Kontakte + MusikGrüne Plätze zum Ausruhen, Spazieren oder Joggen gibt es in Krefeld genug. "Eine richtige Studentenstadt ist Krefeld aber nicht", findet Tanja Ritter, die hier ihren Master in Maschinenbau absolviert. „Aber es gibt trotzdem zahlreiche Angebote für die Studierenden: Partys im AStA-Keller oder die kleinen Kneipen, die ihren ganz eigenen Charme haben. Vor allem den 'Blauen Engel' und die 'Tanne' kann ich empfehlen.“ Ulrich Cloos vom Stadtmarketing Krefeld beschreibt den typischen Krefelder als sehr freundlich: „Krefelder lieben eine gesellige Atmosphäre, in der sich jeder sofort willkommen fühlt.“

Kosten / Geld

Icon: MünzenDas Semesterticket gilt in allen Fahrzeugen des ÖPNV in NRW und ist im Semesterbeitrag von aktuell 275,22 Euro inbegriffen. „Nebenjobs gibt es zahlreich. Entweder an der Hochschule selbst oder in den ansässigen Firmen“, weiß Studentin Tanja Ritter. Auch die Wohnsituation sieht gut aus, findet Ulrich Cloos: „In Krefeld gibt es ein günstiges und vielfältiges Wohnangebot.“

Hochschule

Icon: ehrwürdiges GebäudeIn Krefeld kannst du an diesen staatlichen Hochschulen studieren (einschließlich Musik- und Kunsthochschulen):
 

Studienmöglichkeiten/Schwerpunkte

Icon: DoktorhutDie Hochschule Niederrhein ist die zweitgrößte Fachhochschule in NRW und in zwei Standorte aufgeteilt. Der Textil-Tradition entsprechend gibt es im Standort Mönchengladbach einen ganzen Bereich, der sich mit Textil- und Bekleidungstechnik beschäftigt. In Krefeld kann man neben Chemie, Elektrotechnik oder Maschinenbau auch E-Health und Design studieren.

abi>> 23.06.2016