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Rubrik Lehrer und Eltern


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Aktiv im Alumni-Netzwerk

Hochschule verbindet!

Der ehemalige Medien- und Kommunikationsstudent Dominik A. Hahn engagiert sich im Alumni-Netzwerk der Augsburger Universität - und das aus Überzeugung: Er weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Kontakte für den Berufseinstieg sein können.

Vier Personen sitzen an einem Tisch und arbeiten.

Kontakte sind das A und O - auch für Dominik A. Hahn

Foto: Dörfel

Wenn Dominik A. Hahn von seiner Studienzeit erzählt, redet er meist von „wir“. Gemeint sind die Studierenden des Studiengangs Medien und Kommunikation der Universität Augsburg – die MuKler. „Bei uns ist der Zusammenhalt von Anfang an groß gewesen. Vielleicht, weil es ein stark reglementierter Studiengang mit einem hohen NC ist“, mutmaßt der 26-Jährige. Die Anzahl der Studierenden ist mit rund neuen 50 bis 70 Studierenden pro Wintersemester überschaubar. Man kennt sich, tauscht Informationen aus und stellt auch außerhalb des Hörsaals einiges auf die Beine.

Von Jobtalk bis Mentoring-Programm

Er war auch gern bereit zu helfen, als die Organisatorin des Augsburger Alumni-Netzwerkes ihn das erste Mal kontaktierte und ihn um die Vermittlung eines Experten für einen Vortrag bat. Damals stand er kurz vor seinem Studienabschluss und war als Praktikant bei der Allianz Deutschland AG tätig. Mittlerweile steht er selbst auf der Liste der potenziellen Dozenten. Im Alumni-Programm der Hochschule werden unter anderen der Jobtalk am Montag, auf dem Alumni aus ihrer beruflichen Praxis berichten, ein Mentoring-Programm, bei dem Ehemalige eine Patenschaft für einen Studierenden übernehmen und verschiedene Firmenexkursionen angeboten.

Das Foto zeigt ein schwarz-weiß Porträt von Dominik A. Hahn. Er hat kurze Haare, trägt eine Brille und ein weißes Hemd.

Dominik A. Hahn

Foto: LHLK

Da das Alumni-Netzwerk der Universität erst gegen Ende seines Studiums aufgebaut wurde, konnte Dominik A. Hahn vom heutigen Angebot noch nicht profitieren: „Für uns war unser eigenes MuK-Netzwerk eine wichtige Umschlagbörse für Informationen“, sagt er. Die MuKler haben früh begonnen, ihre Kontakte in Strukturen zu verpacken und sich ein eigenes Netzwerk aufzubauen – zunächst informell, dann organisiert: „Es hat sich zum Beispiel auf XING eine MuK-Gruppe gebildet, in der heute noch ein reger Austausch zwischen Studierenden und Ehemaligen stattfindet.“ An der gleichen Universität studiert zu haben, verbindet: „Wenn mich heute Studierende anschreiben, dann helfe ich gerne weiter. Zum Beispiel bei der Vermittlung von Praktika oder generellen Fragen zum Thema Berufseinstieg.“ Momentan arbeiten einige MuKler daran, das eigene Netzwerk in das offizielle, noch junge Alumni-Netzwerk der Augsburger Universität einzubinden.

Jedes Praktikum öffnet neue Perspektiven

Offen sein, sich trauen zu fragen, Kontakte zu nutzen und vor allem zu pflegen, ist gerade für Geistes- und Sozialwissenschaftler enorm wichtig. Diese Lebenshaltung half Dominik A. Hahn bei seinem Berufseinstieg, und heute möchte er seine Erfahrung an andere weitergeben. Bei ihm deutete am Anfang seines Studiums alles auf eine Laufbahn als Journalist hin. Geschrieben hatte er schon immer, für die Schülerzeitung, nach dem Abitur als Redaktionssoldat bei der Luftwaffe der Bundeswehr und in der Nachrichtenredaktion eines Lokalradios. Diese praktischen Erfahrungen verschafften ihm den Zugang zum Studiengang Medien und Kommunikation. Dass er nach seinem Abschluss nicht als Journalist ins Berufsleben startete, sondern heute in einer Beratung für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation tätig ist, hängt mit seinen Praktika zusammen: „Ich habe im Studium keinen akribisch ausgearbeiteten Plan gehabt, wohin die berufliche Reise gehen soll“, sagt er. Vielmehr hätten sich mit jedem Praktikum neue Perspektiven und Kontakte ergeben. Da hielt zum Beispiel in seinem Fachbereich eine Personalerin eines Automobilkonzerns einen Vortrag. Er fragte nach, ob sie ein Praktikum in der Unternehmenskommunikation vermitteln könne. „Vermitteln konnte sie mich nicht, aber sie bot mir ein Praktikum im Personalmarketing an“, erzählt er. In demselben Unternehmen und Fachbereich schrieb er später seine Masterarbeit.

Auch bei seiner heutigen Stelle halfen ihm Kontakte weiter: „In dem Unternehmen, in dem ich mein letztes Praktikum absolvierte, konnte ich nicht bleiben, aber mein Vorgesetzter kannte die PR-Agentur, in der ich heute arbeite, und hat mich weiterempfohlen“, erzählt Dominik A. Hahn. Sein Fazit: „Studierende, die die Kontakte über das Alumni-Netzwerk nutzen, können dadurch nur gewinnen. Im besten Fall lernen sie Menschen kennen, die ihnen vielleicht sogar einen Job vermitteln können.“

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