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Start in eine schulische Ausbildung - Steckbrief

„Ich wusste, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe“

Eigentlich hatte sich Volkan Cakici (25) schon für ein Lehramtsstudium entschieden, als er von der schulischen Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten (MTRA) erfuhr. Heute ist er glücklich, sich gegen die Uni und für die Ausbildung entschieden zu haben.

Der Azubi Volkan untersucht eine Patientin

In der Ausbildung als medizin-technischer Radiologieassistent lernt Volkan Menschen mit modernster Technologie zu untersuchen und zu therapieren.

Name:

Volkan Cakici

Alter:

25 Jahre

Ausbildung:

Medizinisch-Technischer Radiologieassistent (MTRA) im zweiten Lehrjahr

Ausbildungsbetrieb:

Schule für medizinisch-technische Radiologieassistenz (MTRA) am Evangelischen Klinikum Bethel in Bielefeld

 

 

Volkan Cakici

Leider habe ich erst von der Ausbildung erfahren, als ich schon im Lehramtsstudium steckte. Eine Notlösung, denn eigentlich war es schon immer mein Wunsch, im medizinischen Bereich zu arbeiten. Der MTRA-Beruf bietet die Möglichkeit, Menschen mit Hilfe modernster, sich stetig weiterentwickelnder Technologie zu untersuchen bzw. zu therapieren, also einen wichtigen Teil zu ihrer Genesung beizutragen. Das hat mich sofort begeistert. In der Ausbildung lernen wir, verschiedene Röntgengeräte, Computertomografen (CT) und Magnetresonanztomografen (MRT) zu steuern und wir arbeiten in der Nuklearmedizin und der Strahlentherapie mit. Ebenso ist der Strahlenschutz ein ganz wichtiges Thema in der Ausbildung.

Ich hatte ein sehr lockeres Vorstellungsgespräch – woraufhin ich nicht mehr so aufgeregt war und mich auf die kommende Zeit freuen konnte. Unsere Schule organisierte einige Wochen vorher ein Kennenlerntreffen, bei dem wir unseren Schulleiter und die anderen Auszubildenden kennenlernen und im Vorfeld vieles klären konnten.

Ich war aufgeregt – aber nicht im negativen Sinne. Ich wusste, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Der erste Tag war für mich eine Art Neuanfang. Ich freute mich, dass das Lernen endlich wieder losgehen konnte. Da die Schule gerade erst eröffnet worden war, merkte man, dass alles noch ganz neu und frisch war. Das war ein cooles Gefühl – gleich im ersten Jahrgang zu starten.

Während meiner Abi-Zeit hatte ich für mein Empfinden wenig gute Lehrer. Da habe ich jetzt viel mehr Glück. Ich bin sehr froh, dass unsere Dozenten uns bei Fragen immer unterstützen. Die Tür unserer Schulleitung sowie des Sekretariats stehen uns Auszubildenden immer offen. Zudem helfen wir uns untereinander. Viele von uns treffen sich, um gemeinsam für die Klausuren zu lernen – soweit es Corona erlaubt.

Als ehemaliger Student musste ich mich erstmal wieder an einen geregelten Tagesablauf gewöhnen. Im Studium war ich freier in meiner Tagesgestaltung, nun war ich wieder an einen Stundenplan gebunden. Mir wäre der Übergang sicher leichter gefallen, wenn ich direkt nach dem Abi in die Ausbildung gegangen wäre.

Traut euch, euren Weg zu gehen! Viele gehen davon aus, dass jeder nach dem Abitur studieren muss. Dabei gibt es so viele schöne Ausbildungsberufe. Ich kann jedem, der eine Ausbildung beginnen wird, nur sagen: Solange es sich für dich richtig anfühlt, lass‘ dir da von niemanden reinreden – du machst genau das Richtige!

Der Artikel enthält ein Video mit weiteren Informationen.

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Stand: 01.06.2021

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