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Ausbildungsreportage Finanzassistentin

Doppelter Abschluss

Für ihre Ausbildung zur Finanzassistentin hat Alina Reichenwallner (19) eine Bausparkasse gewählt. Am meisten Spaß bisher macht ihr die Kommunikation mit den Kund*innen.

Eine Bankangestellte in dunkler Bluse sitzt an einem Schreibtisch und zählt Geldscheine.

Weil es um das Geld ihrer Kund*innen geht, muss die angehende Finanzassistentin sehr genau arbeiten.

„Früher war Mathe überhaupt nicht mein Lieblingsfach. Das hat sich erst auf dem Wirtschaftsgymnasium geändert“, erinnert sich Alina Reichenwallner. Da sie beruflich etwas mit Geld und Finanzen machen wollte, entschied sie sich für die doppelt qualifizierende Ausbildung zum*zur Finanzassistent*in. Nach zweieinhalb Jahren hat sie damit einen Abschluss als Bankkauffrau sowie die Zusatzqualifikation Finanzassistentin in der Tasche. Ihren Ausbildungsbetrieb, die Bausparkasse Schwäbisch Hall, hatte sie bereits während eines Schulpraktikums kennengelernt.

Kunden telefonisch betreuen

Alina Reichenwallner

Die ersten Monate der Ausbildung verbrachte Alina Reichenwallner im Ausbildungszentrum. „Hier haben wir zum Beispiel gelernt, wie Bausparverträge aufgebaut sind und welche Tarife es gibt“, berichtet sie. Schon bald durfte sie die ersten Fälle eigenständig bearbeiten. Dies geschieht ausschließlich digital in einem Betriebssystem, in das sich die Auszubildende eingearbeitet hat. Bei Fragen, zum Beispiel zu Sonderfällen, stehen ihr Ausbilder und die Kolleg*innen jederzeit zur Seite.

Nach drei Monaten wechselte sie ins Dialogcenter der Bausparkasse. Dort laufen sämtliche Telefonate von Kund*innen ein, deren Fragen Alina Reichenwallner selbst beantwortete oder an den Außendienst weiterleitete. Ebenfalls kommen Video- oder Chatdienste in der Kundenkommunikation zum Einsatz.

Theorie im Ausbildungszentrum

Weitere Stationen, die die Auszubildende durchläuft, sind etwa die Bearbeitung von Darlehensanträgen und die Objektbewertung von Immobilien. Die Theorie dazu lernt sie wiederum in den Phasen im Ausbildungszentrum. „Wir beschäftigen uns bei der Bausparkasse mit komplexen Themen, daher darf man sich als angehende Finanzassistentin nicht davor scheuen, Fragen zu stellen“, nennt Alina Reichenwallner eine Voraussetzung für ihren Beruf. „Außerdem sollte man Zusammenhänge gut verstehen, um Vorgänge sicher bearbeiten zu können.“ Darüber hinaus sei es wichtig, genau zu arbeiten, „schließlich geht es um Geld für unsere Kunden“. Im Dialogcenter hat sie gelernt, den Kund*innen komplizierte Sachverhalte einfach zu erklären.

Wo sie nach ihrer Ausbildung genau eingesetzt wird, entscheidet sich nach ihrer fachlichen Eignung. „Da ich gern Kontakt mit Menschen habe, würde mir die Arbeit im Dialogcenter schon gefallen. Aber es liegen ja noch andere Fachbereiche vor mir, die ich noch nicht kenne“, sagt die 19-Jährige.

So kann ein typischer Arbeitstag aussehen>>

Video

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Weitere Filme findest du auf der abi» Videoübersicht.

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Stand: abi» 08.12.2020

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