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Kaufmann für Gesundheitswesen

Die Finanzen immer im Blick

Luca Weimer hat gerade seine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen am Uniklinikum Gießen und Marburg abgeschlossen – und ist übernommen worden. Für abi» berichtet der 21-Jährige, welche Stationen er als Azubi durchlief und was in seinem Beruf wichtig ist.

Junger Mann sitzt am Schreibtisch und arbeitet am Computer.

Für die finanzielle und rechtliche Seite des Klinikgeschehens sind Kaufleute im Gesundheitswesen zuständig.

Ein Bürojob sollte es sein, gern im kaufmännischen Bereich. Mit dieser Berufsvorstellung ging Luca Weimer in ein Beratungsgespräch bei der Bundesagentur für Arbeit. „Da ich Bio- und Sport-Leistungskurs hatte, filterte sich im Gespräch heraus, dass das Gesundheitswesen passen könnte“, erinnert er sich. So bewarb sich der Abiturient beim Uniklinikum Gießen und Marburg (UKGM) – und freute sich sehr, als er zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde und schließlich eine Zusage für eine duale Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen erhielt.

Luca Weimer

„Das UKGM ist ein Haus der Maximalversorgung. Während der Ausbildung hatte ich Gelegenheit, in sämtliche Bereiche, die für mein Tätigkeitsfeld relevant sind, Einblicke zu erhalten“, erklärt der 21-Jährige. Personalabteilung, Konzernmanagement, Brandschutz, Marketing und Einkauf in Gießen oder Marburg waren einige der Stationen. „Nach wenigen Tagen Hospitation durfte ich überall mitarbeiten – angeleitet und unterstützt von einem erfahrenen Kollegen sowie unserer Ausbilderin.“ Allgemeines kaufmännisches Wissen sowie die Spezifika der Gesundheitsbranche standen in der Berufsschule auf dem Plan. So hat sich Luca Weimer beispielsweise mit den Themen Behandlungsvertrag, Leistungsabrechnung und mit rechtlichen Grundlagen im Gesundheitswesen beschäftigt.

Sorgfalt und Zuverlässigkeit

Im Rahmen seines Ausbildungsplans in der Klinik gelangte Luca Weimer schließlich in den Geschäftsbereich Finanzen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass er in diesem Bereich auch nach seiner Ausbildung bleiben könnte. „Die Aussicht, auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen und die schriftliche Zusage, unbefristet übernommen zu werden, gab mir ein gutes Sicherheitsgefühl“, erinnert er sich. Nun beschäftigt er sich mit Tagesliquidität, Cashflow, Verbindlichkeiten und Forderungen. In seinem Arbeitsalltag in der Finanzbuchhaltung muss Luca Weimer kontieren, kontrollieren, dokumentieren – und stets den Überblick behalten.

Von Anfang an hat er bei der Hauptbuchhaltung mitarbeiten können. „Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, bei der Sorgfalt und Zuverlässigkeit gefragt sind“, betont der 21-Jährige. Beides sei auch bei allen anderen Tätigkeiten gefordert. „Ich bin in einer sehr großen Abteilung mit verschiedenen Aufgabengebieten untergekommen“, erklärt er. Im Grunde befindet er sich aber immer noch in der Einfindungsphase, sagt er: „Auch nach der Ausbildung lerne ich noch viel dazu.“

>> So kann ein typischer Arbeitstag aussehen

Der Artikel enthält ein Video mit weiteren Informationen.

Stand: 19.04.2021

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