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Ausbildung zur Bankkauffrau

Online-Beratung, Tablets, Social Media

Janina Klee (20) befindet sich im ersten Jahr der Berufsausbildung zur Bankkauffrau. Ein Beruf, der in den letzten Jahren immer stärker durch die Digitalisierung geprägt wurde. Das bemerkt auch die Auszubildende in ihrem Arbeitsalltag.

Ein Foto von Janina Klee am Schalter.

Janina Klee befindet sich im ersten Jahr der Berufsausbildung zur Bankkauffrau.

Im Leistungskurs Betriebswirtschaftslehre in der Oberstufe hat Janina Klee (20) ihr Interesse im Bereich Finanzen entdeckt. Nach dem Abitur hat sie dann ihre Berufsausbildung zur Bankkauffrau begonnen, in der Geschäftsstelle Herxheim der Sparkasse Südliche Weinstraße. Ein typischer Arbeitstag zeichnet sich durch einen Wechsel zwischen der Begleitung der Berater*innen in Kundenterminen und der Arbeit am Schalter aus. „Ein Großteil des Tagesgeschäfts ist das Einrichten und Beraten zum Online-Banking“, erzählt Janina Klee.

„Online-Banking war ziemlich das erste Thema, an das wir herangeführt wurden und selbstständig am Schalter bearbeiten konnten. Hierauf wurde großen Wert durch unsere Ausbildungsleitung gelegt.“ Aber auch im restlichen Arbeitsalltag spürt die Auszubildende den Fortschritt der Digitalisierung, etwa daran, dass alle Auszubildenden mit einem iPad ausgestattet wurden, das sowohl im Arbeitsalltag, als auch in der Schule und privat genutzt werden darf.

Die Ausbildung wird digitaler

Die fortschreitende Entwicklung der Branche hin zum Digitalen hat dazu geführt, dass die Ausbildung für Bankkaufleute an die neuen Bedingungen angepasst wurde: Der Arbeitgeberverband der privaten Banken und die Dachverbände der Sparkassen und der Volks- und Raiffeisenbanken haben sich auf eine grundlegend neue Ausbildungsordnung geeinigt. Diese trat im August 2020 in Kraft, ist stärker auf Digitalisierung ausgerichtet und rückt die Kundenberatung in den Vordergrund, beispielsweise die Beratung zum Online- oder Mobile-Banking.

Janina Klee ist eine der ersten, die nach der neuen Ordnung ausgebildet werden. „Unsere Ausbildung enthält deshalb auch regelmäßige Workshops und Seminare, wobei sehr viel Wert auf digitale Medien und Digitalisierung im Allgemeinen gelegt wird“, sagt die 20-Jährige. „Außerdem bekommen wir die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung unseres medialen Auftritts mitzuwirken, worüber wir auch umfassend informiert und aufgeklärt wurden.“ Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf den sozialen Medien: „Innerhalb unseres Jahrgangs wurde ein Social-Media-Team gebildet“, erzählt Janina Klee. „Hier sind wir aktiv an der Gestaltung und Planung unseres medialen Auftritts beteiligt und haben sogar recht viele Freiheiten, was unsere Ideen betrifft.“

Spaß am Umgang mit Menschen

Trotz aller Fortschritte im Bereich Digitalisierung bleibt der Beruf Bankkaufmann*frau eine Tätigkeit mit viel Kundenkontakt – im Bereich der Beratung teilweise stärker als früher. „Wenn man sich für diese Ausbildung entscheidet, sollte man neben grundsätzlichem Interesse an Finanzen und Wirtschaft auf jeden Fall kontaktfreudig sein und Spaß am Umgang mit Menschen haben“, sagt Janina Klee.

Die duale Ausbildung von Janina Klee findet im Wechsel zwischen der Arbeit in der Bankfiliale und Berufsschule statt. „Der Unterricht findet bei uns in Blockphasen statt, diese sind immer drei bis sechs Wochen lang. Zusätzlich sieht unser Ausbildungsplan vor, dass wir in möglichst vielen Abteilungen eingesetzt werden, um die verschiedenen Bereiche des Bankwesens kennenzulernen.“

Für die Zeit nach der Berufsausbildung plant Janina Klee ein Studium oder eine anderweitige Weiterbildung. „In welche Richtung das gehen soll, lasse ich im Laufe der Ausbildung auf mich zukommen“, sagt die 20-Jährige. „Der Ausbildungsplan kommt mir da sehr entgegen, da ich in diverse Bereiche einen Einblick bekomme und somit meine Stärken noch besser kennen lernen kann.“

Video

Der Artikel enthält ein Video mit weiteren Informationen.

Weitere Filme findest du auf der abi» Videoübersicht.

abi» 18.11.2020

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