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Studium digitale – Glossar: Die neuen Möglichkeiten der digitalen Lehre

Rund um das Thema „digitale Lehre“ kreisen viele Fachbegriffe. abi» gibt einen Überblick, was einige davon bedeuten.

Eine junge Frau sitzt am Schreibtisch vorm PC. (Foto: Nicole Schwab)

Adaptive Lernumgebungen

Adaptive Lernumgebungen passen sich, gemäß dem lateinischen Wort „adaptare“ für anpassen, den individuellen Voraussetzungen und Präferenzen der Lernenden an. Die Wissensvermittlung wird dabei im Gegensatz zu einem einheitlichen Prinzip des „one size fits all“ auf jeden Benutzer personalisiert zugeschnitten. Digitale adaptive Lernumgebungen basieren auf Algorithmen, die mit den Daten der Lernenden gefüttert werden. Auf Grundlage der Daten bekommt der Nutzer Vorschläge für didaktische Inhalte wie Bücher, Lerngruppen und andere Quellen.

Blended Learning

Im didaktischen Konzept Blended Learning (auch integriertes oder hybrides Lernen genannt) werden die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning kombiniert. Die Mischung von unterschiedlichen Methoden und Medien aus Online- und Präsenzmaßnahmen, die aufeinander bauen und sich ergänzen, soll eine effektive und effiziente Version der einzelnen Lernmodelle schaffen. Dabei kann das Verhältnis zwischen analoger und digitaler Lehre je nach Kurs variieren.

Flipped Classroom

Bei Flipped Classroom werden die Hausaufgaben und die Stoffvermittlung vertauscht. Anstatt den Lernstoff in der Präsenzveranstaltung vorgetragen zu bekommen, eignen sich die Studierenden das Thema zu Hause selbst an. In Vorlesungen und Seminaren werden die gelernten Inhalte anschließend gemeinsam mit dem Lehrenden diskutiert und angewendet.

Massive Open Online Courses (MOOC)

Die Idee hinter den Massive Open Online Courses besteht darin, möglichst vielen Menschen (Massive) die Möglichkeit zu geben, ohne besondere Hürden (Open), über das Internet (Online) Hochschulkurse (Courses) zu besuchen. Der Anspruch besteht darin, Bildung zu demokratisieren und zu personalisieren. MOOCs verzichten auf Zulassungs- und Zugangsbeschränkungen und sind meist auf große Teilnehmerzahlen ausgelegt. Lerninhalte wie Vorlesungsvideos, Vortragsfolien oder Vertiefungsliteratur, aber auch interaktive Elemente wie Diskussionsforen und Quizformate werden den Lernenden in der Regel kostenlos sowie orts- und zeitunabhängig zur Verfügung gestellt. Einzelne Leistungen, wie eine gesonderte Betreuung oder Abschlussprüfungen, können allerdings kostenpflichtig sein.

Weitere Informationen

BERUFENET

Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 aktuellen Berufsbeschreibungen in Text und Bild
berufenet.arbeitsagentur.de

studienwahl.de

Infoportal der Stiftung für Hochschulzulassung in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Hier findest du Informationen über Studienmöglichkeiten in ganz Deutschland.
studienwahl.de

Studiensuche der Bundesagentur für Arbeit

Die Studiensuche hilft dir bei der optimalen Auswahl deines Studienorts oder Studienfachs. 
arbeitsagentur.de/studiensuche

Hochschulforum Digitalisierung

Plattform für den Diskurs zur Hochschulbildung im digitalen Zeitalter
hochschulforumdigitalisierung.de

studiumdigitale

Zentrale eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt am Main zur Verbesserung der Lehre mit Hilfe digitaler Medien.
www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de

FernUni Hagen

Neben einer Vielzahl von Fern-Fachhochschulen die erste und einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland.
www.fernuni-hagen.de