Gefragt sind nicht nur Pharmazeuten

Tablettenblister mit grünen Pillen. Foto: Martin Rehm
Bittere Pillen müssen in der Pharmabranche die wenigsten schlucken: Die Berufsaussichten sind gut.
Foto: Martin Rehm

Pharmabranche

Gefragt sind nicht nur Pharmazeuten

Trotz Kostendruck und strenger Gesetzesvorgaben geht es der Pharmabranche gut. Der wirtschaftliche Erfolg spiegelt sich in der Beschäftigung wider: Die Arbeitslosigkeit unter Pharmazeuten ist verschwindend gering. Gute Chancen haben zudem Naturwissenschaftler, Juristen und ITler.

Donny Francis (33) hat an der Uni Bonn Pharmazie studiert und dort auch promoviert. Seit vier Jahren arbeitet er bei Sanofi Deutschland im Industriepark Höchst in Frankfurt – mittlerweile ist er dort als Laborleiter tätig. Sanofi beschäftigt in Deutschland etwa 9.800 Mitarbeiter, 8.000 davon am Hauptsitz in Höchst. Hier werden unter anderem Wirkstoffe erforscht sowie Arzneimittel und Medizinprodukte entwickelt.

Ein Porträt-Foto von Donny Francis.

Donny Francis

Foto: privat

Donny Francis‘ Aufgabe ist die Formulierungsentwicklung von Biopharmazeutika. Das heißt, er beschäftigt sich mit der Frage, wie man aus Arzneistoffen, die mit Mitteln der Biotechnologie und gentechnisch veränderten Organismen erzeugt wurden, therapeutische Produkte herstellen kann. „Ziel der Formulierung ist es, die Proteine in den Arzneien zu stabilisieren. Ich bin quasi der Koch, der herausarbeitet, welche Hilfsmittel in welcher Menge dem Rezept zugesetzt werden müssen“, erklärt er.

Sein Alltag ist eine Mischung aus Labortätigkeit und Projektmanagement. Er setzt Versuchsreihen auf und interpretiert die Ergebnisse, die er anschließend in die Projektgruppe hineinträgt. Vor allem der Austausch mit Wissenschaftlern aus anderen Disziplinen und das Arbeiten in wechselnden Projekten gefallen ihm.

Jobs ohne Risiken und Nebenwirkungen

Ein Porträt-Foto von Dr. Martin Weiser.

Dr. Martin Weiser

Foto: privat

„Besonders gefragt in der Pharmabranche sind Naturwissenschaftler, allen voran Pharmazeuten“, sagt Dr. Martin Weiser, Fachapotheker für Arzneimittelinformation und Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH). „Das Pharmaziestudium hat nach wie vor einen hohen Stellenwert und eröffnet vielfältige Perspektiven.“

Von den rund 63.000 berufstätigen Pharmazeuten in Deutschland arbeitet der größte Teil in öffentlichen Apotheken. Etwa 11.000 finden sich in einem anderen Umfeld als Apotheke oder Krankenhaus – etwa in der Pharmaindustrie. Hier sind auch andere Naturwissenschaftler tätig, insbesondere Chemiker und Biologen.

Mittelständisch geprägte Branche

Insgesamt sind in Deutschland laut dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie rund 130.000 Menschen in pharmazeutischen Unternehmen beschäftigt. Über 90 Prozent arbeiten in mittelständischen Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern (siehe Interview „Getrieben von Innovationen“). Bei den Unternehmen handelt es sich sowohl um kleine mittelständische als auch um Niederlassungen multinationaler Konzerne: forschende Pharma-Unternehmen und Generikafirmen, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel, der Homöopathie und Anthroposophie, der Tierarzneimittel bis hin zu Herstellern mit gemischtem Portfolio und Pharma-Dienstleistern.

Was die Branche antreibt ist vor allem das Thema Innovationen, aber auch die Digitalisierung – Stichwort „Big Data“: „Insgesamt braucht die Branche kluge Köpfe aus den verschiedensten Disziplinen. Denn unterschiedlich zusammengesetzte High-Performance-Teams sind am besten in der Lage, die Zukunftsfragen bei zunehmender Komplexität in den Lebenswissenschaften gemeinsam zu beantworten“, sagt der BAH-Sprecher.

Geringe Arbeitslosenquoten

Dass sich der Arbeitsmarkt im Pharmabereich in den letzten Jahren positiv entwickelt hat, bestätigt auch Claudia Suttner von der Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit. „Trotz steigenden Kostendrucks bei den Gesundheitsausgaben und der Zunahme des Versandhandels mit Arzneimitteln blieb die Zahl der Berufstätigen stabil. Vor allem in ländlichen Gebieten gab es zunehmend Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen.“ Rund jeder vierte arzneimittelkundige Akademiker übte zudem laut Mikrozensus seinen Beruf als Selbständiger aus.

Bei den Pharmazeuten liegt die berufsspezifische Arbeitslosenquote bei gerade mal 1,9 Prozent. Aber nicht nur für Akademiker gestaltet sich der Arbeitsmarkt in der Pharmabranche positiv. Auch die Zahl der Arbeitslosen in den klassischen Pharmazieberufen wie pharmazeutisch-technischer Assistent/-in, Pharmakant/-in oder pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Hier liegt die Arbeitslosenquote unter drei Prozent.

Weitere Informationen

BERUFENET

Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 ausführlichen Berufsbeschreibungen in Text und Bild (Suchwort z. B. Pharma).
www.berufenet.arbeitsagentur.de

studienwahl.de

Infoportal der Stiftung für Hochschulzulassung in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Hier kannst du im „Finder“ nach Studiengängen in ganz Deutschland suchen (Suchwort z. B. Pharma).
www.studienwahl.de

JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit

http://jobboerse.arbeitsagentur.de

KURSNET

Portal für Aus- und Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit. Hier kannst du insbesondere nach schulischen Ausbildungen suchen.
www.kursnet.arbeitsagentur.de

Beschäftige in der forschenden Pharma-Industrie

www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/so-funktioniert-pharmaforschung/amf-standortfaktoren.html

Frauen und Männer in der Pharmaindustrie

www.vfa.de/embed/pm-005-2018.pdf

Erfahrungsberichte von Forschern bei forschenden Pharma-Unternehmen

www.research-on-stage.de

Kurzvorstellung von Mitarbeitern im Bereich „Biotechnologie“

www.vfa-bio.de/embed/bcg2017.pdf

www.vfa-bio.de/embed/bcg-report-2016.pdf

Deutschland als Standort für Pharmaforschung und -entwicklung

www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/so-funktioniert-pharmaforschung/amf-standortfaktoren.html

 

Pharmabranche – Interview

Getrieben von Innovationen

Welche Berufseinsteiger sucht die Pharmabranche? Dr. Matthias Wilken, Apotheker und Leiter des Geschäftsfeldes Arzneimittelzulassung Europa beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V., steht Rede und Antwort.

abi>> Herr Dr. Wilken, wie sehen die Arbeitsmarktchancen für Berufseinsteiger in der Pharmabranche aus?

Dr. Matthias Wilken: Die pharmazeutische Industrie bietet gute Chancen für Berufseinsteiger. Seit über sieben Jahren steigen die Beschäftigtenzahlen. Heute sind in Deutschland insgesamt rund 130.000 Menschen in pharmazeutischen Unternehmen beschäftigt. Fast die Hälfte davon sind Frauen. Über 90 Prozent der Beschäftigten arbeiten in mittelständischen Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern. Dabei ist die Pharmaindustrie sehr innovativ und investiert von allen Branchen am meisten in die Forschung und Entwicklung – noch vor der Elektro-, Auto- sowie Luft- und Raumfahrtindustrie. Besonders für diesen Bereich werden sehr viele Fachkräfte mit Spitzenqualifikationen benötigt.

abi>> In welchen Bereichen sind Einsteiger gefragt? Welche Berufsgruppen werden gesucht?

Ein Porträt-Foto von Dr. Matthias Wilken.

Dr. Matthias Wilken

Foto: privat

Dr. Matthias Wilken: Apotheker, Ärzte und Ingenieure haben sehr gute berufliche Aussichten in der pharmazeutischen Industrie. Aber auch für Absolventen anderer naturwissenschaftlicher Fächer, Wirtschaftswissenschaftler und technisch-naturwissenschaftlich ausgebildete Assistenten bieten sich gute Arbeitsmarktchancen. Berufseinsteiger erwarten spannende Möglichkeiten, beispielsweise als Erforscher eines neuen Medikaments in der Forschung und Entwicklung, als Laborant in der Qualitätskontrolle, Überwacher der Sicherheit von Arzneimitteln, Manager der Zulassung eines Arzneimittels, Außendienstler im Vertrieb oder als Marketing-Experte.

abi>> Welche Trends bewegen aktuell die Bereiche?

Dr. Matthias Wilken: Die Pharmabranche ist stark innovationsgetrieben und immer in Bewegung. Insgesamt werden die Anforderungen immer komplexer und erfordern daher spezielles Fachwissen, besonders in den Bereichen Erforschung, Zulassung und dem sogenannten „Market Access“. In diesem in Deutschland relativ neuen Bereich geht es darum, den Markteintritt eines Arzneimittels zu planen und die Preisverhandlungen zu begleiten. Auch Zusatzqualifikationen wie ein MBA (Master of Business Administration) oder ein Master of Public Health (MPH) können den Einstieg in die Branche erleichtern. Fachlich bietet der Bereich der Biopharmazeutika großes Entwicklungspotential. Das alles sind große Herausforderungen, langweilig wird es nie.

 

Pharmabranche – Berufs- und Arbeitsfelder

Alles Pharma?

Egal ob Studium oder Ausbildung: Die Pharmabranche bietet vielfältige Berufsmöglichkeiten. abi>> stellt einige vor.

Ausbildungsberufe:

Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in (Berufsfachschule)

Aufgaben:
In Apotheken verkaufen pharmazeutisch-technische Assistenten medizinische Produkte an Kunden und erklären die Präparate. Sie stellen Salben und andere Mittel her, überprüfen den Arzneimittelbestand, führen einfache Analysen durch und messen auch Cholesterin-, Harn- oder Blutwerte.
Mögliche Arbeitgeber:
Öffentliche Apotheken, Krankenhaus- und Versandapotheken

Pharmakant/in (dual)

Aufgaben:
Pharmakanten produzieren Arzneimittel mithilfe von Maschinen und Anlagen. Pulver, Tabletten, Ampullen, Gelees und so weiter müssen zudem maschinell abgefüllt und verpackt werden. Auch Qualitätskontrollen und Reparaturarbeiten der Anlagen gehören zum Job.
Mögliche Arbeitgeber:
Produktion, Labor oder Reinräume in der pharmazeutischen Industrie und in Chemieunternehmen

Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r (dual)

Aufgaben:
Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte übernehmen kaufmännische Aufgaben rund um Arzneimittel und andere Medizinprodukte: Bestände kontrollieren, Waren bestellen, aufnehmen, einsortieren, an Kunden verkaufen, Buchhaltung erledigen, Werbeaktionen durchführen.
Mögliche Arbeitgeber:
Apotheken, pharmazeutischer Großhandel, pharmazeutische Industrie und Drogerien

Studienberufe:

Apotheker/in

Aufgaben:
Wer nach dem Pharmaziestudium ein praktisches Jahr absolviert und die Approbation erlangt, darf eine Apotheke führen. Hauptaufgabe ist die Beratung der Kunden. Außerdem haben Apotheken meist eigene Labore, in denen Salben und andere Arzneien hergestellt werden. Eine Apotheke führen bedeutet auch, Mitarbeiter zu leiten und Notdienste zu übernehmen. Apotheker können auch unterrichten oder im öffentlichen Dienst arbeiten.
Mögliche Arbeitgeber:
Öffentliche Apotheken und Krankenhausapotheken, pharmazeutische und chemische Industrie, Betriebe der chemischen Industrie, Prüfinstitutionen, Universitäten und Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens

Pharmazeut/in

Aufgaben:
Pharmazeuten forschen und entwickeln Arzneimittel, beschäftigen sich mit deren Zulassung und Sicherheit, untersuchen Wirkung, Aufnahme, Verteilung und Umsetzung der Medikamente im menschlichen Körper. Ebenso können sie Aufgaben in Marketing und Vertrieb übernehmen.
Mögliche Arbeitgeber:
Unternehmen der chemischen- und pharmazeutischen Industrie, Verbände

Ingenieur/in – Pharmatechnik

Aufgaben:
Medikamente und Arzneimittel müssen nicht nur entwickelt, sondern auch in größeren Chargen produziert, abgefüllt und verpackt werden. Ingenieure mit Schwerpunkt Pharmatechnik setzen sich mit pharmazeutischer Technologie, Arzneimittelrecht, Anlagen- und Betriebsplanung sowie Qualitätsmanagement auseinander.
Mögliche Arbeitgeber:
Pharmazeutische Industrie, Chemieunternehmen, Anlagenhersteller für die Pharmaindustrie

Weiterbildungsberuf:

Pharmareferent/in

Aufgaben:
Pharmareferenten informieren Ärzte, Angehörige anderer Heilberufe und Apotheker über Produkte der pharmazeutischen Industrie und klären über Wirkung und Risiken auf. Das bedeutet, viel auf Reisen zu sein und alle Besuche zu dokumentieren.
Möglicher Arbeitgeber:
Pharmazeutische Industrie

 

Ingenieurin - Pharmatechnik

Von der Pflanze bis zur Salbe

Als Ingenieurin für Pharmatechnik plant und betreut Julia Horst (35) bei der Firma Heel in Baden-Baden Produktionsverfahren, mit denen natürliche Arzneimittel hergestellt werden.

Extrakte aus Arnika, Sonnenhut, Zaubernuss, Schafgarbe, Beinwell und neun weiteren Heilpflanzen sollen Blutergüsse und Schwellungen eindämmen, Entzündungen und Schmerzen lindern. Die Ingenieurin für Pharmatechnik Julia Horst betreut unter anderem die Produktion einer Sportsalbe, die alle 14 Wirkstoffe enthält.

Gearbeitet wird hier ausschließlich mit natürlichen Rohstoffen: „Die Pflanzen werden sorgfältig ausgewählt, bevor sie als Ausgangsstoffe in den Produktionsprozess gelangen“, erzählt Julia Horst. In einem eigenen Produktionsbereich werden zunächst in einem aufwendigen Prozess aus den geernteten Pflanzen sogenannte Urtinkturen hergestellt, die anschließend verdünnt und zu Arzneimitteln in diversen Darreichungsformen weiterverarbeitet werden: Tabletten, Tropfen, Salben, Gele, Zäpfchen, Sprays oder Injektionslösungen.

Natur und Hightech

Julia Horst im Labor.

Julia Horst

Foto: Privat

Die Produktion ist eine Mischung aus Natur und Hightech. Es ist ein langer Weg von den Pflanzen bis zur Urtinktur, wobei hier noch viele Prozesse von Hand ablaufen. In der Weiterverarbeitung hingegen herrscht ein hoher Grad an Automatisierung, wobei die große Zahl der Inhaltsstoffe komplexe Anforderungen an die Technik stellt: „Herkömmliche Schmerzsalben haben einen Wirkstoff plus die Trägerstoffe, auch klassische Mittel der Homöopathie verwenden nur eine Substanz. Unsere Präparate hingegen sind Kombinationsmittel, die mehrere Wirkstoffe in einem Präparat kombinieren. Bei der Sportsalbe sind es allein 14 Wirkstoffe, die weiterverarbeitet werden müssen“, erklärt Julia Horst. Und die Salbe ist nur eines von 300 Produkten.
In der Produktion arbeitet sie im Team mit zehn anderen Pharmatechnikern zusammen, wobei Julia Horsts Aufgabengebiet durchaus umfassend ist: „Die Sportsalbe betreue ich zum Beispiel von der Herstellung bis zur automatischen Endverpackung.“

Russische Beipackzettel

Die 35-Jährige ist von der ersten Idee einer Produktionsanlage über die Projektplanung, den Einkauf von Maschinenteilen bis zur Umsetzung und den Testläufen mit dabei: Wie soll die Anlage aussehen, welche Maschinen und Bauteile müssen eingekauft werden? „Ich stelle sicher, dass die Anlage den strengen Qualitätsansprüchen genügt und erstelle Wartungs- und Instandhaltungspläne für den gesamten Lebenszyklus einer Anlage“, umreißt sie ihre Aufgaben.

Da das Unternehmen ins Ausland exportiert, bedeutet das nicht nur, dass Verpackungen und Beipackzettel den länderspezifischen Vorgaben angepasst werden müssen. Auch der Betrieb in Baden-Baden, wo die Hauptproduktion stattfindet, wird regelmäßig von ausländischen Behörden auditiert: „Für die ingenieurwissenschaftlichen Themen sind wir die Ansprechpartner“, erzählt Julia Horst. Meistens laufen die Gespräche auf Englisch, russische Behörden haben gerne Dolmetscher dabei.

Spannende Mischung im Studium

Anders als klassische Maschinenbauingenieure muss die 35-Jährige Fachwissen zu einschlägigen Normen und Vorgaben besitzen, etwa zum EU-Pharmarecht. Zudem muss sie spezielle Materialien wie Pharmaedelstahl kennen: „Dieses hat bestimmte Oberflächeneigenschaften, die kaum angreifbar sind.“ Eigenschaften, die etwa im Umgang mit hochaktiven Substanzen wichtig sind.

Studiert hat sie Pharmatechnik an der Fachhochschule Ostwestfalen-Lippe. „Der Studiengang kombiniert pharmazeutische Technologie, Arzneimittelrecht, Anlagen- und Betriebsplanung, Anlagentechnik sowie Qualitätsmanagement.“

 

Branchenumfrage

Einstellungspraxis: Pharmabranche

Folgende Firmen haben sich an unserer Branchenumfrage beteiligt und zu ihrer Einstellungspraxis Angaben gemacht:

Biologische Heilmittel Heel GmbH

Kontakt

François Dugimont

Mitarbeiter / davon mit Hochschulabschluss

1.350 / k. A.

Einstellungsbedarf an Mitarbeitern / Hochschulabsolventen pro Jahr

Ca. 20

Geschäftsfelder mit dem größten Einstellungsbedarf

Production Operations, Regulatory Affairs, Pharma-Außendienst, Medical Affairs & Research

Gesuchte Absolventen (Berufsausbildung, Studienfachrichtungen)

Pharma-, Chemie- und Bio-Ingenieure/-innen, (Tier-) Mediziner/-innen, Biologen/-innen, Pharmazeuten/-innen, Chemiker/-innen, Verfahrenstechniker/-innen, Mechatroniker/-innen, Informatiker/-innen, Pharma- und Klinikreferenten/-innen, PTA

Einstellungskriterien / geforderte Spezialkenntnisse 

Engagement, Motivation, Offenheit, Teamfähigkeit, Englischkenntnisse sind von Vorteil

Angebotene Ausbildungen für Abiturienten / Duale Studiengänge / andere Einstiegsmöglichkeiten für Abiturienten 

Industriekaufleute, Chemielaboranten/-innen, Pharmakanten/-innen

Duale Studiengänge: International Business, Gesundheitsmanagement, Wirtschaftsinformatik

Abschlussarbeiten möglich?

k. A.

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Sanofi-Aventis Deutschland GmbH 

Kontakt

Hotline Recruitment Center: 069-305-21288

Mitarbeiter / davon mit Hochschulabschluss 

9.200 / k. A.

Einstellungsbedarf an Mitarbeitern / Hochschulabsolventen pro Jahr

Ca. 100 Absolventen (Universität/Hochschule)

Geschäftsfelder mit dem größten Einstellungsbedarf

Forschung & Entwicklung, Medizinprodukte, Arzneimittelzulassung/Medizinische Abteilung, Wirkstoffproduktion & Arzneimittelfertigung, Ingenieurtechnik/Prozessentwicklung, Qualitätskontrolle/-sicherung, Einkauf/Logistik, Marketing & Vertrieb (Berlin), Finanz- & Rechnungswesen, Controlling, Personal, Kommunikation

Gesuchte Absolventen (Berufsausbildung, Studienfachrichtungen)

Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Medizin, Wirtschaftswissenschaften

Einstellungskriterien / geforderte Spezialkenntnisse

Überdurchschnittlich erfolgreiches Studium, Praktika in Industrie und Wirtschaft, Auslandserfahrung, sehr gutes Englisch in Wort und Schrift, gerne auch Französisch, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, soziale und interkulturelle Kompetenz, Freude an Team- und Projektarbeit

Angebotene Ausbildungen für Abiturienten / Duale Studiengänge / andere Einstiegsmöglichkeiten für Abiturienten

Ca. 45 Abiturienten für 2018 gesucht, Einstellungen laufen bereits
Industriekaufleute, Fremdsprachenkorrespondent/in, Fachinformatiker/in, Informatikkaufleute, Chemie-/Biologielaborant/in

Abschlussarbeiten möglich?

Ja

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Boehringer Ingelheim  

Kontakt

Kontakt: Recruiting Services +49(0)6132 77 93240

www.boehringeringelheim.de/karriere

Mitarbeiter / davon mit Hochschulabschluss

k. A.

Einstellungsbedarf an Mitarbeitern / Hochschulabsolventen pro Jahr

200

Geschäftsfelder mit dem größten Einstellungsbedarf

Biopharmazie, Forschung & Entwicklung, IT, Finance & Controlling, Produktion, Marketing & Market Access, Medizin, Human Resources, Veterinärmedizin

Gesuchte Absolventen (Berufsausbildung, Studienfachrichtungen)

Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Medizin, Tiermedizin, Biotechnologie, Pharmazie, Epidemiologie, Rechtswissenschaften

Einstellungskriterien / geforderte Spezialkenntnisse

Fachkenntnisse sowie Soft Skills: Team- & Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative, Kreativität, Flexibilität, Begeisterungsfähigkeit & Durchsetzungsvermögen, einen sicheren Umgang mit komplexen Aufgaben, Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen mitzugestalten

Angebotene Ausbildungen für Abiturienten / Duale Studiengänge / andere Einstiegsmöglichkeiten für Abiturienten

Biologielaboranten/-innen

Chemielaboranten/-innen 

Bachelor of Arts BWL in Kombination mit Industriekaufmann/-frau

Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik

Bachelor of Engineering Informatik

Bachelor of Engineering Maschinenbau/Produktionstechnik (TH)

Bachelor of Engineering Maschinenbau/Versorgungs- und Energiemanagement (dual)

Bachelor of Engineering /Elektrotechnik-Automation (dual)

Bachelor of Science /Bio- und Pharmatechnik (dual in Kombination mit Pharmakant)

Abschlussarbeiten möglich?

Ja, für Bachelor- und Masterthesen, auch in Zusammenhang mit einem vorausgehenden Praktikum

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Stand: 20.02.2020