Wachstumsbranche für kreative Köpfe

Grafiker bei der Arbeit
Kreativität und Neugier sind für eine Anstellung in der Werbebranche essentiell.
Foto: Martin Rehm

Werbewirtschaft – Hintergrund

Wachstumsbranche für kreative Köpfe

Gute Werbung überrascht uns, berührt uns oder bringt uns zum Lachen. Im Idealfall bleibt sie jahrelang in unseren Köpfen. Dafür verantwortlich sind mittlerweile knapp eine Million Beschäftigte in der deutschen Werbewirtschaft – eine Branche, die stetig weiter wächst. Gute Werbung überrascht uns, berührt uns oder bringt uns zum Lachen. Im Idealfall bleibt sie jahrelang in unseren Köpfen. Dafür verantwortlich sind mittlerweile knapp eine Million Beschäftigte in der deutschen Werbewirtschaft – eine Branche, die stetig weiter wächst.

Ronja Jensen ist Junior-Art-Direktorin bei der Werbeagentur „Freunde des Hauses“ in Hamburg. „Art-Direktoren entwickeln und gestalten Werbekampagnen“, sagt die 29-jährige. „Sobald wir das Briefing erhalten und wissen, worum es geht, müssen wir erst mal Ideen sammeln. Das kann schon mal ein paar Tage dauern und jeder Art-Direktor hat seine eigene Art, Inspiration zu finden. Ich setze mich dafür gerne hier in Hamburg an die Alster und lasse mich vom Alltag draußen inspirieren.“ Auch ein Brainstorming, bei dem sich das Team intensiv mit der Marke und der gestellten Aufgabe auseinandersetzt, kann zum Ziel führen.

Es geht darum, die besondere Idee zu finden, wie das Unternehmen oder Produkt des Kunden am besten präsentiert werden kann. „Danach folgt die Umsetzung“, erklärt Ronja Jensen. „Dann setze ich mich an den Computer, erstelle Layouts und bespreche mich zwischendurch immer wieder mit den anderen Art-Direktoren, einem Texter oder dem Kundenberater. So entsteht am Ende eine Kampagne im Print-, Online- und/oder Filmbereich.“

„Es wird nie langweilig“

Ein Porträt-Foto von Ronja Jensen

Ronja Jensen

Foto: Lisa-Marie Frevken

Ronja Jensen hat Kommunikationsdesign in Hamburg studiert. Mittlerweile ist sie Mutter und in Teilzeit beschäftigt. „Ich arbeite nachmittags, das ist bei meinem Unternehmen gut möglich“, sagt sie. Auch das Anforderungsprofil und der Alltag eines Art-Direktors entsprechen dem, was sich Ronja Jensen für ihr Berufsleben gewünscht hat. „Meine Leidenschaft gilt der Kunst und ich wollte mein Hobby zum Beruf machen“, sagt die 29-jährige. „Wer gerne kreativ und neugierig ist, mit offenen Augen durch die Welt geht und ein Gespür für Trends hat, der ist in der Werbebranche genau richtig. Außerdem kommen jeden Tag neue positive Herausforderungen auf einen zu. Es wird nie langweilig.“

Laut Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) boomt der Arbeitsmarkt in der Werbebranche. Auch die Prognosen sind sehr gut. Das liegt daran, dass die Werbeinvestitionen von Unternehmen mittlerweile sehr hoch sind: Im Jahr 2016 erreichten sie 26 Milliarden Euro, der Anteil am Bruttoinlandsprodukt betrug damit knapp ein Prozent.

Stetig wachsender Arbeitsmarkt

Auch Ilona Mirtschin, Arbeitsmarktexpertin der Bundesagentur für Arbeit, nennt die Werbebranche in Bezug auf die Beschäftigung in Werbeagenturen eine Wachstumsbranche: „Im März 2017 gab es in der Branche insgesamt 123.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, 3,6 Prozent mehr als im März 2016.“ Zum Vergleich: Die Zahl aller Beschäftigten branchenübergreifend stieg im selben Zeitraum um 2,4 Prozent. Das bedeutet, die Werbebranche ist überdurchschnittlich gewachsen.

„Die steigende Zahl von Beschäftigen mit Berufen in Werbung und Marketing in den letzten Jahren geht einher mit weniger Arbeitslosen in diesen Berufen“, erläutert Ilona Mirtschin. So gab es im Jahr 2016 bereits vier Prozent weniger Arbeitslose in der Werbung als im Vorjahr – und auch für 2017 deutet sich ein weiterer Rückgang an. „Die Nachfrage nach Arbeitskräften mit Werbung- und Marketingberufen hat in den letzten Jahren zugenommen. Im Jahresdurchschnitt 2016 gab es insgesamt 13.500 Stellenangebote, vier Prozent mehr als 2015“, bilanziert die Expertin.

Die Beschäftigungsmöglichkeiten in der Werbewirtschaft sind vielfältig. „Branchentypisch sind einerseits Berufe der technischen Mediengestaltung; jeder fünfte Beschäftigte mit solch einer Ausbildung arbeitet in der Werbebranche“, sagt Ilona Mirtschin. „Zum anderen sind Beschäftigte aus den Bereichen Werbung und Marketing in der Branche stark vertreten.“ Typische Berufe sind neben Art Direktoren und Mediengestaltern unter anderem Betriebswirte für Marketing beziehungsweise Werbung und Marketingkommunikation sowie Werbetexter. Hinzu kommen Kommunikationspsychologen, Designer und Kaufleute.

Weitere Informationen

BERUFENET

Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 ausführlichen Berufsbeschreibungen in Text und Bild (Suchwort z. B. Werbung).

www.berufenet.arbeitsagentur.de

studienwahl.de

Infoportal der Stiftung für Hochschulzulassung in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Hier kannst du im „Finder“ nach Studiengängen in ganz Deutschland suchen (Suchwort z. B. Werbung).

www.studienwahl.de

JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit

http://jobboerse.arbeitsagentur.de

KURSNET

Portal für Aus- und Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit. Hier kannst du insbesondere nach schulischen Ausbildungen suchen.

www.kursnet.arbeitsagentur.de

berufsfeld-info

www.berufsfeld-info.de

Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) e.V.

www.zaw.de

 

Werbewirtschaft – Interview

„Einfach mal anklopfen und fragen“

Welche Karrierechancen bietet die Werbewirtschaft? Wie gelingt der Berufseinstieg? Und welche Trends und Entwicklungen kennzeichnen die Branche? abi>> sprach mit Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V. (ZAW).

abi>> Herr Parteina, wie stehen die Karrierechancen in der Werbewirtschaft?

Manfred Parteina: Die Werbewirtschaft ist eine vielschichtige Branche, entsprechend schwierig sind allgemeine Aussagen. Beispiel: Marketingmitarbeiter in großen werbenden Unternehmen haben vielleicht einen etwas längeren Aufstiegsweg als beispielsweise Agenturmitarbeiter bei einer Agenturgröße von zehn Festangestellten. Generell zählen in der Werbung als Teil der Kreativbranche das Können, die Ideen und die Begeisterung für die Projekte. Dann hat man alle Chancen.

abi>> Was sind die aktuellen Trends und Entwicklungen in der Branche?

Ein Porträt-Foto von Manfred Parteina

Manfred Parteina

Foto: ZAW

Manfred Parteina: Wie in fast allen Branchen ist die Digitalisierung der Trend schlechthin. In der Werbung liegt der digitale Schwerpunkt vor allem auf Mobile. Spezialisiert man sich in diese Richtung, ist man derzeit richtig unterwegs. Dazu zeigt unsere ZAW-Stellenangebotsanalyse, dass der Trend im Agenturbereich weiterhin bei den klassischen Agenturberufen liegt. Dazu zählen Grafiker, Mediendesigner, Art-Direktor, Kontakter und Texter. Überdurchschnittlich gesucht werden darüber hinaus auch Fachleute für Marketing und Werbung, Account Manager und Mediaexperten – hier sind vor allem Mediaberater sehr gefragt.

abi>> Welche Zugangswege zur Werbewirtschaft gibt es?

Manfred Parteina: Gut ist immer, frühzeitig ein Praktikum zu absolvieren. Damit kann man bereits erfahren, wie die Branche tickt und ob es die richtige ist. Da etwa im Agenturbereich mehr als 70 Prozent der Mitarbeiter einen akademischen Abschluss haben, empfiehlt sich nach dem Abitur ein Studium. Einen Königsweg gibt es in unserer Branche jedoch nicht: Kreativität ist nicht wirklich erlernbar. Basis für alle Zugangswege ist die Bereitschaft zu lernen und sich immer weiter entwickeln zu wollen.

abi>> Wie sehen die Verdienstmöglichkeiten aus?

Manfred Parteina: Da unsere Branche – wie so viele – händeringend Nachwuchs sucht, sind die Verdienstmöglichkeiten insgesamt gut. Topverdienste sind bei den Web-/Mobile-Experten möglich, aber auch Marketingleiter und Mitarbeiter auf dem Major- oder Senior-Level in den Agenturen verdienen gut. Da die Aufstiegsmöglichkeiten in der Regel gut sind, verbessert sich das Gehalt schnell.

abi>> Haben Sie Tipps für einen gelungenen Berufseinstieg?

Manfred Parteina: Vieles läuft in der Werbewirtschaft über persönliche Kontakte, daher die Empfehlung: Geht auf Jobmessen, macht Praktika, schaut in den Schul- oder Semesterferien zu, dass ihr Ferienjobs bekommt. An engagierte gute Leute erinnert man sich auch nach mehrjähriger Ausbildung oder einem Studium noch. Also scheut euch nicht, auch nach einem Ferienjob, der vier, fünf Jahre zurück liegt, einfach mal anzuklopfen und zu fragen.

 

Werbewirtschaft – Berufs- und Arbeitsfelder

Kreativer Tummelplatz

Betriebswirte, Designer, Texter: In der Werbewirtschaft finden sich zahlreiche Berufe. abi>> nennt einige wichtige.

Studienberufe:

Betriebswirt/in (Hochschule) – Marketing

Aufgaben:
Erstellung von Marketingkonzepten, Analyse von Kundenwünschen, Entwicklung von Vertriebsstrategien, Öffentlichkeitsarbeit

Mögliche Arbeitgeber:
Marketingdienstleister, Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, Verbände, Organisationen und Interessenvertretungen

Betriebswirt/in (Hochschule) – Werbung, Marketingkommunikation

Aufgaben:
Planung, Organisation und Überwachung von Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen, Koordination der gestalterischen Umsetzung

Mögliche Arbeitgeber:
Werbe- und Kommunikationsdienstleister, Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, Verbände, Organisationen und Interessenvertretungen

Kommunikationsdesigner/in

Aufgaben:
Planung, Entwurf und Gestaltung von Medien, Gespräche mit Kunden, Umsetzung grafischer Konzepte, Akquise und Marketing

Mögliche Arbeitgeber:
Werbe-, Medien- und PR-Agenturen, Grafikdesign-Büros, Verlage, Rundfunkveranstalter, Ausstellungs- und Kongressveranstalter, Betriebe der Medienvorstufe, Softwareanbieter, Hochschulen

Kommunikationspsychologe/-psychologin

Aufgaben:
Analyse von Kommunikationsprozessen, Durchführung von sozial- und kommunikationspsychologischen Messungen und Untersuchungen, Mitwirkung bei Personalauswahl und -entwicklung, Marktforschung, Konzeption von Marketingkampagnen

Mögliche Arbeitgeber:
Unternehmensberatung, Markt- und Meinungsforschung, Kommunikations-, Werbe- und PR-Agenturen, Beratungsstellen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen

 

Ausbildungsberufe:

Designer/in – Kommunikationsdesign

Aufgaben:
Planung und Gestaltung der Werbung für Industrieprodukte, Entwurf zum Beispiel von Katalogen, Prospekten und Websites, Abstimmungsgespräche mit Kunden

Mögliche Arbeitgeber:
Werbe-, Medien- und PR-Agenturen, Büros für Grafik- und Kommunikationsdesign, Verlage, Ausstellungs- und Kongressveranstalter, größere Druckereien

Kaufmann/-frau – Marketingkommunikation

Aufgaben:
Entwicklung zielgruppengerechter Marketing- und Werbemaßnahmen, Koordination und Überwachung von deren Umsetzung, Ergebniskontrolle

Mögliche Arbeitgeber:
Werbeagenturen, Eventagenturen, PR-Agenturen, Marketing- und Kommunikationsabteilungen größerer Unternehmen oder Behörden

 

Weiterbildungsberufe:

Betriebswirt/in (Fachschule) – Marketingkommunikation

Aufgaben:
Entwicklung von Marketingkonzepten und Werbekampagnen, Mediaplanung und Mediaeinkauf, Realisierung von Werbemaßnahmen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mögliche Arbeitgeber:
Werbe- und PR-Agenturen, Beratungsfirmen, Marketing- und Kommunikationsabteilungen von größeren Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche

 

Berufe mit unterschiedlichen Zugängen:

Werbetexter/in

Aufgaben:
Analyse von Marketing- beziehungsweise Werbekonzepten, Formulieren ergebnisorientierter Texte, Verfassen von Webtexten, Schreiben suchmaschinenoptimierter Texte, Analyse und Optimierung von Websites

Mögliche Arbeitgeber:
Werbe-, PR-, Kommunikationsdesign- und Medienagenturen, Werbeabteilungen von Unternehmen aller Branchen, Messegesellschaften, Unternehmensberatungen
 

 

Kontakter

Koordination von Werbekampagnen

Um professionelle Marketingkampagnen zu entwickeln, wenden sich viele Unternehmen an Werbeagenturen. Besonders wichtig ist hierbei der gute Austausch zwischen Kunde und Dienstleister. Als Bindeglied fungiert Moritz Kaufmann. Der 30-Jährige arbeitet bei der Stuttgarter Agentur „Zum goldenen Hirschen“ und koordiniert dort die Abwicklung von Aufträgen.

Schon als Kind hatte Moritz Kaufmann ein Faible für Werbung. „Es hat mir immer Spaß gemacht, Werbung zu sehen oder zu hören“, sagt der 30-Jährige. „Das hatte später Auswirkungen auf meine Berufswahl.“ Nach der Fachhochschulreife hat er sich für eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation entschieden. „Diese praktische Erfahrung war sehr hilfreich für das anschließende Studium und auch für meine aktuelle Position.“ Studiert hat Moritz Kaufmann schließlich Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Werbung. Mittlerweile arbeitet er bei der Stuttgarter Werbeagentur „Zum goldenen Hirschen“ als Kontakter beziehungsweise Kundenberater.

Schnittstelle zwischen Kunden und Kollegen

Porträt von Moritz Kaufmann

Moritz Kaufmann

Foto: Zum goldenen Hirschen Stuttgart GmbH

Berater befinden sich im ständigen Austausch mit den Auftraggebern und den eigenen Abteilungen aus Kreation und Strategie. „Man könnte sagen, es ist eine Art Vermittlerrolle zwischen den eigenen Kollegen und dem Kunden“, sagt Moritz Kaufmann. Vom Erstgespräch über die Konzeption einer Kampagne bis hin zur Koordination der Abwicklung ist der Berater für alle Schritte zuständig. „Ein beispielhafter Ablauf wäre, dass ein Kunde Flyer zu einem bestimmten Thema möchte, die etwa auf Messen verteilt werden sollen. In einem Briefing-Gespräch hole ich dafür zunächst alle notwendigen Informationen ein. Dazu zählen die Zielgruppe und Zielsetzung sowie die Erwartungshaltung. Diese Infos bereite ich dann so auf, dass wir intern damit arbeiten können. Das bedeutet, man sitzt mit den Kollegen aus Strategie und Kreation zusammen und überlegt, wie man die Wünsche des Kunden optimal umsetzen kann.“

Die Vorschläge, die in solchen Meetings erarbeitet werden, werden anschließend dem Auftraggeber präsentiert. Bei diesem Prozess geht es aber nicht nur darum, die Wünsche des Kunden umzusetzen. Vielmehr ist auch die Eigeninitiative der Werbeprofis gefragt. „Es geht vor allem um Hilfestellung und gute Beratung auf Augenhöhe“, sagt Moritz Kaufmann. „Wenn ich etwa bei Gesprächen zwischen den Zeilen lese und zugleich die Zielsetzung des Kunden kenne, stelle ich oft fest, dass seine Bedürfnisse ganz woanders liegen. Wir lösen nicht nur Kommunikationsprobleme, sondern oft auch die Businessprobleme der Kunden und haben den Mut, Dinge neu zu denken.“ Bei dem Beispiel mit dem Flyer könnte das etwa bedeuten, dass eine ganz andere Maßnahme für den Erfolg des Kunden geeigneter ist.

„Kultur der flachen Hierarchien“

In den meisten Werbeagenturen gibt es verschiedene Teams aus Strategie-, Werbe-, PR- und Digital-Experten. „In unserer Agentur setzen wir auf eine Kultur der flachen Hierarchien“, berichtet Moritz Kaufmann. „Vieles ist Teamwork. Das heißt, alle Positionen sollten gut miteinander harmonieren.“ Als Berater ist der 30-Jährige im täglichen Austausch mit den Auftraggebern und seinen Kollegen. „Das bringt die steuernde Funktion mit sich. Häufig geht der Tag damit los, dass ich morgens bereits viel mit Kunden telefoniere“, sagt er.

„Es kann auch sein, dass ein neues Projekt akquiriert wurde, wofür ich alle relevanten Informationen zusammentrage. Insgesamt ist es viel Büroarbeit, aber überwiegend in Form von Kommunikation – und sehr abwechslungsreich. Es macht mir besonders Spaß, wenn ein Job nicht nach einem bekannten Schema abläuft und man neu an die Dinge herangeht.“

Vom Kostenvoranschlag bis zum Model-Casting

Auch das Erstellen von Kostenvoranschlägen für den Kunden oder das Einholen von Angeboten von Dienstleistern gehört zu den Aufgaben eines Beraters. „Wenn Werbedrehs oder Fotoshootings anstehen, kommen noch die Koordination und zeitliche Planung dazu. Aufgaben, wie die Suche nach der richtigen Location, die Anfrage und Auswahl der Models oder Darsteller und die Planung der Abläufe fallen auch in meinen Tätigkeitsbereich.“ Wer sich für das Berufsbild interessiert, sollte Kommunikationsstärke mitbringen, den Umgang mit Menschen mögen und gerne im Team arbeiten. Zudem ist ein gutes Gefühl für Zahlen von Vorteil.

 

Branchenumfrage

Einstellungspraxis: Werbewirtschaft

Folgende Firmen haben sich an unserer Branchenumfrage beteiligt und zu ihrer Einstellungspraxis Angaben gemacht:

Bartenbach AG

Kontakt

bewerbung@bartenbach.de

www.bartenbach.de

Ansprechpartnerinnen:

Frau Karen Hartmann
(Human Resources Director)

Frau Claudia Kirschner
(Human Resources Manager)

Mitarbeiter / davon mit Hochschulabschluss
90 / rund 70 Prozent

Einstellungsbedarf an Mitarbeitern / Hochschulabsolventen pro Jahr
Je nach Bedarf in den verschiedenen Unternehmensbereichen

Geschäftsfelder mit dem größten Einstellungsbedarf
Kreation, Beratung

Gesuchte Absolventen (Berufsausbildung, Studienfachrichtungen)

Marketing, BWL, Kommunikation und PR, Grafik- und Design

Einstellungskriterien / geforderte Spezialkenntnisse 

Kenntnisse entsprechend dem jeweiligen Stellenprofil

Angebotene Ausbildungen für Abiturienten / Duale Studiengänge / andere Einstiegsmöglichkeiten für Abiturienten 

Duale Ausbildungen:

• Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation

• Kauffrau/-mann für Groß- und Außenhandel

• Kauffrau/-mann für Büromanagement

• Mediengestalter/in

Abschlussarbeiten möglich?
Ja, je nach Bereich

>> nach oben

Faktor3

Kontakt
www.faktor3.de/04-jobs.html

Mitarbeiter / davon mit Hochschulabschluss 
200 / ca. 90 Prozent

Einstellungsbedarf an Mitarbeitern / Hochschulabsolventen pro Jahr
zwischen zehn und 20 Mitarbeiter pro Jahr

Geschäftsfelder mit dem größten Einstellungsbedarf
Technology, Corporate Communications, Social Media

Gesuchte Absolventen (Berufsausbildung, Studienfachrichtungen)
Schwerpunkt in den Bereichen PR, Journalismus und Kommunikationswissenschaften, aber gerne auch eine bunte Mischung und Quereinsteiger

Einstellungskriterien / geforderte Spezialkenntnisse
Bereichsabhängig

Angebotene Ausbildungen für Abiturienten / Duale Studiengänge / andere Einstiegsmöglichkeiten für Abiturienten
Praktika und Stellen für Werkstudierende

Abschlussarbeiten möglich?
Ja

>> nach oben

fischerAppelt, advertising GmbH

Kontakt
www.fischerappelt.de/karrieren 

Mitarbeiter / davon mit Hochschulabschluss
fischerAppelt-Agenturgruppe in den Schwerpunkten Bewegtbild, Live Marketing, PR, Design, Werbung & Digitales: 427 Mitarbeiter

fischerAppelt, advertising:
50 Mitarbeiter / 90 Prozent mit Hochschulabschluss

Einstellungsbedarf an Mitarbeitern / Hochschulabsolventen pro Jahr
Ca. zwölf bis15 Mitarbeiter/-innen / davon ca. acht Absolventen/-innen

Geschäftsfelder mit dem größten Einstellungsbedarf
• Design & Art
• Text
• Beratung

Gesuchte Absolventen (Berufsausbildung, Studienfachrichtungen)
Studienfachrichtungen:
• Design (Kommunikations-, Grafik- oder Mediendesign)
• Medienwissenschaften
• Kommunikations-wissenschaften
• BWL mit Schwerpunkt Medien/Marketing
• Digital Media
• Druck- und Medientechnologie / Digital Publishing

Alle Absolventen/-innen, die mit Sprache umgehen können

Außerdem Ausbildungen im Bereich Text sowie Marketingkommunikation

Einstellungskriterien / geforderte Spezialkenntnisse
Praxiserfahrungen im gewünschten Bereich / in einer Agentur gewünscht

Bei Designern/Textern ist das Einsenden des Portfolios unabdingbar

Angebotene Ausbildungen für Abiturienten / Duale Studiengänge / andere Einstiegsmöglichkeiten für Abiturienten

Praktika, Werkstudierendenjobs, Traineeships sowie Ausbildungsplätze im Bereich Marketingkommunkation oder Mediengestaltung

Abschlussarbeiten möglich?
Pflichtpraktika oder freiwillige Praktika im Bereich Design/Art, Text und Kreationsberatung an den Standorten Berlin und Hamburg

>> nach oben

Hirschen Group

Kontakt
www.hirschen-group.com/carrers

Mitarbeiter / davon mit Hochschulabschluss
600 / die meisten

Einstellungsbedarf an Mitarbeitern / Hochschulabsolventen pro Jahr
Dauerhafter Bedarf an geeigneten Mitarbeitern//-innen sowie Hochschulabsolventen/-innen

Geschäftsfelder mit dem größten Einstellungsbedarf
Gezielter Bedarf an Textern/-innen, Strategen/-innen und Entwicklern/-innen. Doch auch weitere Gewerke wie Art Direktion, Beratung, Redaktion oder Design sind gefragt.

Gesuchte Absolventen (Berufsausbildung, Studienfachrichtungen)
Diverese Studienrichtungen, gerne auch Quereinsteiger

Einstellungskriterien / geforderte Spezialkenntnisse
Je nach Stellenprofil unterschiedlich

Angebotene Ausbildungen für Abiturienten / Duale Studiengänge / andere Einstiegsmöglichkeiten für Abiturienten

Verschiedene Modelle: Ausbildung, Traineeship, Volontariat

Abschlussarbeiten möglich?
Ja

 


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Stand: 06.12.2019