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„Man weiß nie, was einen erwartet“

Ein Foto von einem Mann vorm Computer. Er hält einen Telefonhörer an sein Ohr.
Key Account Manager sind für die wichtigen Kunden seines Arbeitgebers da – persönlich, per E-Mail und telefonisch.
Foto: Isabella Fischer

Key Account Manager

„Man weiß nie, was einen erwartet“

Robert Friedrich (33) arbeitet als Key Account Manager in einer Berliner Agentur für Erklärvideos. Nach einer kaufmännischen Ausbildung hat er sich nach und nach in diese berufliche Richtung entwickelt.

Wenn es um die wichtigsten Kunden seines Arbeitgebers geht, steht er an vorderster Front: Robert Friedrich. Seit einem halben Jahr arbeitet er als Senior Key Account Manager bei Simpleshow in Berlin. Das ist eine Agentur, die kurze Kommunikations- und Erklärvideos für Unternehmen produziert: „Zum Beispiel, wenn es um komplexe Themen geht oder über das visuelle Storytelling eher trockene Themen, etwa Compliance (Wirtschaftsjargon für regelgerechtes Verhalten), emotional transportiert werden sollen“, erklärt er. Zudem bietet Simpleshow eine eigene Software an, mit der Kunden selbstständig Erklärvideos erstellen können.

Kundenkontakt steht an erster Stelle

Ein Foto von Robert Friedrich

Robert Friedrich

Foto: simpleshow

Und was genau ist dabei die Aufgabe des 33-Jährigen? „Ich bin im ersten Schritt dafür zuständig, die Bedürfnisse des Kunden aufzuspüren, spreche dazu mit den unterschiedlichen Abteilungen, und zeige auf, welche Arten von Erklärvideos ins Unternehmen eingebunden werden können.“ Alle zwei Wochen macht Robert Friedrich sich dafür auf den Weg aus der Hauptstadt nach Hessen, denn dort sitzen seine ihm zugewiesenen Key Accounts (Schlüsselkunden), wie etwa BASF, SAP und andere Großkonzerne.

„Unterwegs sein gehört dazu. Daher habe ich keinen typischen Arbeitstag. Im Büro bleibe ich weiter in Kontakt mit den Kunden, dann telefonisch oder via E-Mail. Ich bin Ansprechpartner für all ihre Fragen und unterstütze sie auch bei laufenden Projekten. Das tue ich, indem ich den Ablauf erläutere und relevante Infos sammle, wie beispielsweise die Deadline für das Video oder Angaben zum Format.“

Kommunizieren und organisieren

Termine, Absprachen, Projekte: Da man sehr viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten muss, sollte man schon ein Organisationstalent sein und im Idealfall erste Erfahrungen im Bereich Projektmanagement gesammelt haben, ist Robert Friedrich überzeugt. Zuletzt arbeitete er bei Apple als Manager eines Key Account-Teams im Geschäftskundenbereich. Nach seiner Ausbildung zum IT-Systemkaufmann hat er sich im Laufe der Zeit in die berufliche Richtung des Key Account Managers entwickelt.

Zudem gehört es zu seinen Aufgaben, Strategien zu entwickeln, mit denen das Interesse potenzieller Kunden für das Produkt und einen Termin geweckt wird, E-Mail-Marketing zu betreiben und Angebote zu schreiben. Wichtig sei es, für das Produkt zu brennen und stets die Motivation zu haben, Kunden, Märkte und das Geschäft verstehen zu wollen. Robert Friedrichs Job ist „beendet“, sobald das erste Einweisungsgespräch des Kunden mit dem Produktionsteam stattfindet.

Mit Spannung und Spaß am Ball bleiben

Außerdem müssten Key Account Manager kommunikationsfreudig sein, dabei aber auch die Fähigkeit zum Zuhören haben und keine Scheu davor, Kunden zu kontaktieren: „Man weiß im Prinzip nie, was einen erwartet – weder beim Erstkontakt am Telefon noch beim Kundentermin vor Ort. Da muss man schon Bock drauf haben“, sagt Robert Friedrich, dem der Umgang mit Menschen, Netzwerken und Kommunikation schon immer viel Spaß gemacht haben.

„Ich bin sehr froh darüber, wo ich aktuell gelandet bin. Bei simpleshow kann ich mich als Key Account Manager auf mich konzentrieren und darauf, mein Netzwerk und meinen Kundenstamm aufzubauen und mir mehr Wissen anzueignen.“ Zudem mache es ihm ganz einfach viel Freude, dazu beizutragen, dass die mitunter komplexe Welt durch die Simpleshow-Erklärvideos jeden Tag etwas verständlicher wird.

abi>> 19.12.2019