Arbeiten, wo andere lernen

Junger Mann macht in rot Anmerkungen auf einem Blatt
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter korrigiert Andreas Mauser unter anderem die Laborprotokolle von Studierenden.
Foto: Ann-Kathrin Hörrlein

Arbeitgeber Hochschule

Arbeiten, wo andere lernen

Vom Gärtner über den Fachinformatiker bis hin zum Professor – Hochschulen bieten interessante und vielfältige Berufsmöglichkeiten mit Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Hierarchieebenen – weit über den wissenschaftlichen Bereich hinaus.

Sein Forscherherz schlägt für die Molekülebene und insbesondere für die Analyse eines einzelnen Molkeproteins: Andreas Mauser (24) ist Doktorand bei Prof. Dr. Monika Pischetsrieder am Lehrstuhl für Lebensmittelchemie an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Dort konzentriert er sich nicht nur auf sein Forschungsprojekt, sondern ist auch bei der Betreuung der Studierenden im Hauptstudium Lebensmittelchemie eingebunden. „Ich habe eine befristete halbe Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter, wie das in den Naturwissenschaften für eine Promotion üblich ist. Das bedeutet, ich bin halbtags angestellt, aber den ganzen Arbeitstag an der Uni“, erklärt der junge Wissenschaftler.

Zu seinen Aufgaben gehört es, Protokolle von Versuchen, die die Studierenden im Labor durchgeführt haben, zu korrigieren und Kolloquien über Analysemethoden zu halten. Außerdem kontaktieren die Studierenden ihn, wenn sie Probleme mit einem Gerät im Labor haben oder mit der Analyse an sich nicht weiterkommen.

Lust auf wissenschaftliches Arbeiten

Ein Porträt-Foto von Andreas Mauser

Andreas Mauser

Foto: privat

Während seines Lebensmittelchemie-Studiums, ebenfalls in Erlangen, hatte Andreas Mauser noch nicht darüber nachgedacht, zu promovieren. „Erst als ich meine Abschlussarbeit über Molkeproteine geschrieben habe, bin ich in das wissenschaftliche Arbeiten eingetaucht und habe gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, so selbstständig zu arbeiten“, erinnert er sich. Daraufhin hat er sich am Lehrstuhl um eine Promotionsstelle beworben und schließlich eine Zusage bekommen. Seit knapp einem Jahr ist er nun Doktorand, insgesamt rechnet er mit drei bis vier Jahren für die Promotion. Ob er danach möglicherweise auf einer Postdoc-Stelle an der Uni bleibt, oder sich nach einem Job in der Industrie, in der Analytik oder Produktentwicklung umschaut, weiß der Doktorand derzeit noch nicht.

Weit über wissenschaftliches Personal hinaus

Befristete Arbeitsverträge sind für das wissenschaftliche Personal an deutschen Hochschulen typisch. Die damit verbundene Unsicherheit führt dazu, dass viele den Wissenschaftsbetrieb wieder verlassen. „Drei Jahre nach der Promotion sind nur noch rund 20 Prozent in der akademischen Forschung tätig“, weiß Dr. Kolja Briedis vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), Abteilung Bildungsverläufe und Beschäftigung. Doch auch abseits der Wissenschaft ist eine Karriere an der Hochschule möglich. „Klar denkt man in erster Linie an das wissenschaftliche Personal in Forschung und Lehre. Aber da gibt es noch weitaus mehr – von verschiedenen Ausbildungsberufen bis hin zu akademisch Ausgebildeten in der Verwaltung“, zeigt der Experte auf. Insgesamt sind rund 700.000 Menschen an deutschen Hochschulen beschäftigt, davon knapp 400.000 als wissenschaftliches und künstlerisches Personal und gut 300.000 in Verwaltung, Technik oder sonstigen Bereichen.

So hat beispielsweise die Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit ihren rund 43.000 Studierenden über 5.800 Mitarbeiter. „Darunter sind 159 Auszubildende in mehr als 20 Berufen“, erzählt Steffen Mankel, der im Dezernat für Personal und Recht der RUB arbeitet. Die Uni bildet zum Beispiel zum Buchbinder, Chemie- oder Biologielaboranten, Glasapparatebauer oder zum Sport- und Fitnesskaufmann aus. Gerade handwerkliche Berufe sind an der Ruhr-Uni gefragt: die Werkstätten und Labore sind gut ausgestattet und brauchen zum Beispiel Fachleute, die Modelle für Forschungsprojekte fräsen können, aber auch Werkstattleiter mit Personalführungsqualitäten. „Unsere Universität ist einer der größten Arbeitgeber hier in der Region. Vom Gärtner und Tierpfleger bis hin zum Ingenieur im Baudezernat gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Berufen und Tätigkeiten“, berichtet Steffen Mankel.

Mehrbedarf an qualifizierten Arbeitskräften

Auch außerhalb von Forschung und Lehre hat im wissenschaftlichen Bereich der Hochschulen in den vergangenen Jahren eine Professionalisierung stattgefunden. „So sind zahlreiche Fachkräfte und Akademiker beispielsweise im Fakultätsmanagement tätig, in der Studiengangsevaluation oder im Qualitätswesen“, meint Kolja Briedis. „Das Thema Befristung spielt in diesem Bereich eine eher untergeordnete Rolle. Es gibt zwar befristete Einstellungen, häufig werden diese dann allerdings entfristet“, berichtet der Experte vom DZHW. Aus eigenen Untersuchungen weiß er außerdem, dass die Arbeitszeitflexibilität sowie die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei den Mitarbeitern an Hochschulen zu einer hohen Zufriedenheit beitragen.

Das sieht Steffen Mankel genauso: „Bei uns wird versucht, den Wünschen der Beschäftigten gerecht zu werden. Sei es bei befristeten Arbeitszeitreduzierungen, dem Wunsch nach Teilzeit oder der Rückkehr auf eine Vollzeitstelle.“ Und außerdem seien die Arbeitsplätze an einer Hochschule im nichtwissenschaftlichen Bereich sehr sicher. „Dafür können wir als öffentlicher Arbeitgeber nicht immer mit den Gehältern in der freien Wirtschaft mithalten. Das sehen wir zum Beispiel im IT-Bereich, wo wir dringend qualifiziertes Personal suchen.“

Weitere Informationen

BERUFENET
Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 aktuellen Berufsbeschreibungen in Text und Bild
www.berufenet.arbeitsagentur.de

 

Deutscher Hochschulverband
www.hochschulverband.de

 

Hochschulrektorenkonferenz
www.hrk.de

 

Stiftung für deutsche Wissenschaft
www.stifterverband.org

 

Hochschullehrerverband
www.hlb.de

 

Deutsche Gesellschaft Juniorprofessur
www.dgj-wissenschaft.de

 

Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs
www.buwin.de

 

Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)
www.dzhw.eu

 

DZHW Promoviertenpanel
Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Paneluntersuchung beschäftigt sich mit Personen, die im Prüfungsjahr 2014 erfolgreich eine Promotion abgeschlossen haben.
www.promoviertenpanel.de

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Infos zum Tenure-Track-Programm www.bmbf.de/de/wissenschaftlicher-nachwuchs-144.html

 

Research in Germany
Zentrale Informationsplattform der Initiative „Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Redaktionell wird das Portal vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) betreut.
www.research-in-germany.org/de.html

 

Verein für moderne Karrierewege in der Wissenschaft (DGJ)
www.dgj-wissenschaft.de

 

Ruhr-Universität Bochum
www.ruhr-uni-bochum.de

 

Mitarbeiter im International Office

Gefragt ist interkulturelle Kompetenz

Ein Bürojob kombiniert mit persönlichem Kontakt zu Studierenden und Wissenschaftlern: Philipp-Georg Stephan (36) ist im International Office der Universität Stuttgart für die Zusammenarbeit und den Austausch mit wissenschaftlichen Partnern in Asien und Russland zuständig.

Seit 2014 arbeitet Philipp-Georg Stephan im International Office der Universität Stuttgart. Er ist verantwortlicher Programmkoordinator für Asien und Russland. „Das heißt ich betreue alle wissenschaftlichen Partnerschaften der Uni Stuttgart mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Asien und in Russland. Bei den Studierenden geht es vorwiegend um Aufenthalte an den dortigen Universitäten, beim wissenschaftlichen Personal koordiniere ich den Austausch in beide Richtungen“, erklärt der 36-Jährige. Zu seinen Aufgaben gehört es auch, Delegationen aus Asien oder Russland zu betreuen. „Besondere Highlights meiner Tätigkeit sind neben Besuchen von internationalen Kongressen, Dienstreisen zu unseren Partnerhochschulen“, erzählt der Uni-Mitarbeiter.

Vorliebe für Russland und Asien

Ein Porträt-Foto von Phillipp-Georg Stephan

Phillipp-Georg Stephan

Foto: privat

Schon in seiner Schul- und Studienzeit hatte Philipp-Georg Stephan eine starke Affinität zu Sprachen und zu den Ländern, die er heute beruflich betreut. Am Gymnasium belegte er den Leistungskurs Russisch und studierte Russisch und Sinologie in Leipzig. Ein halbes Jahr absolvierte er ein Praktikum in China und ein Jahr studierte er an der University of Manchester, um sein Englisch zu verbessern. Seinen Magisterabschluss hat er 2010 in Sinologie und Ostslavistik gemacht. Danach war er vier Jahre lang in China, hat unter anderem in Peking Deutsch als Fremdsprache unterrichtet und war als Stipendiat der Robert-Bosch-Stiftung im Lektorenprogramm an verschiedenen Projekten beteiligt, ehe er nach Deutschland zurückkehrte und sich auf seine jetzige Stelle in Stuttgart beworben hat. Die anfangs halbe Stelle wurde inzwischen zur Vollzeitstelle, allerdings mit einem befristeten Vertrag.

„Meine Sprachenkompetenz kommt mir bei der täglichen Arbeit sehr zugute, zwar ist die offizielle Korrespondenz häufig auf Englisch, aber natürlich sind meine Chinesisch-Kenntnisse von Vorteil und vor allem, dass ich einige Jahre dort gelebt hatte, so habe ich aus eigener Erfahrung Wissen über das Land und eine gute interkulturelle Kompetenz“, meint Philipp-Georg Stephan. Neben diesen Fähigkeiten sollte man seiner Meinung nach sehr offen und kommunikativ sein. „Bei vielen Anträgen für Zuschüsse und Gelder geht es darum, gut formulieren und begründen zu können.“ Grundsätzlich helfe, keine Scheu vor Formularen und Bürokratie zu haben, denn ein Teil der Arbeit im International Office besteht genau daraus.

Die internationale Ausrichtung mitgestalten

Regelmäßig hält Philipp-Georg Stephan für Studierende Gruppenberatungen zu den Austauschprogrammen der Uni Stuttgart in Asien und Russland ab. „Es geht darum, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um ein oder zwei Semester im Ausland studieren zu können. Ich beantworte allgemeine Fragen zu den Unis, Ländern oder den angebotenen Studienfächern. Hinzu kommen Einzelberatungen. Ich gebe Hinweise, worauf es beim Motivationsschreiben ankommt und beantworte individuelle Fragen“, erklärt der Programmkoordinator. Diesen Teil seiner Arbeit schätzt er besonders: „So bleibe ich in Kontakt mit den Studierenden, verliere nicht den Anschluss und weiß, wie die jungen Leute ticken.“

Grundsätzlich findet Philipp-Georg Stephan es reizvoll, dass er in einem Teilbereich die internationale Ausrichtung der Uni mitgestalten kann. Für die Zukunft wünscht er sich, dass sich für ihn die Möglichkeit einer unbefristeten Anstellung ergibt. „Vorstellen könnte ich mir ebenfalls, dass ich in den nächsten Jahren eine feste Anstellung in Teilzeit mit einer selbstständigen Tätigkeit als Couch, Referent und Berater kombiniere.“

 

Arbeitgeber Hochschule

Arbeiten, wo andere lernen

Vom Gärtner über den Fachinformatiker bis hin zum Professor – Hochschulen bieten interessante und vielfältige Berufsmöglichkeiten mit Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Hierarchieebenen – weit über den wissenschaftlichen Bereich hinaus.

Sein Forscherherz schlägt für die Molekülebene und insbesondere für die Analyse eines einzelnen Molkeproteins: Andreas Mauser (24) ist Doktorand bei Prof. Dr. Monika Pischetsrieder am Lehrstuhl für Lebensmittelchemie an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Dort konzentriert er sich nicht nur auf sein Forschungsprojekt, sondern ist auch bei der Betreuung der Studierenden im Hauptstudium Lebensmittelchemie eingebunden. „Ich habe eine befristete halbe Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter, wie das in den Naturwissenschaften für eine Promotion üblich ist. Das bedeutet, ich bin halbtags angestellt, aber den ganzen Arbeitstag an der Uni“, erklärt der junge Wissenschaftler.

Zu seinen Aufgaben gehört es, Protokolle von Versuchen, die die Studierenden im Labor durchgeführt haben, zu korrigieren und Kolloquien über Analysemethoden zu halten. Außerdem kontaktieren die Studierenden ihn, wenn sie Probleme mit einem Gerät im Labor haben oder mit der Analyse an sich nicht weiterkommen.

Lust auf wissenschaftliches Arbeiten

Ein Porträt-Foto von Andreas Mauser

Andreas Mauser

Foto: privat

Während seines Lebensmittelchemie-Studiums, ebenfalls in Erlangen, hatte Andreas Mauser noch nicht darüber nachgedacht, zu promovieren. „Erst als ich meine Abschlussarbeit über Molkeproteine geschrieben habe, bin ich in das wissenschaftliche Arbeiten eingetaucht und habe gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, so selbstständig zu arbeiten“, erinnert er sich. Daraufhin hat er sich am Lehrstuhl um eine Promotionsstelle beworben und schließlich eine Zusage bekommen. Seit knapp einem Jahr ist er nun Doktorand, insgesamt rechnet er mit drei bis vier Jahren für die Promotion. Ob er danach möglicherweise auf einer Postdoc-Stelle an der Uni bleibt, oder sich nach einem Job in der Industrie, in der Analytik oder Produktentwicklung umschaut, weiß der Doktorand derzeit noch nicht.

Weit über wissenschaftliches Personal hinaus

Befristete Arbeitsverträge sind für das wissenschaftliche Personal an deutschen Hochschulen typisch. Die damit verbundene Unsicherheit führt dazu, dass viele den Wissenschaftsbetrieb wieder verlassen. „Drei Jahre nach der Promotion sind nur noch rund 20 Prozent in der akademischen Forschung tätig“, weiß Dr. Kolja Briedis vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), Abteilung Bildungsverläufe und Beschäftigung. Doch auch abseits der Wissenschaft ist eine Karriere an der Hochschule möglich. „Klar denkt man in erster Linie an das wissenschaftliche Personal in Forschung und Lehre. Aber da gibt es noch weitaus mehr – von verschiedenen Ausbildungsberufen bis hin zu akademisch Ausgebildeten in der Verwaltung“, zeigt der Experte auf. Insgesamt sind rund 700.000 Menschen an deutschen Hochschulen beschäftigt, davon knapp 400.000 als wissenschaftliches und künstlerisches Personal und gut 300.000 in Verwaltung, Technik oder sonstigen Bereichen.

So hat beispielsweise die Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit ihren rund 43.000 Studierenden über 5.800 Mitarbeiter. „Darunter sind 159 Auszubildende in mehr als 20 Berufen“, erzählt Steffen Mankel, der im Dezernat für Personal und Recht der RUB arbeitet. Die Uni bildet zum Beispiel zum Buchbinder, Chemie- oder Biologielaboranten, Glasapparatebauer oder zum Sport- und Fitnesskaufmann aus. Gerade handwerkliche Berufe sind an der Ruhr-Uni gefragt: die Werkstätten und Labore sind gut ausgestattet und brauchen zum Beispiel Fachleute, die Modelle für Forschungsprojekte fräsen können, aber auch Werkstattleiter mit Personalführungsqualitäten. „Unsere Universität ist einer der größten Arbeitgeber hier in der Region. Vom Gärtner und Tierpfleger bis hin zum Ingenieur im Baudezernat gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Berufen und Tätigkeiten“, berichtet Steffen Mankel.

Mehrbedarf an qualifizierten Arbeitskräften

Auch außerhalb von Forschung und Lehre hat im wissenschaftlichen Bereich der Hochschulen in den vergangenen Jahren eine Professionalisierung stattgefunden. „So sind zahlreiche Fachkräfte und Akademiker beispielsweise im Fakultätsmanagement tätig, in der Studiengangsevaluation oder im Qualitätswesen“, meint Kolja Briedis. „Das Thema Befristung spielt in diesem Bereich eine eher untergeordnete Rolle. Es gibt zwar befristete Einstellungen, häufig werden diese dann allerdings entfristet“, berichtet der Experte vom DZHW. Aus eigenen Untersuchungen weiß er außerdem, dass die Arbeitszeitflexibilität sowie die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei den Mitarbeitern an Hochschulen zu einer hohen Zufriedenheit beitragen.

Das sieht Steffen Mankel genauso: „Bei uns wird versucht, den Wünschen der Beschäftigten gerecht zu werden. Sei es bei befristeten Arbeitszeitreduzierungen, dem Wunsch nach Teilzeit oder der Rückkehr auf eine Vollzeitstelle.“ Und außerdem seien die Arbeitsplätze an einer Hochschule im nichtwissenschaftlichen Bereich sehr sicher. „Dafür können wir als öffentlicher Arbeitgeber nicht immer mit den Gehältern in der freien Wirtschaft mithalten. Das sehen wir zum Beispiel im IT-Bereich, wo wir dringend qualifiziertes Personal suchen.“

Weitere Informationen

BERUFENET
Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 aktuellen Berufsbeschreibungen in Text und Bild
www.berufenet.arbeitsagentur.de

 

Deutscher Hochschulverband
www.hochschulverband.de

 

Hochschulrektorenkonferenz
www.hrk.de

 

Stiftung für deutsche Wissenschaft
www.stifterverband.org

 

Hochschullehrerverband
www.hlb.de

 

Deutsche Gesellschaft Juniorprofessur
www.dgj-wissenschaft.de

 

Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs
www.buwin.de

 

Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)
www.dzhw.eu

 

DZHW Promoviertenpanel
Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Paneluntersuchung beschäftigt sich mit Personen, die im Prüfungsjahr 2014 erfolgreich eine Promotion abgeschlossen haben.
www.promoviertenpanel.de

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Infos zum Tenure-Track-Programm www.bmbf.de/de/wissenschaftlicher-nachwuchs-144.html

 

Research in Germany
Zentrale Informationsplattform der Initiative „Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Redaktionell wird das Portal vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) betreut.
www.research-in-germany.org/de.html

 

Verein für moderne Karrierewege in der Wissenschaft (DGJ)
www.dgj-wissenschaft.de

 

Ruhr-Universität Bochum
www.ruhr-uni-bochum.de

 

Professor werden

Der Weg zur Professur

Die Forschung und Lehre im Fach der Wahl ist ein reizvolles Karriereziel. Doch der Weg zur Professur ist lang und schwer planbar. abi» erklärt, welche Möglichkeiten Nachwuchswissenschaftler haben, die eine Professur anstreben.

Rund 25.500 Professuren gibt es derzeit an deutschen Universitäten. Werden die an Fachhochschulen sowie Musik- und Kunsthochschulen dazugerechnet, kommt man auf knapp 48.000. Etwa fünf Prozent der Stellen werden im Jahr neu besetzt. „Neugier und wissenschaftlicher Forscherdrang sind zwar eine gute Basis, reichen aber nicht aus, um eine Professorenstelle zu erhalten“, weiß Dr. Michael Hartmer, Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), der Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland. Seine Empfehlung an junge Studierende mit Ambition auf eine wissenschaftliche Karriere: sich schon während des Studiums um eine Stelle als studentische Hilfskraft bemühen. „So lernt man den Wissenschaftsbetrieb mit all seinen Besonderheiten besser kennen und kann schon mal einem Professor über die Schulter gucken, um für sich zu entscheiden, was mehr oder weniger attraktiv an diesem Beruf ist. Da es keine Sicherheiten und Garantien auf dem Weg zur Professur gibt, kann ich jungen Menschen außerdem nur raten, einen Plan B oder C für eine alternative Karriere innerhalb oder außerhalb der Wissenschaft im Kopf zu haben.“

Grundsätzlich sollten Interessierte ein gutes oder sehr gutes Examen und eine Promotion mit „magna cum laude“ oder „summa cum laude“ vorweisen können. „Promovieren ist an allen Universitäten möglich. An Fachhochschulen ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt, an manchen ist eine Promotion oder eine kooperative Promotion über ein Promotionskolleg möglich. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass in Zukunft Promotionen an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften ohne Beteiligung einer Universität häufiger als bisher möglich sein werden“, meint Michael Hartmer.

Promotion, und dann?

Ein Porträt-Foto von Dr. Michael Hartmer

Dr. Michael Hartmer

Foto: Till Eitel

Nach der Promotion folgt in der Regel eine zwei- bis vierjährige Postdoc-Zeit an der Universität, einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder in der Industrie. Hier werden Forschungs- und Lehrerfahrungen gesammelt. Je nach Fach, Forschungsschwerpunkt und wissenschaftlichem Interesse geht es in den nächsten vier bis sechs Jahren unterschiedlich weiter. Es ist möglich, als wissenschaftlicher Mitarbeiter und parallel dazu an seiner Habilitation zu arbeiten oder alternativ auf eine Juniorprofessur oder auf eine Stelle als Nachwuchsgruppenleiter berufen zu werden. „Auf diesen Qualifikationsstellen fällt die Entscheidung, ob man sich auf eine Lebenszeit-Professur (tenure) bewerben kann“, erklärt der Experte.

Eine besondere Form der Qualifizierung ist die Tenure-Track-Professur. „Das ist der attraktivste Weg, der derzeit aus Sicht der Bewerber auf dem Markt ist“, meint Michael Hartmer. Beim Tenure-Track werden Professoren befristetet eingestellt. Sie verfügen über ein eigenes Budget und eine angemessene Ausstattung. Nach einer positiv ausgefallenen Evaluation erhält der Tenure-Track-Professor eine unbefristete und ohne weiteres Berufungsverfahren höherwertige Professur. „Dieses Modell wird von der Praxis allerdings uneinheitlich angenommen. Viele Fakultäten zögern, sich relativ früh weitgehend festzulegen“, sagt Michael Hartmer. Gefördert wird die Tenure-Track-Professur derzeit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zwischen 2017 und 2032 sollen 1.000 zusätzliche Tenure-Track-Professuren geschaffen werden.

Wer eine Universitätsprofessur anstrebt, muss im Regelfall wissenschaftlich an der Universität gearbeitet haben. Für eine Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften oder an einer Musik- oder Kunsthochschule wird hingegen eine einschlägige mehrjährige berufliche Praxiserfahrung außerhalb der Hochschule beziehungsweise eine entsprechende künstlerische Leistung gefordert.

Der Weg ist das Ziel

Das durchschnittliche Berufungsalter für Professorinnen und Professoren in Deutschland liegt bei 42 Jahren. Bis dorthin muss der wissenschaftliche Nachwuchs in der Regel mit befristeten Verträgen rechnen. Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz schreibt vor, dass Arbeitsverträge auf insgesamt 12 Jahre, bei Medizinern auf 15 Jahre, befristet sein dürfen. „Die Zeiten als studentische Hilfskraft zählen nicht dazu, zudem werden Kinderbetreuungszeiten berücksichtigt“, erklärt Michael Hartmer. „Dennoch muss man sich im Klaren darüber sein, dass eine wissenschaftliche Karriere derzeit im Regelfall über befristete Arbeitsverhältnisse bis zur Professur läuft.“

Ein Wechsel der Universität und ein Auslandsaufenthalt sind weitere Charakteristika einer wissenschaftlichen Laufbahn mit dem Ziel Professur. „Bei Juniorprofessuren ist es beispielsweise vorgeschrieben, dass wenigstens einmal die Universität gewechselt werden soll. In vielen Fächern, etwa in den Naturwissenschaften, ist es ein No-Go, wenn man nicht im Ausland wissenschaftlich tätig war.“

Raus aus dem Elfenbeinturm

Grundsätzlich muss man sich bei Professoren von den Klischees des Nerds oder Wissenschaftlers im Elfenbeinturm verabschieden, findet Michael Hartmer. „Eine Professorin oder ein Professor muss neben dem Nachweis der wissenschaftlichen Reputation und der pädagogischen Eignung ebenso sozialkompetent und kommunikationsstark, offen, flexibel und verhandlungssicher sein wie in anderen akademischen Berufen. Und: Professorinnen und Professoren sollten den ständigen beruflichen Umgang mit jungen Menschen als Privileg zu schätzen wissen.“

Neben diesen Kriterien für eine Universitätskarriere sollten Studierende obendrein beachten, dass Forscher und Wissenschaftler per se nie mit der Arbeit fertig werden. „Berufs- und Privatleben sind nicht immer zu trennen, schon weil gute Wissenschaftler eine Leidenschaft für ihren Beruf entwickeln“, weiß Michael Hartmer. „Man sollte andererseits aber nicht blauäugig sein. Es wird geforscht, was bezahlt wird. Ohne Drittmittel wird man in fast allen Fächern nicht erfolgreich sein können.“ Grundsätzlich glaubt der Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbandes, dass in den nächsten Jahren noch einiges in Bewegung kommt. „Die Unsicherheit, das Ziel Professur zu erreichen, macht den Beruf nicht attraktiv. Ich denke, die Diskussion um bessere und sichere Karrierewege wird daher in den nächsten Jahren neue Fahrt aufnehmen.“

 

Bibliothekarin in der Hochschulbibliothek

Bücher, Menschen, Informationen

Katrin Otto ist Systembibliothekarin an der Universitätsbibliothek Chemnitz – in ihrem Arbeitsalltag stehen sich traditionelle und moderne Bibliotheksarbeit gegenüber. Ein spannendes Tätigkeitsfeld für die 32-Jährige, die die Vielfältigkeit ihres Berufs schätzt.

Als Systembibliothekarin arbeitet Katrin Otto an der Schnittstelle zwischen Bibliothek und IT. „Ich bin quasi die Vermittlerin zwischen der Informatik und der Bibliothek“, erklärt Katrin Otto. Im IT-Bereich wird sehr projektorientiert gearbeitet, es geht um die Anpassung des Katalogs, um die Neugestaltung der Webseite oder um die Einführung einer neuen Software, beispielsweise für die Hochschulbibliografie der Bibliothek. „Besonders gefällt mir, dass ich eigene Projekte vorschlagen und umsetzen kann. Zum Beispiel habe ich ein Programm initiiert, mit dem die Studierenden online sehen können, wie viele freie Arbeitsplätze es gerade in der Bibliothek gibt – ein Service, der vor allem in den Prüfungsperioden gerne in Anspruch genommen wird“, erzählt die 32-Jährige.

Praxiserfahrungen in Bibliotheken und Archiven

Ein Porträt-Foto von Katrin Otto.

Katrin Otto

Foto: Sven Aurich

Gleichzeitig ist die Bibliothekarin erste Ansprechpartnerin für die Nutzer im Servicebereich. „Ich erkläre, wie die Bibliothek aufgebaut ist, wie Bücher gefunden werden und helfe bei der Datenbank- und Katalogrecherche. Da unsere Bibliotheken Montag bis Freitag von 8.30 bis 19 Uhr geöffnet sind, arbeiten wir im Servicebereich im Schichtdienst.“ Der dritte Bereich, mit dem sich die junge Frau beschäftigt, ist die Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Eine Kollegin von ihr betreut den Facebook-Auftritt der Unibibliothek, sie selbst ist für den Twitter-Account und einen Blog mitverantwortlich. Katrin Otto ist froh, dass sie verschiedene anspruchsvolle Aufgabenbereiche kombinieren kann: „Ich programmiere sehr gerne, kann hier kreativ sein und habe mit Menschen zu tun.“

Schon in der Schulzeit wusste die lesebegeisterte junge Frau, dass sie später beruflich gerne etwas mit Menschen und Büchern machen möchte. Das war ihr spätestens nach einem Schülerpraktikum in der Gemeindebücherei klar. Nach ihrem Abitur informierte sie sich über entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten und bewarb sich schließlich auf einen Studienplatz in Leipzig für Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Das dortige Bachelorstudium ist offen konzipiert und bereitet auf verschiedene Berufsfelder vor, zum einen eben in Bibliotheken, daneben für Archiv- und Dokumentationsaufgaben. So konnte sie sich damals erste Grundlagen im Programmieren aneignen, die sie später im Beruf vertieft hat. „Im Studium haben wir durch viele Praktika und ein Praxissemester einen guten Einblick in das Berufsfeld bekommen. Ich habe in Archiven hospitiert und war zum Praxissemester in der Stadtbibliothek Halle.“

Lebenslanges Lernen

Seit 2015 ist Katrin Otto in der Universitätsbibliothek Chemnitz fest angestellt. Für ihre berufliche Zukunft könnte sie sich ein berufsbegleitendes Masterstudium vorstellen, etwa Bibliotheksinformatik an der Technischen Hochschule Wildau. „Es passiert gerade sehr viel in diesem Bereich. Wichtig ist, seine eigenen Fähigkeiten auszubauen: beispielweise Weiterbildungen besuchen, zu Kongressen zu fahren, sich mit Kollegen austauschen und viel netzwerken“, findet sie.

Jungen Menschen, die in ihrem Beruf arbeiten möchten, empfiehlt Katrin Otto, stets offen für neue Arbeitsbereiche zu sein. „Natürlich sollte man grundsätzlich Interesse daran haben, Informationen bereitzustellen und zu vermitteln. In welche Richtung es dann geht, muss jeder für sich herausfinden, langweilig wird es in unserem Beruf jedenfalls nicht.“

 

Glossar

Vom akademischen Rat bis zum Professor

abi» gibt einen Überblick über wichtige Begriffe rund um wissenschaftliches Personal an Hochschulen.

  • Akademischer Rat: Beamte im höheren Dienst, die als wissenschaftliche Mitarbeiter an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen tätig sind.
  • Doktorand: Person, die einen akademischen Abschluss besitzt, sich zur Promotion an einer Universität angemeldet hat und sich noch im Promotionsvorgang befindet.
  • Habilitand: jemand, der sich auf die Habilitation vorbereitet. Die Habilitation ist die höchstrangige Hochschulprüfung, mit der die Befähigung zur selbstständigen Forschung und Lehre bescheinigt wird. Voraussetzungen sind in der Regel die vorherige Promotion, die Vorlage einer Habilitationsschrift sowie sonstige Veröffentlichungen, die das wissenschaftliche Können des Kandidaten nachweisen und Erfahrung in der wissenschaftlichen Lehre.
  • Juniorprofessur: Diese Position in der Gruppe der Hochschullehrer wurde eingeführt, um jungen Wissenschaftlern mit herausragender Promotion ohne die bisher übliche Habilitation direkt unabhängige Forschung und Lehre an Hochschulen zu ermöglichen und sie für die Berufung auf eine Lebenszeitprofessur zu qualifizieren. Die Aufgaben der Juniorprofessoren an Hochschulen unterscheiden sich nicht wesentlich von denen anderer Professoren. Sie bestehen hauptsächlich in der eigenverantwortlichen Durchführung von universitärer Forschung und Lehre. Juniorprofessoren werden zunächst für drei oder vier Jahre angestellt oder seltener verbeamtet. Vor dem Ende der ersten Amtsperiode findet eine Zwischenevaluation statt. Bei positivem Ergebnis wird die Berufungsfähigkeit auf eine unbefristete Professur festgestellt. Bei negativem Ergebnis wird der Juniorprofessor als nicht geeignet für die wissenschaftliche Karriere beurteilt; das Arbeitsverhältnis kann dennoch um ein weiteres Jahr verlängert werden, um den Übergang in den außerhochschulischen Arbeitsmarkt zu erleichtern.
  • Lehrbeauftragter: Person, die ergänzende Lehrveranstaltungen durchführt. Lehrbeauftragte müssen in der Regel den Abschluss eines wissenschaftlichen oder wissenschaftlich-künstlerischen Studiums sowie ihre pädagogische Eignung nachweisen.
  • Postdoktorand, auch Postdoc: ist ein Wissenschaftler, der nach Beendigung einer Promotion den Doktorgrad erlangt hat und nun an einer Universität oder einem Forschungsinstitut befristet tätig ist. Während dieser Zeit arbeitet er an Forschungsprojekten, wobei die Stelle des Postdoktoranden meist durch Drittmittel finanziert wird. Besonders in den Naturwissenschaften ist eine Stelle als Postdoktorand im Ausland oft ein notwendiger Schritt hin zu einer Habilitation und einer akademischen Laufbahn zum Privatdozenten oder Professor.
  • Privatdozent: lautet an einer wissenschaftlichen Hochschule die Bezeichnung für einen habilitierten Wissenschaftler mit Lehrberechtigung, der keine Professur innehat. Privatdozenten sind als Hochschullehrer selbstständig und alleinverantwortlich zur akademischen Lehre berechtigt und dürfen in der Regel auch Promotionen betreuen.
  • Professor: Amtsbezeichnung für Hochschullehrer, die ihr Fachgebiet in Forschung und Lehre selbstständig vertreten und Inhaber einer Professur sind. Sie stellt keinen akademischen Grad dar. In Deutschland und der Schweiz kann die Bezeichnung Professor unter bestimmten Umständen auch als Ehrentitel an Personen verliehen werden, die keine Professur bekleiden – beispielsweise an Künstler.
  • Honorarprofessor: nebenberuflicher Hochschullehrer, der aufgrund mehrjähriger selbstständiger Lehrtätigkeit als Lehrbeauftragter oder durch besondere wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen außerhalb der Hochschule bestellt worden und dadurch mit der betreffenden Hochschule in besonderer Weise verbunden ist.
  • wissenschaftlicher Mitarbeiter: Angestellter oder Beamter an einer Hochschule, einem Forschungsinstitut, einer Bundes- oder Versuchsanstalt, der dort wissenschaftliche Tätigkeiten im Rahmen seines Arbeitsbereiches ausübt. Meist sind solche Mitarbeiter einem Wissenschaftler in höherer Position zugeordnet. Parallel dazu arbeiten sie häufig an ihrer Dissertation, an deren Ende der Doktortitel steht. Voraussetzung, um als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeiten zu können, ist ein abgeschlossenes Studium und in der Regel eine anschließende Vertiefung mit Masterabschluss oder Staatsexamen.

Diese Beiträge im abi-Portal könnten dich auch interessieren:

  • Der Weg zur Professur

  • Bücher, Menschen, Informationen

  • Vom akademischen Rat bis zum Professor

  • Gefragt ist interkulturelle Kompetenz

Logo Bundesagentur f�r Arbeit
Stand: 11.12.2019