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100 erste Tage an der Uni

Neue WG, neue Stadt

Vor genau einer Woche bin ich ins schöne Bamberg gezogen, um mein Psychologiestudium zu beginnen. Nun sitze ich in meinem neuen Zimmer und freue mich, dass ich in eine nette WG in einer der schönsten Gegenden der Stadt einziehen durfte.
Denn selbst im beschaulichen Bamberg ist es nicht leicht, eine schöne Bleibe zu finden. Zudem schließen einige Wohngemeinschaften Erstsemester oder Studierende unter 20 Jahren bereits in der Anzeige grundsätzlich von der Bewerbung um ein Zimmer aus. So kam es, dass ich rund 25 WG‘s anschrieb und acht davon besichtigte, bis ich etwas Passendes fand. Nun freue ich mich auf das WG-Leben mit meinen beiden Mitbewohnerinnen, von denen eine ebenfalls Psychologie im ersten Semester studiert.
Einige Tage nach meinem Umzug lief ich zum ersten Mal von unserer Wohnung ins Zentrum. Und obwohl ich Bambergs wunderschöne Altstadt eigentlich kenne, war ich aufs Neue beeindruckt von den malerischen, verwinkelten Häusern und dem über der Stadt aufragenden Kaiserdom.
Ich finde die ersten Monate in einer neuen Stadt sind immer unglaublich spannend: Man lernt eine Stadt auf eine Art und Weise kennen, die eben nur möglich ist, wenn man dort wohnt. Am Anfang dauert alles unglaublich lange, selbst simple Dinge wie ein Wocheneinkauf nehmen oft viel Zeit in Anspruch, wenn man sich noch nicht auskennt. Gleichzeitig bedeutet eine neue Umgebung neue Bekanntschaften, neue Wege, neue Gewohnheiten. Und darauf freue ich mich.

Autor: Anna  |  Rubrik: studium  |  Oct 17, 2019

100 erste Tage an der Uni

Auf der Erstihütte

Mein Studienbeginn rückt immer näher und damit auch die ersten Einführungsveranstaltungen. In meiner Fachschaft der Politik- und Verwaltungswissenschaften ist es schon lange Tradition, dass es für die Erstsemester einen „Erstihof“ gibt. Dieser findet immer in einem kleinen Haus am Rand des Schwarzwaldes in einem sehr kleinen Dorf statt. Natürlich habe ich mich dort auch angemeldet, um schon mal die ersten, wichtigen Informationen zu bekommen und die ersten Grundsteine für mögliche Freundschaften und Lerngruppen zu legen. Ich war ganz schön angespannt, als ich zum Hof fuhr: Was erwartet mich? Werde ich Anschluss finden? Wie läuft das Programm ab? Auf dem Weg dorthin habe ich auch einen anderen „Ersti“ mitgenommen, mit dem ich mich auch gleich sehr gut verstanden habe. Als wir dort ankamen, wurden wir erst mal geschockt. Wir sollten einen Test schreiben. Es ging um ein mögliches Stipendium. Der Test war ganz schön kniffelig und ich konnte nicht mal die Hälfte der Fragen für mich zufriedenstellend beantworten. Zum Glück entpuppte sich der Test als Scherz unserer Tutoren, die letztes Jahr auf denselben Trick hereingefallen sind. Geleitet wurde dieser Hof von sechs Studierenden, die schon zwei Semester hinter sich hatten. Die Gruppe der „Erstis“ war gut durchmischt im Alter von 18 bis 25 Jahren. Nahezu alle waren sehr offen und man ist leicht ins Gespräch gekommen. Auch konnte man abends in geselliger Runde zusammensitzen und Spiele spielen, sich unterhalten oder zu aktueller Popmusik tanzen. Mir persönlich haben die zwei Tage, die wir dort gemeinsam verbracht haben, gut gefallen und ich glaube, mit ein paar Leuten werde ich bestimmt in Zukunft noch öfters etwas unternehmen oder zumindest zusammen lernen.

100 erste Tage an der Uni

Erste Woche

Mittlerweile bin ich fast seit einer Woche in Innsbruck, wo ich Translationswissenschaften studiere. Da mein Abiturzeugnis knapp älter als ein Jahr war, musste ich in der ersten Woche einen Sprachtest in Spanisch und Französisch machen. Die beiden dauerten jeweils 90 Minuten und fanden direkt hintereinander statt. Bereits einen Tag nach den Tests bekamen wir die Ergebnisse per E-Mail mitgeteilt. Zum Glück bestand ich. Von meinen Kommilitonen kenne ich bisher nur wenige, da keine Events für die Erstsemester organisiert wurden wie es in anderen Studiengängen der Fall war.
Zum Glück konnte ich einen Tag früher in das Wohnheimzimmer einziehen, das ich mit einem anderen Studenten aus Österreich teile. So konnte ich mir eine erneute Nacht im Hostel sparen. Das Zimmer ist groß und es gibt einen Schreibtisch und einen Schrank. Zu zweit teilen wir uns ein Bad. Ein bisschen ungeschickt ist, dass die Gemeinschaftsküche zwei Stöcke höher liegt. Somit kann man nicht bequem schnell etwas aus dem Kühlschrank holen oder einen Tee machen. Das ist nun das erste Mal für mich in einem Studentenwohnheim – zuvor wohnte ich in Frankreich und Spanien nur in WGs. Neu für mich war, dass das Leben meistens eher anonym ist und man die anderen Mitbewohner selten sieht. Der einzige Treffpunkt ist die Küche, die allerdings nicht von allen benutzt wird. An meinem dritten Tag fand ein Pizza-Stammtisch im Wohnheim statt. Dazu kamen sehr viele Leute und setzten sich in den Frühstückssaal des Heimes. Auch für mich hat es sich gelohnt, dorthin zu gehen, da ich lange mit ein paar Erasmus-Studenten reden konnte.

Autor: Tobias  |  Rubrik: studium  |  Oct 11, 2019
Autor: Tobias
Rubrik: studium
Oct 11, 2019