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100 erste Tage an der Uni

Modulwahl - ein Hauen und Stechen

Autor:

Rubrik:
studium

16.04.2009

Das neue Semester hat angefangen: auf ein neues Hauen und Stechen um einen Platz im gewünschten Modul. Geschichte oder Philosophie, Spanisch oder Italienisch, Klettern oder Fechten - alle sind sie überbelegt. Drei Module wollte ich belegen, zwei in Geschichte, eines in Philosophie, und einen Kurs in Spanisch. Zum Schluss hatte ich nur ein Geschichtsmodul und in ein zweites bin ich auch nur rein gekommen, da ich mich einfach in das Seminar gesetzt und auf der Anwesenheitsliste eingeschrieben habe.

Für Sprachkurse sollte man sich eines Morgens ab neun Uhr im Internet registrieren. Als ich fünf Minuten nach neun einen Spanischkurs belegen wollte, war der schon ausgebucht sowie noch zwei weitere - in einen Italienischkurs kam ich noch rein. Den konnte ich aber aufgrund des mir zugeteilten Geschichtsmoduls dann doch nicht belegen. Als ich zum Spracheninstitut ging, um mich von dem Kurs austragen zu lassen, sagte die Sekretärin zu mir, dass sich da einer der 90 Wartenden sehr freuen würde.

Im letzten Semester hatte ich das Glück, alle gewählten Module auch zugeteilt zu bekommen. Damals hatte es mich überrascht, wie verzweifelt manch ein Kommilitone sich zu der Menschentraube vor dem Büro der Restplatzvergabe gesellte und wie euphorisch manch einer, der dann doch Glück gehabt hatte, wieder von dannen zog. Restplatzvergabe - hier wird der Student zum Tier. Je stärker, je geschickter, desto besser. Hauptsache man kommt der Tür, hinter der sich alles entscheidet, besonders nahe. Ob das an anderen Unis in den Bachelorstudiengängen auch so ist?!

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