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100 erte Tage an der Uni

Studium mit Hochzeitsglocken?

In der letzten Zeit ist wirklich allerhand passiert: Mein Abi liegt ja jetzt schon etwas zurück, dennoch habe ich auf der Hochzeit meines Onkels ein nachträgliches Abiturgeschenk überreicht bekommen. Typisch! Ahnungslose Leute auf die Bühne zu holen und sich über ihr peinliches Herumgedruckse zu freuen, macht er gerne. Das Geschenk machte aber alles wieder wett: ein Gutschein für einen Wochenend-Trip nach Holland inklusive Shoppingtour!

Damit aber noch nicht genug. Entweder muss mich der Weihnachtsmann in diesem Jahr auf die „Ganz-besonders-artig-Liste" gesetzt haben oder er hat meine Geschenke über das ganze Jahr verteilt und zu Weihnachten liegt dann nur ein Kärtchen unter dem Baum mit der Aufschrift „Hier sollten deine Geschenke liegen, haha!" Denn wie es der Zufall so wollte, lernte ich auf der Hochzeitsfeier studierte BWLer kennen, die sehr erfolgreich mit der Marketingschiene gefahren sind beziehungsweise noch fahren. So konnte ich wertvolle Tipps, Tricks und Visitenkarten einheimsen. Ich müsse mich nur melden, hießt es, wenn ich ein Praktikum machen wolle. Wow, mit Praktikumsangeboten im Marketingbereich hätte ich auf einer Hochzeit nun wirklich nicht gerechnet!

Und erst recht nicht damit: Im Verlauf des Abends versammelten sich draußen alle unverheirateten Frauen hinter der Braut. Es waren nicht gerade wenige. Ich stellte mich in die letzte Reihe, denn ich hatte nicht vor, dem Strauß hinterher zu rennen. Gesagt, getan. Ich blieb stehen, aber der Brautstrauß flog mir direkt in die Arme! Studium mit Hochzeitsglocken?

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 25, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 25, 2009

100 erste Tage an der Uni

Love, Wedding, Music, Baby

In einem meiner letzen Blogs habe ich ja bereits angekündigt, dass in meiner Familie eine große mehrtägige Familienfeier anstand: die Hochzeit meines Onkels und seiner langjährigen Freundin. Endlich trauten sie sich!

Da meine ganze Familie und auch der Großteil des Freundeskreises meines Onkels sehr musikalisch ist, stand ein musikalisches Rahmenprogramm natürlich außer Frage. So lauschte die versammelte Hochzeitsgesellschaft gebannt den (selbstverständlich) romantisch angehauchten Klängen von Violine, Trompete, Klarinette, Saxophon, Horn, Flügel und mir - denn da ich sozusagen als Ausnahme in meiner Familie kein Instrument spiele, sondern singe, habe ich mich von meinem Opa auf dem Flügel zu DEM Liebeslied - „Eternal Flame" - begleiten lassen. Das unglaublich positive Feedback des Publikums haute mich glatt um: Nicht nur das Brautpaar hatte Tränen in den Augen. Selbst eher „coole" Gäste wischten sich verstohlen mit dem Taschentuch übers Gesicht. Ich war total gerührt!

Für die Feier am nächsten Tag hatten alle fest mit einer Zugabe gerechnet, doch ich musste sie enttäuschen - diesen Abend nahm ich mir „frei". Allerdings wurde mein „Urlaubstag" nicht wirklich akzeptiert, denn alle paar Minuten wollte man mich auf die Bühne schleifen. Meine Ausreden gingen mir langsam aus!

Und was ist das Ende vom Lied?

Ich solle doch bitte mit meinen Freunden eine Band gründen oder zumindest bei DSDS allen Leuten den Kopf verdrehen! Bis zum nächsten großen Live-Auftritt dann! (Zitatende)

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 22, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 22, 2009

100 erste Tage an der Uni

"Tadaaa?"- die Zweite

Was gab es in den letzten Tagen vor meinem Studiumsbeginn weiterhin an großen Ereignissen?

Unsere Freundesclique, die sich während der gemeinsamen Studienfahrt nach Italien vor über zwei Jahren (Tatsächlich! Es sind schon fast zweieinhalb Jahre!) gesucht und gefunden hat, beginnt sich nun langsam wieder voneinander zu entfernen. Hier ist aber nicht schwindende Sympathie der Grund, sondern unser weiterer Lebensweg - das Leben ruft uns!

Nicht alle bleiben hier in der Gegend, um zu studieren, den Zivildienst anzutreten oder vorerst ein wenig zu jobben. Nein, ab sofort ist beispielsweise auch Trier ein Favorit auf unserer aktuellen Ausflugsliste, denn schließlich wollen wir uns alle bemühen, weiterhin in regem Kontakt zu bleiben. Und da einer von uns sein Studium in ferner Zukunft in Trier antritt, werden wir natürlich, allein schon um seine neue eigene Wohnung einzuweihen, vorbei kommen. Mit diesem frohen Wiedersehensgedanken im Hinterkopf fällt es auf einer Abschiedsfeier also nicht allzu schwer, eine ausgelassene Stimmung zu bewahren.

Außerdem wird man sich ja spätestens zum gemeinsamen Geburtstag feiern treffen oder allerspätestens in der Weihnachtszeit, wenn das große Ehemaligentreffen unseres alten Alten Gyms stattfindet. Schließlich gehört man als Abiturient/in nun zu den Ehemaligen. Ich finde ja, dass „Ehemalige/r" irgendwie schon eher so klingt, als hätten wir alle vor hundert Jahren unseren Abschluss gemacht und würden uns nun gemeinsam im Schaukelstuhl wippend zum Socken stricken, Geschichten erzählen und Butterkekse essen treffen. Das wäre ja auch mal eine Idee ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 17, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 17, 2009