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100 erste Tage an der Uni

Erste Erfolgserlebnisse

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

22.10.2009

Jetzt habe ich die erste „richtige" Woche als Studentin hinter mir. Mein ABWL-Professor (Allgemeine Betriebswirtschaftslehre) hat am letzten Wochenende bereits Übungsaufgaben zum Download ins Netz gestellt, um zu prüfen, ob wir in seinen Vorlesungen nicht nur physisch, sondern auch mental anwesend waren: meine erste studentische Hausaufgabe sozusagen. Allerdings sollte ich wohl hinzufügen, dass die Bearbeitung dieser Aufgaben - im Gegensatz zu Schulzeiten - auf Freiwilligkeit beruht. Ich nutzte aber diese Gelegenheit, um mein neu erworbenes Wissen zu testen.

Wider Erwarten war die Aufgabenstellung verständlich formuliert: Ich wusste also, WAS in der Aufgabe gefordert war (Erfolgserlebnis Nr. 1).

Da ich während der Vorlesungen immer fleißig mitgeschrieben hatte, sollte mir auch die Lösung keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten: Ich wusste, WIE ich die Aufgabe lösen konnte (Erfolgserlebnis Nr. 2).

Lediglich ein Aufgabenteil bereitete mir Schwierigkeiten. Das lag aber nur daran, dass ich den gefragten „Leverage-Effekt" vorher noch nie gehört hatte. Woher denn auch? Ich hatte weder ein Wirtschaftsgymnasium besucht, noch hatte mein ABWL-Professor diesen Effekt in einer der Vorlesungen erwähnt. Ich ließ diesen Aufgabenteil also in der Hoffnung, dass ich ihn nächste Woche lösen könnte, aus.

Gestern hatte ich wieder ABWL. Mein Prof rechnete alle Aufgaben an der Tafel vor und je weiter wir voran kamen, desto mehr freute ich mich: Bis auf den Leverage-Teil hatte ich wirklich alle Aufgaben richtig (Erfolgserlebnis Nr. 3)!

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