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100 erste Tage an der Uni

Hausauf... was?!

Hausaufgaben – in der Schule sehr verhasst. Die meisten Schüler haben andere Prioritäten und verzichten gerne mal auf die Matheaufgaben oder Gedichtinterpretation. Dabei weiß doch jeder: „Übung macht den Meister“. So lautet jedenfalls die Devise der Lehrer. Und wie sieht es in Wahrheit aus? Sie haben Recht! Man wiederholt auf diese Weise nicht nur die Inhalte, sondern übt auch die Arbeitstechnik inklusive Motivation. Sollte man zumindest.

Szenenwechsel. Schauplatz: Studium.

Wohin sie auch sah, ihr Blick fiel auf die unendlich weite Wiese der Freiheit.

Was ich damit sagen will: Einige Professoren versehen uns Studis zwar mit Übungsaufgaben (manche benutzen sogar tatsächlich das Wort „Hausaufgaben“), aber die Pflicht zur Bearbeitung besteht nicht. Die Folge: Der Student neigt dazu, den Tag lieber mit etwas Schönerem als Bilanzaufstellungen zu verbringen. Bis schließlich der Tag kurz vor den Prüfungen kommt. Hektisch versucht der Student den immensen Berg an Übungsaufgaben systematisch abzuarbeiten, doch Faulheit zahlt sich aus. Falls er überhaupt etwas von dem ganzen „Fachchinesisch“ verstehen sollte, so benötigt er mindestens die doppelte Zeit, um annähernd zu einem sinnvoll formulierten Ergebnis zu kommen.

So möchte ich nicht enden! Unter meiner Studentenstory soll Happy End stehen. Also mache ich brav meine Aufgaben. Allerdings fällt es mir relativ schwer, mich nach der langen hausaufgabenfreien Zeit wieder an den Schreibtisch zu setzen. Aber spätestens am Wochenende raffe ich mich dazu auf, die aufgeschobenen Übungen abzuarbeiten. Jetzt weiß ich wieder, was Hausaufgaben sind …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 16, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 16, 2009

100 erste Tage an der Uni

Wiedersehen macht Freude

Am Wochenende war es endlich wieder so weit: Unsere „alte“ Italienclique, die sich während der elften Klasse auf der Studienfahrt nach Italien gebildet hatte und nach dem Abi in die weite Welt ausgeschwärmt war, traf sich zu einem großen Wiedersehens-Dinner in der Stadt, in der wir vor einiger Zeit unser Abitur gemacht hatten – sozusagen am Ursprung unserer zukünftigen Karrieren.

Natürlich gab es jede Menge Gesprächsstoff: Da jeder von uns nun etwas anderes anstrebt, hatte jeder seine eigene Geschichte parat. Es wurde ein sehr ausgelassener und lustiger Abend zwischen Riesengarnelen und Mousse au Chocolat. Der ganze Studiumsstress der vergangenen Tage (die Professoren waren offenbar seit neuem in Überhollaune) schien sich in Luft aufzulösen - Wellness im Turbogang. Und weil wir so guter Laune waren, wollten wir unserer alten Schule einen kleinen Besuch abstatten. Dazu zückten wir Papier und Stift und hinterließen unseren ehemaligen Lehrern einen lieben Gruß, das Ganze verzierten wir noch mit einigen Zitaten und Erinnerungen.

Irgendwie war es komisch, den Schulhof zu betreten, einen Brief in den Postkasten zu werfen und gleichzeitig zu wissen, dass wir ja leider nicht mitbekommen, wie die Lehrer auf diese Aktion reagieren werden, da wir nicht wie die anderen Schüler am Montag nach den Herbstferien zurück in die Klassenräume kehren würden.

Aber ich pflege zu sagen: Man sieht sich immer zweimal im Leben!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 12, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 12, 2009

100 erste Tage an der Uni

"Herzlichen Glückwunsch, Sie haben bestanden!"

Diesen Spruch durfte ich mir in der letzten Matheübungsvorlesung anhören, nachdem mein Professor die korrigierten Übungsklausuren ausgehändigt hatte. Leider war es ja nur eine Übungsklausur. Dabei hätte ich vor Freude sicherlich einen Freudentanz im Hörsaal veranstaltet, wenn es ums Ganze gegangen wäre. Immerhin scheitert die Hälfte der BWL-Studenten an Mathe, dicht gefolgt von Rechnungswesen.

So sah auch das Ergebnis der Übungsklausur aus: Von 80 Leuten wären fast 50 durchgefallen! Da ist es doch wirklich nicht verwunderlich, wenn die meisten die Einstellung „Hauptsache bestehen (= 4,0)“ haben und laut den Professoren angeblich „nicht genügend Ehrgeiz“ zeigen würden. Komisch, wirklich sehr komisch.

Überhaupt habe ich das Gefühl, dass das „Studium“ so etwas wie eine „Man-macht-alles-komplizierter-als-es-in-Wahrheit-ist-Welt“ ist. Aber vielleicht liegt es ja auch bloß daran, dass es etwas ganz anderes als Schule ist. Man muss sich nun seine Schienen selber legen und kann nicht einfach in den nächsten ICE steigen und gen Ziel rauschen.

Nehmen wir mal das Beispiel Mathe: Während man in der Schule zum Beispiel vier verschiedene Formeln auswendig lernen konnte (sollte, musste), hat man im Studium eine Ausgangsformel, aus der man sich alles ableiten und ganz kompliziert denken muss. Dazu fällt mir ein sehr bekannter Werbeslogan ein: „Ich liebe es!“

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 11, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 11, 2009