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100 erste Tage an der Uni

Zwischen Vanillekipferl und Matrizenrechnung

Was gibt es schöneres, als in der Vorweihnachtszeit zusammen mit Freunden in der warmen Stube zu sitzen, heißen Tee zu trinken, Weihnachtsgebäck zu knabbern und über Gott und die Welt zu reden?

Doch wie bereits im vergangenen Jahr kann ich mich in dieser Jahreszeit nicht komplett auf die faule Schulter legen: Lernen ist angesagt! Da ein paar Studienfreunde von mir aber ebenso wenig wie ich auf den angenehmen Teil der Adventszeit (siehe oben) verzichten wollen, haben wir beschlossen, die Arbeit mit Vergnügen zu verbinden. Anders ausgedrückt: Während unserer gemeinsamen Mathelernstunden kommen auch Plätzchen und Co. nicht zu kurz – ganz nach dem Motto: Gemeinsam stark dank tatkräftiger Unterstützung von Kokosmakronen and friends!

Und so treffen wir uns jeden Donnerstag vor der offiziellen Matheübungsvorlesung bei einer Freundin, um uns gemeinsam durch die Tücken des Aufgabenskripts zu kämpfen. Nur Übung macht den Meister, und unser Ziel steht bereits: Wir wollen die Matheprüfung bestenfalls natürlich gleich im ersten Anlauf meistern!

Wir sind jedoch nicht die einzigen, die ihr Ziel nun effizienter angehen. Wer nicht gerade mit Kommilitonen eine Mathelerngruppe gegründet hat, der nimmt Nachhilfestunden bei Studierenden aus einem höheren Semester. Andere wiederum haben gestern ihren Lernplan eingeweiht. Zumindest wurde das gestern mit großem Optimismus angekündigt, die Realität sieht ja aber meist anders aus.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 14, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 14, 2009

100 erste Tage an der Uni

Freitag, der 13. — die Zweite

Nach einigen Pleiten, Pech und Pannen stand meiner Gruppe und mir also noch ein Vortrag über „Regenerative Energie“ im Rahmen eines Seminars über Kommunikationskompetenz bevor. Aus sicherer Quelle hatten wir erfahren, dass einige Kommilitonen, die im Parallelseminar angemeldet sind, bereits an diesem Vorhaben gescheitert waren. Sie hatten somit die Chance auf einen der heiß begehrten Studienscheine und die entsprechenden Credit Points, die es als Anerkennung für eine erfolgreiche Teilnahme gab, verpasst.

Meine Gruppe und ich hofften natürlich, diesem Schicksal entgehen zu können. Und siehe da: Wenigstens ein Glückstreffer an diesem Unglückstag. Alles lief glatt und mein Seminarleiter sagte sogar noch am Ende zu mir: „Sie interessieren sich sehr für Technik nehme ich an, so leidenschaftlich und kompetent wie Sie das Laufwasserkraftwerk erklärt haben!“ Weit gefehlt! Physik war gleich das erste Fach, das ich in der Schule abgewählt hatte. Vielleicht sollte ich mich mit meinem Bluff-Talent als professionelle Poker-Spielerin versuchen.

Doch dem „Hoch“ folgten bald „Tiefs“, die wiederum von „Hochs“ durchmischt wurden – eine rasante Achterbahnfahrt oder ein durchaus chaotisches Wetter.

Auf dem Programm an diesem Abend stand DIE „Ultimative Erstie-Party“. Die Festzelte waren bereits aufgestellt und die Holzplanken, die sich als äußerst nützliche Brücken über Pfützen und Matschlöcher erwiesen, verlegt. Auch die Räume waren dekoriert und mit Turntables ausgestattet. Der Countdown lief: In drei Stunden sollte es losgehen ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 8, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 8, 2009

100 erste Tage an der Uni

Freitag der 13. — die Erste

Aberglaube – mit diesem Thema habe ich mich nie wirklich beschäftigt. Das heißt, ich zähle eigentlich nicht zu den Menschen, die sich eingeschüchtert in ihrem Haus verschanzen, nur weil eine schwarze Katze ihren Weg gekreuzt hat oder weil eben Freitag der 13. ist.

Im Gegenteil: Freitage gehören zu meinen Lieblingstagen, und ich hatte nicht vor, mir die Stimmung verderben zu lassen. Das sollte sich an diesem Tag jedoch als recht schwer entpuppen.

Alles fing damit an, dass ich vermeintlich „zu früh“ aufstand. Zwar riss mich mein Wecker pünktlich aus dem Schlaf, aber ein Blick auf meine Armbanduhr verriet mir, dass es immer noch knapp eine Stunde zu früh war! Na toll. Nun war ich schon wach, also konnte ich auch aufstehen. Am Frühstückstisch angekommen, fiel mir als erstes die Küchenuhr auf. Sie zeigte dieselbe Uhrzeit an wie mein Wecker. Fazit: Meine Armbanduhr war stehen geblieben.

Vor meinem Kommunikationskompetenzseminar kümmerte ich mich also zunächst darum, dass meine Uhr eine neue Batterie erhielt.

Meine Gruppenpartner warteten bereits in der Mensa auf mich, als ich pitschnass (es regnete wie sieben Tage Regen) an der FH eintrudelte. Sie hatten schon damit angefangen, die Flipcharts zu gestalten, die wir zirka drei Stunden später in einem Vortrag über Regenerative Energie präsentieren würden.

Ich erzählte ihnen von meiner „Pechsammlung“.

„Heute ist ja auch Freitag der 13.!“, hieß es lachend. Ehrlich – das wurde mir erst so wirklich in diesem Moment bewusst. Na, dann würde unser Vortrag bestimmt das i-Tüpfelchen des Ganzen werden ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 2, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 2, 2009