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100 erste Tage an der Uni

Freitag der 13. — die Erste

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

02.12.2009

Aberglaube – mit diesem Thema habe ich mich nie wirklich beschäftigt. Das heißt, ich zähle eigentlich nicht zu den Menschen, die sich eingeschüchtert in ihrem Haus verschanzen, nur weil eine schwarze Katze ihren Weg gekreuzt hat oder weil eben Freitag der 13. ist.

Im Gegenteil: Freitage gehören zu meinen Lieblingstagen, und ich hatte nicht vor, mir die Stimmung verderben zu lassen. Das sollte sich an diesem Tag jedoch als recht schwer entpuppen.

Alles fing damit an, dass ich vermeintlich „zu früh“ aufstand. Zwar riss mich mein Wecker pünktlich aus dem Schlaf, aber ein Blick auf meine Armbanduhr verriet mir, dass es immer noch knapp eine Stunde zu früh war! Na toll. Nun war ich schon wach, also konnte ich auch aufstehen. Am Frühstückstisch angekommen, fiel mir als erstes die Küchenuhr auf. Sie zeigte dieselbe Uhrzeit an wie mein Wecker. Fazit: Meine Armbanduhr war stehen geblieben.

Vor meinem Kommunikationskompetenzseminar kümmerte ich mich also zunächst darum, dass meine Uhr eine neue Batterie erhielt.

Meine Gruppenpartner warteten bereits in der Mensa auf mich, als ich pitschnass (es regnete wie sieben Tage Regen) an der FH eintrudelte. Sie hatten schon damit angefangen, die Flipcharts zu gestalten, die wir zirka drei Stunden später in einem Vortrag über Regenerative Energie präsentieren würden.

Ich erzählte ihnen von meiner „Pechsammlung“.

„Heute ist ja auch Freitag der 13.!“, hieß es lachend. Ehrlich – das wurde mir erst so wirklich in diesem Moment bewusst. Na, dann würde unser Vortrag bestimmt das i-Tüpfelchen des Ganzen werden ...

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