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100 erste Tage an der Uni

Die Fata Morgana

O mein Gott! Gestern war der Tag der Aufklärung: Nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem Lieblingscafé machte ich mich zusammen mit meiner Freundin auf den Weg zu unserer alten Schule. Wir hatten uns mit unserem ehemaligen Oberstufenleiter zur Abiklausuren-Einsicht verabredet.

Ich könnte mich jetzt noch wegschmeißen vor Lachen: Einige meiner Formulierungen sind absolut Oscarreif! Wir hatten viel Spaß mit unseren Klausuren. Und ehrlich gesagt hatte ich schon ein wenig „Fachweh“: Als ich so meine Lateinklausur in den Händen hielt, musste ich an die vielen lustigen Stunden unserer kleinen „Latein-Gang“ denken – wir waren gerade mal 15 Leute.

Im Studium gibt es so etwas leider nicht. Bevor ich hier aber noch sentimental werde, erzähle ich die Geschichte lieber mal weiter. Mein Tag hatte nämlich noch einige weitere Überraschungen für mich parat. Betreff: die Prüfungsergebnisse meiner Kommunikationskompetenz-, Mathe- und Rechnungswesenklausuren.

Mit einigen Minuten „Im-Schnee-Festfrieren“ (das Schneechaos legte wieder einmal den kompletten Verkehr lahm) kam ich endlich an der FH an. Es war echt komisch: Einerseits wollte ich wissen, wie ich abgeschnitten hatte, aber andererseits hatte ich auch Angst vor einer 5,0. Ich fühlte mich wie Dr. Jeckyll and Mr. Hyde, als ich die Eingangstür öffnete und geradewegs auf die Prüfungsergebnisse zusteuerte. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich meine Matrikelnummer gefunden hatte. Die Ergebnisse hauten mich aber allesamt aus den Socken: Ich hatte alles bestanden und dann noch so viel besser als erwartet. Ich schaute zur Sicherheit dreimal nach, aber es war keine Fata Morgana. Unglaublich!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Feb 4, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Feb 4, 2010

100 erste Tage an der Uni

Shakespeare für Nervöse

Der erste Schwung Klausuren ist nun passé. Die letzten Wochen waren alles andere als Zucker schlecken: Üben, lernen, büffeln und pauken standen auf meiner Tagesliste ganz weit oben. Klingt anstrengend – war es auch. Doch was tut man nicht alles, um die Studienprüfungen gleich im ersten Anlauf zu bestehen. Da sieht man sich tatsächlich freiwillig gewisse Fernsehreportagen an, bei denen man sonst „im Normalfall“ schon hundertmal weitergezappt hätte. Aber was sein muss, muss sein.

Jetzt gönne ich mir jedenfalls erst einmal eine kleine Auszeit von der ganzen Lernerei. Es warten nämlich noch zwei lernintensive Prüfungen auf mich.

Ein „Reload Programm“ MUSS allerdings sein. Bücher und Lernmappen werden für einige Zeit in die hinterste Ecke verbannt, der Schreibtisch von der „Lernlast“ befreit und Gedanken zu den Themen „Unternehmensführung“ und „Protektionismus“ einfach ausgetauscht, denn: Ich verreise!

Und zwar geht’s erst für ein paar Tage nach Köln und später noch für ein Wochenende nach Holland. Mission: Nur das, aber auch wirklich NUR das tun, auf das ich in jenem Moment die meiste Lust verspüre.

So und jetzt werde ich erst einmal meinen Koffer packen. Allein schon diese „Prozedur“ sorgt für Glückshormonausstoß10!

Andererseits kann ich mich ablenken, soviel ich will, die Nervosität lässt sich einfach nicht ausschalten: „Bestanden oder nicht bestanden, das ist hier Frage ...“

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Feb 1, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Feb 1, 2010

100 erste Tage an der Uni

120 Minuten Mathe

Heute war der erste Tag der Tage. Die sagenumwobene Matheklausur wollte beziehungsweise MUSSTE geschrieben werden.

Nach einem ausgedehnten Powerfrühstück machte ich mich langsam auf den Weg zur FH. Der groß angekündigte Eisregen hatte Gott sei Dank nicht eingesetzt. Dabei hatte ich mir am Abend zuvor noch Sorgen gemacht: Was passiert, wenn die Wetterlage tatsächlich so katastrophal ist? Was soll ich machen, wenn ich als „Landei“ keine Möglichkeit habe, heil und sicher in die Stadt zu kommen? Würde das automatisch die Konsequenz „Nicht bestanden“ für mich haben? Ein „Fehlschuss“ für Nichterscheinen aufgrund des Wetters?

Daran wollte ich gar nicht denken. Ich war auch unglaublich erleichtert, als ich endlich mit den anderen Jungs und Mädels vor dem Prüfungsraum stand. Die ganze Situation erinnerte mich stark an die Abiklausuren im letzten Jahr: Man machte sich gegenseitig Mut, wünschte sich viel Glück und dann war wieder jeder auf sich allein gestellt.

In Anbetracht der knapp bemessenen Zeit blieb leider nicht viel Raum für ausschweifende Überlegungen oder gewissenhafte Ergebnisüberprüfung: „Nicht kleckern, klotzen!“ lautete die Devise.

Mein Fazit: Ich habe zwar aufgabentechnisch alles geschafft, was ich schaffen musste. Ob es allerdings punktemäßig reicht, werde ich wohl erst Mitte Februar erfahren...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jan 26, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jan 26, 2010