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100 erste Tage an der Uni

Der "Bücherwurm"

Du machst deinem Namen alle Ehre. Bücher sind dein Leben. Wenn man all die Bücher, die du in deinem Leben gelesen hast, aneinanderreihen würde, dann könntest du locker einmal um die Welt spazieren.

Schon in der Grundschule staunten alle über dein Lesepensum. Oft traf man dich bei der Stadtbücherei, wo du dir regelmäßig „Nachschub“ besorgt hast. Mit heranwachsendem Alter ist auch dein persönliches Repertoire an Büchern beachtlich gewachsen. In deinem Studiengang hast du schon lange vor den anderen die Lektüreempfehlungen und das Zusatzmaterial durchgearbeitet. Du saugst die Informationen wie ein Ameisenbär auf und bist unter deinen Kommilitonen deshalb auch als „wandelndes Lexikon“ bekannt. Gelegentlich kommt es sogar vor, dass deine Professoren noch so Einiges von dir lernen können – das kommt je nach Prof mal mehr, mal weniger gut an.

Dennoch versteckst du dich nicht hinter deinem riesigen Allgemeinwissen, das du nach deinen Vormittagsvorlesungen nicht nur in der Campusbibliothek erweiterst, und bist ein/e sehr gefragte/r Nachhilfelehrer/in – besonders kurz vor den Prüfungen. Gerne bist du geneigt, dein Wissen zu teilen und die anderen heil durch die Prüfungen zu bringen. Du selbst machst dir da keine großen Gedanken, schließlich bist du allzeit bereit und würdest sogar eine unangekündigte Klausur im Einser-Bereich bestehen.

Am Wochenende mauserst du dich dann zum ansehnlichen Party-Schmetterling. Wer denkt, dass „Bücherwürmer“ bloß in verstaubten Bibliotheken abhängen, der kennt dich nicht: Du verkörperst regelrecht das Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Ehrgeizig, wissbegierig und hilfsbereit – du bist ein absoluter Musterstudent.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 15, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 15, 2010

100 erste Tage an der Uni

Der "Partystarter"

Du machst keinen Hehl aus deiner Lebenseinstellung „Man lebt nur einmal“, und gerade deshalb sollte man das Studentenleben auch gebührend feiern. Wo wir bei deinem absoluten Must-have wären, deiner Sonne im Sommer sozusagen: Es vergeht kein Wochenende, an dem du nicht mindestens einmal so richtig auf die Partypauke haust. Auch unter der Woche bist du gerne mal (natürlich nur) in der angesagtesten Partyszene unterwegs.

Aus diesem Grund hast du dir deine Vorlesungen auch vorausschauend möglichst auf die Nachmittage gelegt. Schließlich braucht der Kater genügend Auslauf. Von deinen Kommilitonen erntest du nicht selten eine Mischung aus Bewunderung, belehrendem Kopfschütteln und abwertenden Blicken. „Krass Alter, du warst gestern sowas von voll und schleppst dich trotzdem heut in die Uni?!“ oder „Du solltest mal darüber nachdenken, ob du dich für die richtige Priorität entschieden hast.“ und „Boah, wo hast du dich denn wieder rumgetrieben?! Mach dich mal frisch!“ sind nur eine kleine Auswahl an gut gemeinten Ratschlägen.

Als „Partystarter“ lebst du meist mit Gleichgesinnten in DER Party-WG überhaupt. Das Frühstück gerne mal auslassend gehörst du zu den Stammkunden des Dönerladens um die Ecke, dem besten Pizzaservice der Stadt und natürlich der Mensa.

Ach, war da nicht noch etwas? Stimmt. Lernen. Prüfungen. Zeitfehlinvestition, deshalb wendest du vornehmlich das Minimalprinzip an.

Verplant, unterhaltsam und easy-going – so bist du allseits bekannt.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 11, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 11, 2010

100 erste Tage an der Uni

Der "Nachtbüffler"

Lange schlafen und erst am späten Vormittag aufstehen. Von wegen „Früher Vogel fängt den Wurm“! Du ziehst es vor, den Tag völlig ausgeschlafen zu starten, sofern es sich denn mit deinen Vorlesungszeiten vereinbaren lässt.

Und was machst du den ganzen lieben langen Tag über? Entweder hockst du im Hörsaal und hörst brav dem Dozenten beziehungsweise weniger brav deinem Sitznachbarn zu oder du bewältigst deinen meist nicht gerade stressfreien Nebenjob.

Außer eines ausgiebigen XXL-Frühstücks und kleinen Snacks (am liebsten Schokoriegel) kommst du daher bis zum Abend auch nicht wirklich zum Essen. Dafür gönnst du dir nach deinem Feierabend auch mal ein eher aufwändigeres Mahl – je nach „Restkapazität“. Mal schiebst du dir aber auch einfach nur deine Lieblingstiefkühlpizza in den Ofen.

Hauptsache Energiereserven auftanken, schließlich steht dir noch lange Nacht bevor, denn dies ist die Zeit, in der du zu Höchstleistungen auffährst. Du machst die Nacht zum Tag und arbeitest dich Stück für Stück durch komplexe Themen und komplizierte Rechnungen. Allerdings kommt es öfter mal vor, dass du den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst. Aber du kennst deine Retter in der Not, die meist ebenfalls wie du auch noch nach Geisterstunde erreichbar sind. Nachtaktiv, risikofreudig und schnell reizbar – das sind die drei Attribute, mit denen dich deine Mutter wohl am ehesten beschreiben würde.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 8, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 8, 2010