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100 erste Tage an der Uni

Verplant trotz Plan (2)

Nach einer „aufbauenden“ Horoskopvorhersage kurz vor meiner VWL-Klausur wartete ich also mit einigen anderen im Flur auf den Aufsichtsleiter. Der Raum war aber anscheinend schon offen und so suchte ich mir mit einem Kommilitonen einen Platz und begann all meine Sachen, die ich für die Klausur brauchte, vor mir aufzubauen. Eine viertel Stunde später kam auch endlich der Aufsichtsleiter und verteilte die Klausuren. „Noch jemand ohne Fahrschein?“, fragte er schließlich. Allerdings!!! Und zwar ich – ich war im falschen Raum gelandet.

Wie sich herausstellte, war ich blindlings einem Kommilitonen gefolgt, der aufgrund seines Nachnamens in einem anderen Raum schreiben sollte. Ich hatte seinen Nachnamen aber mit einem anderen verwechselt. Toll, typisch ich mal wieder.

Jetzt hatte ich also schon knapp zehn Minuten kostbare Zeit verloren.

Um weitere Zeit zu sparen, packte ich meine vorher schön säuberlich aufgebahrten Sachen aber nicht zurück in meine Tasche, sondern stapelte alles auf meinen Armen. Ich hatte nicht einmal mehr einen Finger frei, um den Zettel in die Hand zu nehmen, den mir der Aufsichtsleiter netterweise in die Hand drücken wollte. „Hier steht in welchem Raum Sie schreiben!“

Fortsetzung folgt...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 26, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 26, 2010

Studium

Verplant trotz Plan (1)

Mein Tag hatte eigentlich ganz gut angefangen: Ich hatte ausgiebig gefrühstückt und mir den neuesten Klatsch und Tratsch im Frühstücksfernsehen angesehen. Heute sollte ich eine von insgesamt zwei ausstehenden Prüfungen schreiben. Ich fühlte mich gut vorbereitet und war auch keine Spur aufgeregt. Am Abend zuvor hatte ich bereits meine Tasche mit allen wichtigen Unterlagen gepackt: Studentenausweis, Federtasche etc. Natürlich hatte ich mich auch rechtzeitig mit der Raumplanung befasst: Ich wusste, in welchem Raum ich schreiben und wie ich (am besten) dorthin kommen würde.

Im Fernsehen war nun „Horoskopzeit“ angesagt. Um eins vorab klar zu stellen: Ich gehöre zu der Sorte Menschen, die zwar an so etwas nicht glauben, sich aber der Unterhaltung zuliebe solche Dinge anhören. Oft ist es auch recht amüsant. Wenn hinterher sogar doch das eine oder andere stimmt, ist es umso lustiger.

Die Sterne hatten für mich an diesem Tag folgendes in petto: Gehen Sie nichts überstürzt an. Sie neigen heute dazu, unkonzentriert zu sein und voreilige Entscheidungen zu treffen ...

Ach ja, welch aufbauende Worte so kurz vor der Klausur. Mit einem Lächeln schaltete ich den Fernseher aus und fuhr zur FH.

To be continued...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 22, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 22, 2010

100 erste Tage an der Uni

Der "Egalomat"

Wie es der Name schon verrät, legst du nicht besonders großen Wert auf „feste Strukturen“, du lebst lieber (spontan) in den Tag hinein. Falls du deinen Wecker überhörst und erst nach dem Mittag zu den Vorlesungen erscheinst, kratzt es dich nicht wirklich. Ist ja auch egal: Sofern keine Klausuren unmittelbar bevorstehen, ist doch alles nur halb so wild.

Und auch wenn die Prüfungszeit kurz bevorstehen sollte: Du verlässt dich auf dein Skript, das bei dir irgendwo noch relativ „unbenutzt“ in irgendeiner Schublade kauert. Dort wird ja wohl alles Wichtige drinstehen. Deshalb bist du auch die Ruhe selbst und gönnst dir öfter mal ein paar freie Tage. Das Studentenleben kann ja so schön sein, man sollte jede Sekunde davon genießen, schließlich steht einem der knallharte Alltag im Berufsleben noch früh genug bevor: „Wer früher klotzt, ist schneller fix und foxi!“

Mit dieser Einstellung bist du eindeutig der Schrecken aller Professoren. Falls du für eine Klausur lernst, dann nach dem Minimum-Prinzip: mit minimalem Aufwand die Klausur (gerade so) bestehen. Dank dieser Strategie haben die Professoren natürlich einiges mehr zu korrigieren und den Glauben an die motivierte Elite von morgen wahrscheinlich schon verloren.

Aber dennoch: Du bist mit deiner „Egal-Masche“ bisher ziemlich weit gekommen und neugierig, wie weit du damit noch kommen wirst. Chaotisch, spontan und direkt: Du ziehst dein Ding durch.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 18, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 18, 2010