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100 erste Tage an der Uni

Hieroglyphen und Fachchinesisch

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

14.05.2010

Nein, ich studiere NICHT Sprachwissenschaften und habe auch NICHT Archäologie als Nebenfach. Das Hendiadyoin (hurra, aus dem Lateinunterricht in der Schule ist doch so manches hängen geblieben) aus der Überschrift bezieht sich auf mein neuestes „Lieblingsfach“: Investition und Finanzierung. Jede Vorlesung ist eine regelrechte Irrfahrt im Superlabyrinth. Es wimmelt nur so von vermeintlichen Zahlenirrwegen. Wer die falsche Abzweigung nimmt, steht am Ende vor einer Wand. Doch mit dem Kopf durch diese Wand zu wollen, wäre wenig sinnvoll. Stures Auswendiglernen bringt einen leider auch nicht zum Ziel.

Wirft man einen Blick ins Skript oder in die Formelsammlung oder versucht man, die Hieroglyphen an der Tafel zu verstehen, dann ist die Verzweiflung oft nicht weit. Ein „Rundumblick“ im Hörsaal während der Vorlesung bringt die Wahrheit an den Tag: unzählige Fragezeichen in noch fragendere Gesichter – soweit das Auge reicht.

Was also tun? Eine sehr gute Frage! Meine Empfehlung: Lieber doch mal den Montagabend für ein, zwei Stunden in der FH opfern und am Investitions- und Finanzierungstutorium teilnehmen, auch wenn die absolute Lieblingsserie dafür ohne einen auskommen muss.

Wozu gibt es schließlich DVD-Recorder …

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