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100 erste Tage an der Uni

Fußballfieber

Die WM ist in vollem Gange. Die ganze Welt scheint Kopf zu stehen. Auf der Arbeit wird früher Feierabend gemacht, bei den Schülern fällt die letzte Stunde aus und die Studenten lassen so manche Vorlesung sausen. Alles „nur“, weil das Runde ins Eckige muss.

Blöd nur, dass gerade jetzt auch die heiße Phase vor den Klausuren beginnt. Da sind wir Frauen doch klar im Vorteil: So nutze ich meine Multitasking-Fähigkeit dazu, gleichzeitig Statistikaufgaben zu rechnen und bestimmte Mannschaften anzufeuern. Natürlich mache ich es nicht immer so. Allerdings bin ich da bei weitem nicht die einzige. Viele meiner Kommilitonen können sich einfach nicht von der WM lösen und MÜSSEN sich sozusagen auf den Public Viewing-Plätzen tummeln. Dann wird eben die eine oder andere Nacht durchgelernt, um die „versäumten“ Stunden nachzuholen.

Nach dem letzten Deutschlandspiel ist sogar die erste Vorlesung am nächsten Morgen „zufälligerweise“ ausgefallen. Es gibt also auch unter den Profs eingefleischte Fußballfans. Dann kann man ja nur hoffen, dass sich die volksweite Schwänzerei auch lohnt: Also Jungs, ganz Deutschland steht hinter euch. Holt den Cup nach Hause! Germany for World Champion!

 

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jun 29, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jun 29, 2010

100 erste Tage an der Uni

Jahrestag

So, bald ist es soweit: Die FH und ich feiern unseren Jahrestag. In nur wenigen Wochen führen wir eine bereits einjährige Beziehung, die hoffentlich noch ein wenig länger andauern wird. Seit einem Jahr Abi. Seit einem Jahr keine Schülerin mehr. Seit einem Jahr Studentin.

Wie sich das anfühlt? Irgendwie komisch. Denn eigentlich ist ein Jahr eine relativ lange Zeitspanne. Mir kommt es allerdings überhaupt nicht so vor. Ich habe mir schon überlegt, woran das liegen könnte und bin auf zwei Möglichkeiten gekommen: Entweder sind meine Erinnerungen an meine alte Schule sehr präsent und es wirkt alles noch so vertraut. Wenn ich dort vorbeifahre, kommt es mir vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich in der siebten Klasse auf dem Weg zu einem Biotest die Treppe heruntergefallen bin, weil ich einen letzten Blick auf die verschiedenen Arten von Spinnennetzen werfen wollte und dazu praktisch wie „Jacqueline-guckt-ins-Bioheft“ durch den Flur gewandert bin. Oder es liegt daran, dass das Studium einfach nur äußerst stressig ist – vor allem jetzt im zweiten Semester. Ich habe schon öfter beobachtet, dass man bei Freizeitentzug und Zeitdruck das Gefühl hat, dass einem die Zeit unter den Fingern davon rinnt.

An dieser Stelle möchte ich meine liebe Oma zitieren, die vor kurzem meinte: „Ich habe gehört, dass das Leben kein Wunschkonzert sei.“ Wo sie Recht hat, da hat sie Recht. Wenn das Leben ein Wunschkonzert wäre, dann würde ich jetzt draußen in der Sonne liegen und faulenzen. Aber stattdessen bin ich gezwungen, den lieben Büffeln der Gattung der Prüfungsstoffler einen Besuch im Skripte-Zoo abzustatten und sie mit ihrem Lieblingsfutter, nämlich komplizierten Funktionen und Definitionen, zu füttern.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jun 21, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jun 21, 2010

100 erste Tage an der Uni

Ein Praktikum der etwas anderen Art

A wie „andere Art“ oder „Aktienmarkt“. Ich hatte noch nie auch nur das kleinste bisschen Interesse für das Börsenleben. Hektik, Chaos, Zusammenbrüche – es gibt eine Vielzahl an Faktoren, die meinen Standpunkt begründen. Doch nun kann ich mich der Welt der dramatischen Spekulationskurse nicht weiter entziehen: Ich mache ein Praktikum an der Börse. Ein Praktikum der etwas anderen Art.

Denn ich sitze nicht in Frankfurt, sondern im Hörsaal auf meinem Campus. Mein Prof für Investition und Finanzierung ist ein erfahrener Börsenexperte und versucht, uns jeden Dienstag für drei Stunden den Aktienmarkt näher zu bringen. Zu seiner Enttäuschung musste er feststellen, dass dieses Gebiet für den Großteil der Anwesenden absolutes Neuland oder auch „St. Nimmerleins-Land“ ist. Ich bin ein Paradebeispiel dafür.

Was macht mein Prof also? Richtig, neben den allgemeinen Grundlagen lehrt er uns Tipps und Tricks, die unsererseits für strahlende Gesichter an der Börse sorgen sollen. Die Aktionärsausbildung hat also begonnen. Ob ich aber tatsächlich in (naher) Zukunft über meinen Schatten springen, mich in die Höhle des Löwen, den Aktienmarkt wagen und mit Aktien handeln werde, dass bleibt abzuwarten. Mein „Praktikum“ endet im Juli mit der Klausur – vielleicht leistet das Prüfungsergebnis ja dann entsprechende Überzeugungsarbeit …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jun 14, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jun 14, 2010