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100 erste Tage an der Uni

Gelb vor Neid

In diesem Jahr hat auch mein Bruder die Schule beendet. Nun macht er ein Freiwilliges Soziales Jahr im Krankenhaus. Er wurde der Unfallchirurgie zugeteilt. Ehrlich gesagt beneide ich ihn darum: Die Erfahrungen, die er machen wird, würden mich schon sehr interessieren.

Ihn erwarten sicherlich viele spannende Fälle. Er wird auf die unterschiedlichsten Menschen treffen. Und doch verbindet mein Bruder alle auf eine grundlegende Art und Weise: Er begleitet sie auf ihrem Weg der Genesung. Er wird sie pflegen, ihnen Gesellschaft leisten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Unfallchirurgie. Das bedeutet viel Blut, komplizierte Frakturen und unschöne Wunden – Dinge, um die ich meinen Bruder hinsichtlich der optischen Nähe nicht unbedingt beneide. Ich glaube, dass ich mir nicht ohne weiteres bestimmte Verletzungen ansehen könnte …

Mein Bruder mag da nicht so zimperlich sein. Und trotzdem würde ich zu gern einmal Mäuschen spielen und ihn heimlich begleiten: Mein kleiner Bruder ist plötzlich so schnell erwachsen geworden. Er macht seine ersten Schritte in Richtung Arbeitswelt. Ich bin unglaublich gespannt, was er die nächsten Monate alles zu berichten hat.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 16, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 16, 2010

100 erste Tage an der Uni

Europareise XS

„Was hast du denn so für deine Semesterferien geplant?“

„Ich mache eine kleine Europareise!“

„Wow, nicht schlecht!“

Oh ja, in der Tat. Auch wenn es nur drei Länder sind. Es wird sicherlich eine wunderschöne Reise durch Italien, Frankreich und Holland.

Die erste Station (Italien) habe ich nun hinter mir. Seit drei Tagen bin wieder zu Hause. Aber eigentlich nur, um meinen Kofferinhalt zu wechseln: Die Bikinis und Strandoutfits werden gegen mondäne Ausgehvariationen für Paris ausgetauscht. Paris. Dort wollte ich schon immer mal hin. Die Stadt der Liebe und der Mode. Genau das richtige für eine modebegeisterte Romantikerin wie mich. Ich bin auch schon sehr gespannt, wie viel von meinem Schulfranzösisch hängen geblieben ist. Frankreich ist also Station Nummer zwei.

Meine dritte und letzte Station wird Holland sein. Ich war schon einmal vor zwei Jahren dort und habe das Land der Tulpen und leckeren Käsesorten sofort in mein Herz geschlossen. Ich war von Anfang an von der Architektur und der lässigen Lebensweise der Holländer begeistert. Die Freundlichkeit und das Lächeln waren echt und nicht wie in so manch anderen Ländern aufgesetzt, um den Touristen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Mir haben die gemütlich alten Fahrräder sogar so gut gefallen, dass ich mir zu Hause gleich ein echtes Hollandrad mit antiker Fahrradklingel zugelegt habe.

Mal sehen, was in diesem Jahr auf meiner „Favourite List“ stehen wird …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 10, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 10, 2010

100 erste Tage an der Uni

Ein typischer Semesterferientag

8.00 Uhr

Mein lieber Nachbar hat soeben beschlossen, die gesamte Nachbarschaft mit einem unvergesslichen Konzert voller Akkubohrerklänge und Hammerschläge zu erfreuen.

Leider hat er wohl entweder nicht auf die Uhr geschaut oder es interessiert ihn einfach nicht. Ich jedenfalls habe mich ganz und gar nicht gefreut. Da ich morgen bereits um vier Uhr nachts aufstehen muss, um meinen Flieger nach Paris zu erwischen, wollte ich heute eigentlich noch einmal gaaaanz laaaaaaange ausschlafen. Tja, zu früh gefreut.

Stattdessen bin ich also gezwungenermaßen in aller Herrgottsfrühe (jedenfalls zu früh für FERIEN) aufgestanden und habe tatsächlich als erstes den Geschirrspüler ausgeräumt. Wahrscheinlich eine Nebenwirkung der alternativen Weckmethode. Danach habe ich mir jedoch ein gemütliches Frühstück vor dem Fernseher (wozu gibt es schließlich Frühstücksfernsehen) gegönnt. Eigentlich wollte ich lieber auf der Terrasse frühstücken. Aber wie es der Zufall (oder das Schicksal) wollte, regnete es. Welch motivierender Start in den Tag!

Wenigstens konnte EIN Erfolgserlebnis mein müdes Gemüt erheitern: Ich habe inmitten meines geordneten Papierchaosstapels einen verloren geglaubten Frisörgutschein wieder gefunden!

Das hieß: Raus aus dem Schlafanzug, rein in die Jeans und ab zum Figaro. So ein bisschen Wellness kann man immer gebrauchen …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 3, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 3, 2010