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100 erste Tage an der Uni

Ein typischer Semesterferientag

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
studium

03.08.2010

8.00 Uhr

Mein lieber Nachbar hat soeben beschlossen, die gesamte Nachbarschaft mit einem unvergesslichen Konzert voller Akkubohrerklänge und Hammerschläge zu erfreuen.

Leider hat er wohl entweder nicht auf die Uhr geschaut oder es interessiert ihn einfach nicht. Ich jedenfalls habe mich ganz und gar nicht gefreut. Da ich morgen bereits um vier Uhr nachts aufstehen muss, um meinen Flieger nach Paris zu erwischen, wollte ich heute eigentlich noch einmal gaaaanz laaaaaaange ausschlafen. Tja, zu früh gefreut.

Stattdessen bin ich also gezwungenermaßen in aller Herrgottsfrühe (jedenfalls zu früh für FERIEN) aufgestanden und habe tatsächlich als erstes den Geschirrspüler ausgeräumt. Wahrscheinlich eine Nebenwirkung der alternativen Weckmethode. Danach habe ich mir jedoch ein gemütliches Frühstück vor dem Fernseher (wozu gibt es schließlich Frühstücksfernsehen) gegönnt. Eigentlich wollte ich lieber auf der Terrasse frühstücken. Aber wie es der Zufall (oder das Schicksal) wollte, regnete es. Welch motivierender Start in den Tag!

Wenigstens konnte EIN Erfolgserlebnis mein müdes Gemüt erheitern: Ich habe inmitten meines geordneten Papierchaosstapels einen verloren geglaubten Frisörgutschein wieder gefunden!

Das hieß: Raus aus dem Schlafanzug, rein in die Jeans und ab zum Figaro. So ein bisschen Wellness kann man immer gebrauchen …

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