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100 erste Tage an der Uni

Ein BWL-Märchen

„Papierlein, Papierlein, weiß und groß, was erwartet mich im dritten Semester bloß?“

Ob alles wie im Märchen sein wird, wird sich zeigen. Ich für meinen Teil würde mir jedenfalls ein märchenhaftes Happy End wünschen. Doch momentan gleichen die neuen Studienfächer eher dem geheimnisvollen dunklen Wald aus „Hänsel und Gretel“.

Da stellt sich doch die Frage: Wer wird mich sicher durch ihn hindurch führen? Vorbei am rauschenden Personalwirtschaftsfluss, durch das pieksende Bilanzen- und Steuern-Dickicht, über den Wirtschaftsprivatrecht 2-Hügel und die innerbetriebliche Informationsverarbeitungswiese entlang am Management-Case-Studies-Pfad? Mein sympathischer Begleiter natürlich: Mr. Marketing. Er wird mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auf ihn ist Verlass.

Ganz wichtig: In jedem Märchen ist eine Moral versteckt. Also muss es auch eine in diesem marketingorientierten BWL-Märchen geben:

„Und die Moral von der Geschicht:

Schönreden gilt nicht!

Drum will ich dir eines raten:

Ersetze Worte durch Taten

und scheue weder Mut noch Fleiß,

denn so wirst du noch als alter Greis,

deinen Enkeln – und Urenkeln auch vielleicht –

erzählen können, was du Großartiges in deinem Leben hast erreicht.“

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Sep 6, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Sep 6, 2010

100 erste Tage an der Uni

Grüezi aus Büffeltanien

Nein, ich bin nicht unter die Büffelzüchter gegangen und habe es auch in nächster Zeit nicht vor. Ich wurde zur Ehrenbürgerin der kleinen Provinz der fleißigen Büffler, Büffeltanien, ernannt. Den Anstoß gab ein ungewöhnliches Quartett aus Klausury County, nämlich Mr. Statistik, Mr. Wirtschaftsprivatrecht, Mr. Rechnungswesen und Mr. Produktions-Logistik. Sie waren nämlich der Meinung, dass ich aufgrund meiner Vorbereitungsmaßnahmen für den Klausuren-Marathon Mitte September die goldene Ehrennadel verdiene. Ich fühle mich wirklich sehr geschmeichelt, schließlich habe ich in den letzten Tagen viel Zeit in Büffeltanien verbracht und Freundschaft mit den anderen Büfflern geschlossen.

Wir haben bereits viel zusammen durchgemacht und betreuen gemeinsam mehrere Projekte. Sie hoffen natürlich ebenso wie ich, dass wir all unsere Projektziele erreichen. Sicherlich wird es in den kommenden Wochen drunter und drüber gehen, Stress ist vorprogrammiert. Lassen sich die vereinbarten Fristen einhalten? Wird alles bis zur endgültigen Projektpräsentation erledigt sein? Wie werden die Ergebnisse ankommen? Fragen über Fragen, auf die ich zu diesem Zeitpunkt keine genauen Antworten geben kann.

Alles, was ich derzeit sagen kann, ist, dass ich als Ehrenbürgerin natürlich mein Bestes geben werde, um meine kleinen Büffelfreunde nicht zu enttäuschen. Mein Aufenthalt in Büffeltanien wird also noch ein Weilchen andauern. Mein Wunsch für die Zukunft: eine großartige Zusammenarbeit und eine ausgelassene Feier nach einer hoffentlich erfolgreichen Projektpräsentation!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 25, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 25, 2010

100 erste Tage an der Uni

A wie Anfang oder Autorin (oder beides)

Nach gefühlten Jahrzehnten der Vernachlässigung habe ich endlich wieder einmal ein Buch in den Händen gehalten und darin gelesen. Ein nicht studienbezogenes Buch wohlgemerkt. Und siehe da: Ich habe meine alten Leseratteneigenschaften nicht verlernt.

Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, da ist das Buch auch schon fast durch – wie in alten Zeiten. Die guten alten Zeiten. In der Grundschule zählte ich zu den wenigen Kindern, die ohne bestimmenden „Vorschlag“ der Eltern Buch für Buch verschlangen. Mein Wochenkonsum war damit so groß wie der Monatskonsum meiner drei Tischnachbarn zusammen.

Doch die Buchstabensucht zahlte sich bald aus, denn es blieb nicht nur beim Lesen, sondern führte auch dazu, dass ich eine Geschichte nach der anderen schrieb. Meiner Fantasie waren keine Grenzen gesetzt (und sind es auch heute nicht). Ich hätte wohl die gesamte Erdkugel in exklusivem „Geschichtenpapier“ verpacken können. Ich erinnere mich zu gerne an mein Empfehlungsschreiben für die weiterführende Schule: Jacqueline besitzt einen für ihr Alter überdurchschnittlich großen Wortschatz.

Da bietet es sich doch an, diese „Waffe“ auch im Beruf anzuwenden: Wortgewandtheit sind schließlich das A und O in der Werbebranche. Das ist mir aber nicht genug. Ich möchte mir endlich einen Traum erfüllen und ein eigenes Buch schreiben. Und es gibt keinen besseren Zeitpunkt als JETZT damit zu beginnen- also, falls mich jemand sucht: Ich sitze an meinem Laptop und verarbeite „kreative Anfälle“ …

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 17, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 17, 2010