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100 erste Tage an der Uni

Die Hauptstadt und ich

Ich habe wirklich sehr viel Glück mit meinem diesjährigen Semesterplan: Ich bin in alle Kurse gekommen, die ich belegen wollte, und habe daher – meiner Meinung nach – die besten Uhrzeiten abgestaubt: Zweimal die Woche fange ich um acht Uhr 15 an. Einmal sogar erst um zehn Uhr. Donnerstags und freitags habe ich immer frei.

Dafür sind meine Vorlesungstage sehr vollgestopft: Ich bin meist erst gegen 19 Uhr zu Hause. Das ist mir aber das XXL-Wochenende wert. Vier freie Tage am Stück erlauben mir, Minireisen zu unternehmen, so wie ich es diese Woche tun werde. Ich werde einen Freund in Berlin besuchen, der wegen seines Studiums in die Hauptstadt gezogen ist. Seine erste eigene Wohnung übrigens. Wir haben bereits eine Pyjama-Party geplant. Es erschien uns irgendwie urkomisch, eine derartige Einweihungsfeier zu veranstalten – schließlich sind wir aus dem Alter eigentlich raus.

Aber die Tatsache, dass man mit solchen Übernachtungspartys angefangen hat, als man das erste Mal im elterlichen Haus sturmfrei hatte, passt ja schon irgendwie zur ersten eigenen Wohnung. Dort wird fast überwiegend elternfreie Zone sein, natürlich mit Ausnahme einiger Besuche. Ich habe auch schon ein unglaublich witziges Einweihungsgeschenk besorgt: eine knallorangefarbene Katze mit quietschgrünen Augen als „Wachkatze“ – Katzen sind nämlich seine Lieblingstiere.

Ich freue mich wirklich schon tierisch auf den Kurztrip! Kaum haben die Vorlesungen angefangen, bin ich auch schon wieder urlaubsreif! Da tut ein derartiger Tapetenwechsel unglaublich gut!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 8, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 8, 2010

100 erste Tage an der Uni

Multitasking

Letzte Woche hatte ich wirklich viel um die Ohren. Die Klausurenwoche rückt immer näher und meine grauen Zellen arbeiten auf Hochtouren, begierig jedes noch so kleine Informationsfünkchen wie Pacman in sich aufzusaugen – und zwar dreifach.

Doch abgesehen davon, dass ich für drei „Monsterklausuren“ lernen muss, übernahm ich für einige Tage die „Mamarolle“: Auf meine kleinen Geschwister aufpassen, Essen vorbereiten und den Haushalt schmeißen. Das volle Programm. Klar, an die Mama kommt natürlich keiner ran. Aber ich finde, ich habe mich als große Schwester sehr gut geschlagen. Anders als sonst hat meine kleine Schwester auch ordentlich mitgeholfen. Anscheinend verhalten sich alle anders, wenn die Eltern außer Haus sind. Mal geht’s mehr und mal geht’s weniger engagiert zur Sache.

Gott sei Dank hat meine Vorlesungszeit noch nicht angefangen. Dann wäre alles wahrscheinlich nur halb so reibungslos gelaufen. Mein neuer Semesterplan sieht nämlich lange Tage für mich vor: Im Dunkeln aus dem Haus gehen und abends im Dunkeln heim kommen ...

Aber jetzt noch einmal zurück zum Thema Stressfaktor: Ich ziehe an dieser Stelle meinen Hut für die vielen studierenden Mamis, den wahren Königinnen des Multitaskings. Ein kleines Kind braucht viel Aufmerksamkeit, Zuwendung, Liebe und Zeit. Aber auch ein Studium ist nicht zu unterschätzen. Es braucht ebenfalls Aufmerksamkeit, Zuwendung und Zeit. Studium und Kind verlangt schon fast Superheldinnenqualitäten: Chapeau, meine Damen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 6, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 6, 2010

100 erste Tage an der Uni

Die Qual der Wahl (Teil 2)

Wie ihr bereits in meinem letzten Blog erfahren habt, hatte ich zusammen mit meinen Kommilitonen die Möglichkeit, die Wahl des neuen Statistik-/Mathematikprofessors zu beeinflussen. So saßen wir also am Montagmorgen mit einigen Professoren vor unseren Feedbackbögen und lauschten dem Vortrag des potenziellen Kandidaten.

Sein Vortrag umfasste zwei verschiede Themenbereiche. Im ersten Teil ging es um die Statistik in der Qualitätskontrolle. Da ich im zweiten Semester bereits Statistik kennen und „lieben“ gelernt hatte, kamen mir Standardabweichung, Hypothesentests, Konfidenzintervalle – und was sich sonst noch alles auf dem stochastischen Spielplatz tummelt ­– sehr bekannt vor.

Der zweite Teil war eine Probevorlesung zum Thema „Business Intelligence“ und zwar auf Englisch. Man merkte jedoch schon zu Beginn, dass dies wohl nicht zum Lieblingsmetier des Kandidaten gehörte. Es ging nur langsam und stockend voran. Er wirkte unsicher und hatte, im Gegensatz zum ersten Teil,  jeglichen Hang für auflockernde Witzeleien sowie freies Sprechen verloren. Mit der Aussprache klappte es auch nicht so, wie es sollte, und das Gesicht nahm stetig an Röte zu. Dieses Unwohlsein bemerkten natürlich auch die prüfenden Professoren. Ihre Mimik sprach Bände, als sie die Antwort des Kandidaten auf eine von ihnen zuvor auf Englisch gestellte Frage hörten: „I cannot answer this question at this moment.“

Was sagt uns das?

Ganz einfach: Ohne Englisch kommst du nicht weit. Weder im Studium noch in der Berufswelt. Englisch ist eine der wichtigsten Sprachen und macht internationale Kommunikation erst möglich.

„So, keep improving your English and everything will be fine!“, würde meine ehemalige Englischlehrerin jetzt sagen.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Oct 4, 2010
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Oct 4, 2010